Mit The New Austrian Sound of Music (NASOM) startet das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) 2027/2028 bereits die zehnte Ausgabe seines zweijährigen Förderprogramms für junge Musikerinnen und Musiker aus Österreich. Ziel der Initiative ist es, vielversprechende Acts aus unterschiedlichen Genres international sichtbar zu machen und ihre nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
The New Austrian Sound of Music (NASOM) ist ein zweijähriges Förderprogramm des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) für junge Musikerinnen und Musiker, das 2027/2028 bereits zum zehnten Mal durchgeführt wird.
Das weltweite Netzwerk aus Kulturforen, Botschaften und Generalkonsulaten erweist sich als wirkungsvolles Instrument, um vielversprechende Musikerinnen und Musiker aus Österreich genreübergreifend international zu präsentieren und nachhaltig zu fördern.
Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat das Programm zahlreichen heute etablierten Musikerinnen und Musikern den Weg zu internationalen Bühnen eröffnet. Damit wurden nicht nur vielversprechende Karrieren gefördert, sondern zugleich Österreich als Musikland mit einer lebendigen, zeitgemäßen und kulturell vielfältigen Musikszene weltweit sichtbar gemacht.
Die Auswahl der jungen Musik-Acts erfolgte erneut in Zusammenarbeit mit dem Musikinformationszentrum Österreich (mica), der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw), der Universität Mozarteum Salzburg, der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK), der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (KUG), der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, heimischen Musikveranstalterinnen und Musikveranstaltern sowie Musikjournalistinnen und Musikjournalisten.
Auch die zehnte Ausgabe des Förderprogramms vereint Künstlerinnen und Künstler, die die Vielfalt, Innovationskraft und kontinuierliche Weiterentwicklung der österreichischen Musikszene in den Genres Klassik, Jazz, Global, Neue Musik und Pop eindrucksvoll repräsentieren.
KLASSIK
DUO MELONI – TZEKOV
Der Wunsch nach der Kombination ihrer vielfältigen künstlerischen Profile und ihr gemeinsames Interesse für unkonventionelle Konzertprogramme regte den Pianisten Gabriel Meloni und den Geiger Maxim Tzekov zur Gründung des Duos im Jahr 2022 an. Seitdem konzertieren sie gemeinsam und erweitern stets ihr Repertoire. Dieses umfasst neben den großen Duos und Sonaten von Mozart bis R. Strauss auch weniger bekannte Werke, etwa von Pantscho Wladigeroff, Olivier Messiaen und Ethel Smyth. Durch die eigenständige Moderation der Konzerte vermitteln sie ihrem Publikum die Gedanken und Geschichten hinter ihrer Programmauswahl. Sie begrüßen den Dialog und sehen jeden Konzertabend als ein gemeinsames Erlebnis, vom Einlass bis zur Verabschiedung.
Das Duo Meloni – Tzekov ist Teil des Projekts „Hidden Harmonies“, das sich der Wiederentdeckung und Präsentation selten gespielter Werke österreichischer Komponistinnen widmet. Mit ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit positionieren sie sich als vielversprechendes Ensemble, das höchsten künstlerischen Anspruch mit ihrer Expertise im Bereich der Musikvermittlung verbindet.
Gabriel Meloni: Piano
Maxim Tzekov: Violine
KANDINSKY QUARTET
Das 2020 in Wien gegründete Kandinsky Quartet steht für packende Interpretationen, ein waches Gespür für Klangfarben und unbändige Spielfreude. Mit einem feinen Sinn für Nuancen und einem tiefen musikalischen Instinkt loten die vier Ausnahmetalente das Streichquartettrepertoire völlig neu aus. Neben klassischer Eleganz zeigt das Quartett vor allem bei zeitgenössischen Werken Mut zur radikalen Dynamik.
Die technische Perfektion bildet das Fundament für packende musikalische Erzählungen der ausgewählten Werke. Die vier Musikerinnen und Musiker vereinen vier starke künstlerische Charaktere zu einem stimmigen und mitreißenden Gesamtkunstwerk.
Hannah Kandinsky: Violine
Israel Gutiérrez Vildosola: Violine
Ignazio Alayza: Viola
Antonio Gervilla Díaz: Cello
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INEO QUARTET
Das in Wien ansässige Ineo Quartet gehört zu den faszinierendsten und dynamischsten Ensembles der aktuellen Kammermusikszene. Gegründet von den beiden profilierten Geigerinnen des ehemaligen Selini Quartetts, Nadia Kalmykova und Liuba Kalmykova, blickt die Formation auf eine tief verwurzelte, internationale Erfolgsgeschichte zurück. Schon in den Gründungsjahren feierte das Ensemble herausragende Erfolge bei renommierten Wettbewerben.
