Foto (c) (Die Zauberflöte, Inszenierung: Achim Freyer, Salzburger Festspiele 1997): Monika Rittershaus

Interdisziplinäres Symposium MUSIK.THEATER Die Oper als Aufführung

PROGRAMM

Einleitung: Pia Janke, Till Gerrit Waidelich

Michele Calella:
Musikalisches Werk oder theatralisches Palimpsest? Überlegungen zur Rolle der Partitur im Musiktheater

Gespräch mit Bernd Roger Bienert und Till Gerrit Waidelich:
Mozart oder Jelinek: Oper als gutbürgerliches Missverständnis

Gespräch: Die Oper als szenische Herausforderung
Mit Walter Kobéra, Sergio Morabito, Michael Sturminger, Melanie Unseld,
moderiert von Pia Janke, Impulsstatement: Sergio Morabito

Konzeption und Thema des Symposiums ist die Oper als szenische Herausforderung. Die performative Dimension von Musiktheater und das Spannungsfeld von Werk und Aufführung, von Partitur und Inszenierung stehen im Zentrum der Vorträge und Gespräche. Unterschiedliche Ansätze wie die Rekonstruktion historischer Aufführungspraxis sowie neue szenische Formen, die frei mit dem Material umgehen, werden diskutiert. Darüber hinaus steht zur Debatte, ob man bei der Oper überhaupt mit einem fixen Werkbegriff umgehen kann oder ob man von einem Work in progress sprechen sollte, das szenisch immer neu gelesen werden muss. ExpertInnen aus den Bereichen Musik, Regie, Dramaturgie und Wissenschaft befassen sich mit diesen brisanten Themen, die auch die Frage nach der Lebendigkeit der Oper heute einschließen.

Veranstaltet von der Forschungsplattform Elfriede Jelinek: Texte – Kontexte – Rezeption und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Musik und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien

Termin:
29. November 2018, 17.30 Uhr
Österreichische Gesellschaft für Musik, 1010, Hanuschhof
Hanuschgasse 3, 2. Hof / Stiege 4 / 4. Stock (Lift links in der Einfahrt)

Eintritt frei!

Links:
Forschungsplattform Elfriede Jelinek (Website)