Zeynep Gedizlioglu (c) Manu Theobald

„Ich habe mich in der Musik dann plötzlich sehr frei gefühlt.“ – ZEYNEP GEDIZLIOGLU im mica-Interview

Im Rahmen seines Artists-in-Residence-Programms stellt das BUNDESKANZLERAMT in Kooperation mit KULTURKONTAKT AUSTRIA ausländischen Kulturschaffenden Stipendien zur Verfügung. Im Herbst 2018 war die türkische Komponistin ZEYNEP GEDIZLIOGLU für drei Monate zu Gast in Österreich. Marie-Therese Rudolph sprach mit ihr über ihr Leben in Europa, die kulturellen Einflüsse ihrer türkischen Heimat auf ihre Musik und die Zeit in Wien. Demnächst spielt das Ensemble Phace Werke von ihr in Innsbruck und Wien.

Sie haben bei sehr unterschiedlichen Lehrern studiert. Was haben Sie von diesen Persönlichkeiten mitgenommen?

Zeynep Gedizlioglu: Ich würde gerne zuerst über etwas Gemeinsames sprechen, das alle vier betrifft. Mein erster Lehrer war Cengiz Tanç in Istanbul. Mein erster Kompositionsprofessor in Deutschland war Theo Brandmüller, dann in Straßburg Ivan Fedele und schließlich in Karlsruhe Wolfgang Rihm. Alle vier Persönlichkeiten hatten gemeinsam, dass sie Respekt für meine persönliche Freiheit als junge Komponistin gehabt haben. Sie haben mir nie vorgeschrieben, was richtig ist, was zu tun ist, was man machen darf und was nicht.

Was war Ihnen an der Lehrer-Schülerin-Beziehung wichtig?

Zeynep Gedizlioglu: Ich habe schnell gemerkt, was mir guttut und was ich wirklich suche, nämlich eine unbelastete Beziehung auf derselben Ebene. Dass man schnell das Gefühl hat, dass man nicht unter jemandem studiert, sondern dass man fast wie Kollegen miteinander umgeht. Der eine ist mit viel mehr Erfahrung und oft Weisheit ausgestattet und der andere ist eben jünger und steht vielleicht noch woanders. Aber sie haben ein sehr ähnliches Ziel: Musik und Komponieren stehen als etwas Existenzielles im Zentrum ihres Lebens. Das kann ich für die vier Komponisten, bei denen ich studiert habe, eindeutig sagen, und diese Haltung verbindet uns.

Sie haben ein sehr international ausgerichtetes Leben. War das auch schon während Ihrer Studien so?

Zeynep Gedizlioglu: Die Hochschule in Saarbrücken hatte zu meiner Studienzeit – und, ich glaube, sie hat immer noch – sehr gute internationale Verbindungen. Natürlich auch zu Frankreich, was keine Überraschung ist. Das ist ja nur acht Minuten entfernt, davon hat die Hochschule sehr profitiert. Theo Brandmüller, damals Leiter der Kompositionsabteilung, war sehr offen für solche Netzwerke. Er wollte, dass seine Studierenden möglichst oft an Kompositionswerkstätten in unterschiedlichen Ländern teilnehmen. Alle zwei Jahre haben zwei Studierende die Möglichkeit bekommen, an den „Darmstädter Ferienkursen“ als Stipendiaten des Saarlandes teilzunehmen. Ich durfte gleich in meinem allerersten Jahr, und ich war erst seit sechs Monaten in Deutschland, mit meinem brüchigen und sehr schlechten Deutsch drei Wochen im Sommer 2002 dort verbringen. Ich hab dort richtiggehend einen Schock erlitten. Das war meine erste Begegnung mit den vielen Komponistinnen und Komponisten Neuer Musik, mit neuen Musikstücken etc. Dort habe ich auch den japanischen Komponisten Toshio Hosokawa kennengelernt. Und viele andere, zum Beispiel Isabel Mundry und Tristan Murail, bei denen ich eine Stunde Unterricht bekam und denen ich meine Musik vorstellen konnte. Ich habe dort auch erstmals viele Streichquartette von Wolfgang Rihm sehr intensiv hören können, weil anlässlich seines 50. Geburtstages viele seiner Werke aufgeführt wurden.

„Dort haben sich für mich viele Türen geöffnet, sowohl im Kopf als auch in praktischer Hinsicht […]“

Wie kam es dazu, dass Sie bei Ivan Fedele in Straßburg studierten?

