Bild Fijuka
Fijuka (c) Clemens Schneider

Nominiert für den ÖSTERREICHISCHEN MUSIKVIDEOPREIS 2016: „Ca Ca Caravan“ von FIJUKA

Zum bereits vierten Mal wird von VIENNA INDEPENDENT SHORTS (VIS) in Kooperation mit SCREENSESSIONS, POOLINALE und MICA – MUSIC AUSTRIA der ÖSTERREICHISCHE MUSIKVIDEOPREIS vergeben. In diesem Jahr befinden sich unter anderem ANSELM HARTMANN und MARIE-THÉRÈSE ZUMTOBEL zusammen mit FIJUKA mit dem Video zu „CA CA CARAVAN“ unter den Nominierten.

Es war nicht das erste Mal, dass der Kameramann und Wahlwiener Anselm Hartmann und die Wiener Filmemacherin Marie-Thérèse Zumtobel das Musikvideo zu einem Lied von Fijuka machten: Bereits bei den Liedern „Behave“ und „Cold Brat“ hatten beide ihre Finger im Spiel. Wie auch die genannten Musikvideos ist jenes zu „Ca Ca Caravan“ außergewöhnlich und einfallsreich.

Kreative Old-School-Science-Fiction

Eigentlich ist das Musikvideo aufgebaut wie der Anfang eines Piloten einer Fernsehserie: ein bisschen Handlung, dann der Vorspann, in dem alle Charaktere vorgestellt werden. Typisch Fijuka sind die 1980er-Outfits in Pastellfarben und Gold und die Perücken, die ein gewisses Flair haben. Die Geschichte des Videos ist, dass Ankathie Koi und Judith Filimónova – zwei interstellare Weltraumagentinnen – ultraböse Tiere wie die Schlangenfrau töten müssen. Dabei ist die Produktion ebenso von 1980er-Jahren beeinflusst wie das Styling, denn die Fake-Felsen versuchen nicht einmal, echt auszusehen. Ein bisschen Spaß, ein bisschen Fake, ein bisschen Old School, aber immer gute Musik und Einfälle. Man möchte diese Serie, die einem da vorgegaukelt wird, wirklich weiteransehen – und die Musik passt auch super dazu.

Das Musikvideo ist wirklich authentisch 80er – sogar die Chefs in der interstellaren Agentenzentrale wirken, als ob sie direkt aus der Vergangenheit importiert worden wären. Ein Teil des Videos wurde im AK Zwentendorf gefilmt, was die spacige Atmosphäre noch einmal verstärkt. Gegen Ende des Videos werden sogar die einzelnen Charaktere der simulierten Serie vorgestellt, so heißt etwa Ankathie Koi „Caty Cosmos“ und Judith Filimónova „Judy Jupiter“. Anselm Hartmann und Marie-Thérèse Zumtobel schufen ein sowohl witziges als auch kreatives Musikvideo zu einem gewohnt poppigen 80er-Jahre-Lied von Fijuka.

Antonia Seierl

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