
«Von den Göttern weiß ich nichts, weder dass es solche gibt, noch dass es keine gibt.» (Protagoras)
Musikalisch folgen Uli und die inzwischen mehrfach ausgezeichnete Sophie Rennert (sie ist die erste Preisträgerin des Wettbewerbes Gradus ad Parnassum 2011, sowie Gewinnerin des KlassikPreis.Österreich 2011; im Jänner 2012 errang sie zudem den ersten Preis bei Musica Juventutis) und das hochkarätig besetzte Ensemble einem Pfad, dessen Richtung sich entlang der Schnittstelle Klassik-Elektronik-Jazz-Improvisation bewegt.

Die Stücke, gestaltet und komponiert nach Texten und Motiven von Robert Gernhardt, Erich Fried, Pablo Picasso, Martin Luther und anderen, werden von Uli Rennert, seiner Tochter und dem Ensemble mit sehr, sehr viel Atmosphäre und Stimmung aufgeladen. Sie verhalten sich in gewisser Weise wie weite Räume, die sich durch die vielen Töne, Geräusche und Melodien über weiteste Spannungsbögen in dichte, vielschichtige und packende Klangumgebungen verwandeln. Unterstützt wurden Uli und Sophie Rennert auf dieser CD von Jörg-Martin Willnauer (Sprecher), Maria Beatrice Cantelli (Flöte), Radu Petrean (Horn), Klaus Gesing (Bassklarinette), Réka Nagy (Violine), Emilia Gladnishka (Viola), Andrea Molnár (Violoncello) und Peter Herbert (Kontrabass).
„Von den Göttern weiß ich nichts“ ist ein Album, dass die Hörgewohnheiten schon auch auf die Probe stellt. Doch erklärt man sich bereit, sich der Herausforderung zu stellen, so kann es schon passieren, dass man letztlich von der Musik in den Banngezogen wird. (mt)