Zeynep Gedizlioglu: Toshio Hosokawa hatte in Darmstadt leider keine Zeit, um mich zu unterrichten. Da hat er mich für das nächste Jahr, 2003, nach Avignon eingeladen. Es war die letzte Werkstatt, die im dortigen Kloster stattfand. Dort haben sich für mich viele Türen geöffnet, sowohl im Kopf als auch in praktischer Hinsicht, weil ich sehr viele Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt kennengelernt habe. Ein paar von ihnen haben bei Ivan Fedele studiert und sie insistierten, dass ich doch zu einer Kompositionsstunde zu ihm nach Straßburg kommen sollte. Es war ja von Saarbrücken nicht weit weg … eine Aneinanderreihung von glücklichen Zufällen …

Ivan Fedele ist ein sehr direkter Mensch, der immer sagt, was er denkt. Er hat auch sehr scharfe Sensorien und ein Gespür dafür, was wichtig für die andere bzw. den anderen ist, was sie bzw. ihn beschäftigt. Darauf kann er als Kompositionslehrer sehr kreativ reagieren. Das Besondere an seinem Unterricht war, dass Mathematik, Philosophie, manchmal Formeln und auch Phonetik eine sehr große Rolle gespielt haben. Das hat dazu geführt, dass ich mich mit neuen Themen und Techniken auf eine sehr spielerische Art und Weise beschäftigt habe.

Ich bin nie eine gute Mathematikschülerin gewesen. Ich habe immer gedacht, ich verstünde davon nichts, ich würde das eben nicht schaffen, aber lustigerweise habe ich durch ihn endlich einen Zugang dazu gefunden. Dann habe ich angefangen, alle diese Zahlen und Reihen für mich zu interpretieren und mit anderen Funktionen und Bedeutungen zu beladen, ihnen andere Funktionen zu geben und sie für meine Stücke zu verwenden. Aber manchmal dann auch nicht zu verwenden.

Was brauchen Sie zum Komponieren? Welche Vorgaben oder Voraussetzungen benötigen Sie?

Zeynep Gedizlioglu: Ich stelle mir einen begrenzten Raum vor, in dem ich alles machen kann und mich bewegen kann, wie ich will. Die Impulse, die mich dazu bringen, etwas zu schreiben, haben sehr viel mit der Konfrontation mit diesen Begrenzungen zu tun. Das löst in mir etwas Emotionales aus und dann möchte ich reagieren, auch auf meine eigenen Grenzen.

Das bringt natürlich viele Risiken mit sich, weil ich mich diesen Fakten und Konfrontationen öffne, denen ich während des Schreibprozesses begegne. Ich muss sie willkommen heißen, annehmen, auch wenn sie ungemütlich sind. Damit mache ich mich auch verwundbar und verletzlich. Aber genau das brauche ich beim Komponieren. Ich kann nicht allein von einem rein musikalischen Material als Material ausgehen. Ich kann mich nicht nur auf der Ebene bewegen, die rein im Intellekt existiert. Das ist mir zu wenig. Zu eindimensional.

„Ich durfte ich selbst sein.“

Gesellschaftspolitische Themen kommen in einigen Ihrer Werke vor. Sind Sie ein politischer Mensch?

Zeynep Gedizlioglu: Meine Generation, Kinder und Jugendliche in den 1990er-Jahren, ist in der Türkei sehr apolitisch groß geworden. Auch in meinem Alltag, meinem Leben hat das damals keine Rolle gespielt. Unsere Eltern hingegen waren Ende der 1970er- und 1980er-Jahre sehr politisiert. Im Nachhinein wundert es mich, dass ich nie direkte Fragen gestellt habe. Aber sie haben von sich aus auch nichts darüber gesagt, also nichts über die Konflikte innerhalb der Türkei, zwischen links und rechts, was wirklich einer Spaltung in zwei Teile gleichkam. Oder über den Widerstand gegen den militärischen Einsatz auf Zypern im Jahr 1974. Meine Eltern gehören einer Generation an, die damals jung war und auf der Straße gekämpft hat.

Ich habe mir lange Zeit nicht erlaubt, politisch zu denken. Ich habe immer gedacht, das gehöre zur Generation meiner Eltern und die hätten das ja toll gemacht. Wir sind jetzt die, die apolitisch sind. Ich konnte über diese Dinge nichts laut sagen – nicht, weil ich Angst hatte oder weil ich Probleme bekommen hätte können oder wegen der Meinungsfreiheit –, sondern weil ich mir das nicht erlaubt habe, weil ich Angst hatte, etwas „Unpassendes“ oder „Unangebrachtes“ zu sagen. Deswegen habe ich sehr lange geschwiegen. Und vielleicht hat das auch damit zu tun, dass ich mich als Neunjährige entschieden habe, Musik zu machen, Musikerin zu sein. Weil es da nicht ums Sprechen geht, sondern um etwas Direkteres, Tieferes. Da muss man nicht immer alles in Worte fassen, sondern man hat eine andere Art der Kommunikation zur Verfügung. Ich habe mich in der Musik dann plötzlich sehr frei gefühlt. Ich hatte auch nicht mehr diese Angst, dass ich etwas nicht sagen darf, dass ich etwas nicht sein darf. Ich durfte ich selbst sein.

Wie kam es zu Ihrer ersten Komposition, in der sich ein politisches Ereignis direkt niederschlug?

Zeynep Gedizlioglu: In der Türkei gab es immer sehr schwierige Phasen und Auseinandersetzungen. 2007 wurde der armenische Journalist Hrant Dink mitten auf der Straße erschossen. Wir wohnten damals nicht weit davon entfernt und zwanzig Minuten zuvor war mein Vater erst auf derselben Straße gegangen. Meine Eltern kannten Hrant Dink persönlich und ich hatte seine Artikel gelesen. Dieser Mord war wie ein Schlag ins Gesicht, weil es mitten in der Öffentlichkeit passiert ist. Das hat eine große Welle von Protesten ausgelöst. Dies war das erste Mal nach dem 1. Mai 1977, dass die Leute auf die Straße gingen: 100.000 in Istanbul. Sie trugen Schilder, auf denen stand: „Wir alle sind Hrant Dink, wir alle sind Armenien.“ So was hätte man sich davor gar nicht vorstellen können.

Dieses erschütternde Erlebnis hat in mir ausgelöst, dass ich mich in meiner Musik damit auseinandersetzen wollte. Da möchte ich aber unterscheiden: nicht, dass ich die Absicht gehabt hätte, das in meiner Musik zu erzählen. Das nicht! Es war eine Auseinandersetzung mit meinen ganz subjektiven Gefühlen und Wünschen. Du fühlst dich als Mensch ganz anders, wenn du siehst, dass du nicht die Einzige bist, die betroffen ist von so einem Geschehen. Es hat eine ganz besondere Qualität, ein Individuum in einem Kollektiv zu sein. Man bleibt trotzdem ein Individuum, man sieht trotzdem alles mit seinen eigenen Augen, begegnet jedoch seiner eigenen Individualität und seinem Alleinsein auf eine andere Art und Weise.

Sie haben 2007 dann ein Streichquartett komponiert.

Zeynep Gedizlioglu: Ja, das habe ich Hrant Dink gewidmet. Und das war etwas, was ich von mir aus gemacht habe. Ich habe es von mir aus gewagt, mich mit dem, was das Politische in mir ausgelöst hat, musikalisch auseinanderzusetzen. Es folgten weitere Stücke, vielleicht war das wirklich ein Anfangspunkt einer gesellschaftspolitischen Positionierung für mich.

Zeynep Gedizlioglu, „Susma“. Streichquartett Nr. 2, Hezarfen Ensemble

„Es gibt nicht nur eine einzige Religion, es gibt nicht nur eine einzige Sprache – das ist das, was die Türkei und ihre Kultur ausmacht.“

Häufig werden in der Beschreibung Ihrer Musik die Einflüsse der türkischen Kultur betont oder es wird versucht, dies mit „mediterran“ begrifflich etwas weiter zu fassen. Wie stehen Sie zu diesen Zuordnungen?

Zeynep Gedizlioglu: Da muss ich zuerst mit dem Begriff „türkische Kultur“ anfangen, weil ich glaube, dass keine „türkische Kultur“ existiert. Es ist in sich ein Paradox. Wir können auf jeden Fall über eine bestimmte Kultur reden, aber das ist dann eine Kombination, ein Zusammenkommen von unterschiedlichen Kulturen, nicht Nationen. Mit diesen Gemeinsamkeiten und Unterschieden, die da an einem Ort sind. Und das ist nicht so klar mit der Türkei als Staat zu begrenzen. Mein Türkischsein hat vor allem mit diesen nicht ganz klar setzbaren Grenzen zu tun. Ich bin in Izmir geboren und in meiner Kindheit habe ich täglich gleichzeitig Kirchenglocken und Muezzinrufe gehört. Ich habe erlebt, dass islamische Feste in Kircheninnenhöfen mit Priestern zusammen gefeiert wurden. Ich habe jeden Tag leidenschaftlich griechisches Radio gehört und stundenlang dieser Sprache mit großem Interesse und Zugewandtheit zugehört. Eine Sprache, die ich eigentlich überhaupt nicht verstanden habe, die mir aber immer sehr vertraut war. Wenn ich davon spreche, dass ich eine Türkin bin, dann meine ich eigentlich diese Geschichte. Es gibt nicht nur eine einzige Religion, es gibt nicht nur eine einzige Sprache – das ist das, was die Türkei und ihre Kultur ausmacht.

Dass ich mir erlaubt habe, diese Klänge, die ich von meiner Heimat kenne, die ich in meinem Ohr habe, in die Musik einfließen zu lassen, ist erst in Deutschland geschehen. Erst als ich mich entfernt habe und weggegangen bin und in einer fremden Umgebung war. Dadurch habe ich die Möglichkeit bekommen, wieder zu diesem Punkt zu gehen, dort hinzuschauen, versuchen hineinzusehen, was es ist oder was es war, dorthin, wo ich jahrelang gelebt habe, geboren wurde und davon auch sehr stark geprägt bin. Wer weiß, wenn ich in der Türkei geblieben und nicht nach Deutschland gegangen wäre, vielleicht hätte meine Musik gar nicht solche Einflüsse oder Klänge bekommen.

Sie haben drei Monate als Gastkomponistin auf Einladung von KulturKontakt Austria und des Bundeskanzleramtes in Wien verbracht. Wie ist es Ihnen dabei ergangen?

Zeynep Gedizlioglu: Ich spüre hier einen sehr starken östlichen Einfluss. Es ist schon in der Luft, man begegnet sehr vielen Leuten aus Slowenien, Serbien, Bosnien und der Slowakei. Da habe ich etwas mir sehr Bekanntes, sehr Vertrautes gespürt. Das hat mir noch mal gezeigt, was diese Kulturen ausmacht und dass das nichts mit Nationen zu tun hat.

Sehr beeindruckend waren die Internationalität in der Zusammensetzung der Stipendiatinnen und Stipendiaten und ihre Energie. Für mich war das wirklich toll, sehr viele junge Künstlerinnen und Künstler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Komponisten und Komponistinnen aus der ganzen Welt kennenzulernen: Während meines Aufenthaltes traf ich Menschen aus Indonesien, von den Philippinen, aus Mexiko, Slowenien und den USA.

Bei diesem Residency-Programm wird durch die Betreuung von KulturKontakt Austria eine sehr offene und angenehme Atmosphäre geschaffen, die uns Stipendiatinnen und Stipendiaten, also sehr unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, wirklich zusammenbringt. Während dieser Zeit hier darf jede Künstlerin und jeder Künstler frei sein, das macht dieses Programm sehr authentisch und besonders. Es gibt keine Verpflichtungen und das Programm wird nicht mit bestimmten Aufgaben funktionalisiert. Im Gegenteil: Es gibt Türen, die man öffnen kann. Dieser Ansatz passt für mich sehr gut zur Idee des Künstlerseins.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Marie-Therese Rudolph

Termine:

Donnerstag, 17. Oktober 2019, 20:00 Uhr
Innsbruck, SOWI Aula – musik+
„Bewegte Zeiten – Zwischen Alt und Neu“
Eleanna Pitsikaki, Kanun
PHACE
Lars Mlekusch, Dirigent

Werke von Zeynep Gedizlioğlu, Wolfgang Mitterer, Samir Odeh-Tamimi und Gerard Grisey sowie türkische Musik und Werke u.a. von Fux, Lully und Leopold I. gespielt vom Marini-Consort-Innsbruck.

Samstag, 19. Oktober 2019, 18:00 Uhr
mumok – museum moderner kunst stiftung ludwig wien
„wieder also anders“
PHACE
Lars Mlekusch, Dirigent

Werke von Zeynep Gedizlioğlu, Gerard Grisey, François Sarhan, Samir Odeh-Tamimi und Wolfgang Mitterer

Zeynep Gedizlioğlu, geboren in Izmir (Türkei), studierte Komposition bei Cengiz Tanç in Istanbul, Theo Brandmüller in Saarbrücken, Ivan Fedele in Straßburg und Wolfgang Rihm in Karlsruhe sowie ebenda Musiktheorie bei Michael Reudenbach. Lehrtätigkeiten führten sie u. a. an die Mimar Sinan Üniversitesi Istanbul und als Dozentin für Kompositionsmeisterkurse an die Bilkent-Universität Ankara, an die Hochschule für Musik Karlsruhe und zur „Werkstatt Junger Komponisten“ des Netzwerks „Musik 21 Niedersachsen“ in Hannover. Ihre Kompositionen wurden bei internationalen Festivals aufgeführt, darunter ECLAT Stuttgart, Wien Modern, MaerzMusik – Festival für Zeitfragen, Salzburger Festspiele, Wittener Tage für neue Kammermusik, Ultraschall Berlin, G((o))ng Tomorrow in Kopenhagen und SoundState in London. In diesem Zusammenhang arbeitete sie mit renommierten Ensembles wie dem hr-Sinfonieorchester, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra, dem Changwon Philharmonic Orchestra Korea, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern, dem ensemble recherche, dem Ensemble 2e2m, dem Quatuor Diotima, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und dem Arditti Quartet. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2012), dem Preis „Composer of the Year“ im Rahmen der 5. Donizetti Classical Music Awards in Istanbul (2014) und dem Heidelberger Künstlerinnenpreis (2018). Zuletzt erhielt Zeynep Gedizlioğlu den Kunstpreis Berlin 2019 in der Sparte „Musik“.

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Ensemble PHACE