Neben der Pflege des klassischen Kernrepertoires setzt sich das Ineo Quartet leidenschaftlich für die zeitgenössische Tonkunst ein, was unter anderem in einer vielbeachteten CD-Einspielung von Werken des österreichischen Komponisten Richard Dünser eindrucksvoll dokumentiert ist. Das Ineo Quartet steht für Kammermusik, die Tradition weiterführt und gleichzeitig mutig neue Wege beschreitet.
Liuba Kalmykova: Violine
Nadia Kalmykova: Violine
Patrizia Batik: Viola
Constantin Siepermann: Cello
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ANTONIA STRAKA
Die Wiener Cellistin Antonia Straka, die spätestens seit ihrer Ernennung zum Featured Artist der Jeunesse Österreich und ihrem umjubelten Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins als absolute Ausnahmekünstlerin gilt, zieht Publikum und Musikkritik gleichermaßen in ihren Bann.
Die Kritik lobt nicht nur ihre musikalische Exzellenz, sondern auch ihr tiefes historisches Verständnis und ihren Mut, unbeachtete Werke der Musikgeschichte packend auf die Bühne zu bringen. Dabei setzt Antonia Straka nicht auf bloße Virtuosität, sondern berührt durch poetische Ausdruckskraft und feinsinnige klangliche Eleganz. Rezensenten sprechen regelmäßig von „Gänsehautmomenten“, wenn sie ihr historisches Instrument – ein seltenes Meistercello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1758, eine großzügige Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank – zum Klingen bringt.
Ob bei monumentalen Solokonzerten oder in intimen kammermusikalischen Momenten: Straka gelingt das seltene Kunststück, technische Perfektion mit zutiefst berührender Nahbarkeit zu verbinden.
Antonia Straka: Cello
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BENJAMIN HERZL
Der Salzburger Geiger Benjamin Herzl fasziniert auf den internationalen Konzertbühnen als Solist von beeindruckender Strahlkraft und technischer Brillanz. Sein solistisches Repertoire ist beeindruckend weit gefächert. Es reicht von den monumentalen Violinkonzerten der Romantik über die Meilensteine der klassischen Moderne bis hin zu zeitgenössischen Werken, die er mit enormer Spielfreude interpretiert.
Neben seiner solistischen Karriere schlägt Benjamin Herzls künstlerisches Herz besonders für die Kammermusik, denn gerade das gemeinsame Musizieren im intimen Kreis ist für ihn die reinste Form des künstlerischen Ausdrucks – ein tiefgründiger Dialog, geprägt von gegenseitigem Verständnis, Spontaneität und maximaler klanglicher Sensibilität.
Benjamin Herzl: Violine
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JAZZ
SCHMACK
Schmack zählt zu jenen Formationen, die sich konsequent jeder eindeutigen Zuordnung entziehen. Das Quartett aus Linz und Wien verbindet die Energie von Groove und Funk mit der Offenheit des Jazz, streift Pop, Rock und Fusion und entwickelt daraus einen unverwechselbaren Bandsound. Treibende Rhythmen treffen auf raffinierte Verästelungen, markante Melodien auf überraschende Wendungen und klangliche Abenteuerlust. Trotz aller stilistischen Vielfalt wirkt die Musik nie beliebig, sondern entfaltet eine bemerkenswerte Geschlossenheit. Bereits auf dem selbstbetitelten Debütalbum (2019) zeigte Schmack seine Vorliebe für dynamische Spannungsbögen, mit dem zweiten Album „In Love“ (2024) wurde dieser Ansatz weiter geschärft. Die Stücke gewinnen an Tiefe, lassen Raum für ausufernde Entwicklungen und verbinden Virtuosität mit unmittelbarer Zugänglichkeit. Live entfaltet die Band ihre ganze Stärke und begeistert mit einer Mischung aus Präzision, Spielfreude und mitreißender Intensität.
Patrick Pillichshammer: Schlagzeug
Tobias Wöhrer: Bass
Philipp Wohofsky: Keyboards
Andi Holler: Tenorsaxofon
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DUO BOURYON REISIGL
Duo Bouryon Reisigl lotet mit Stimme und Kontrabass die Kraft des Wenigen aus. Die in Wien lebenden Musikerinnen Amina Bouroyen und Anna Reisigl erschaffen aus sparsamen Mitteln eine Klangwelt von bemerkenswerter Dichte und Ausdrucksstärke. Zwischen Jazz, Liedform, Improvisation und experimenteller Klangkunst entwickelt sich ein feines musikalisches Gewebe, das von Offenheit, Sensibilität und gegenseitigem Zuhören geprägt ist. Bouroyens warme, nuancenreiche Stimme und Reisigls resonanter Kontrabass begegnen einander auf Augenhöhe und entfalten einen intimen Dialog voller poetischer Zwischentöne. Die Musik wirkt transparent und fragil, öffnet jedoch zugleich weite Räume für spontane Entwicklungen und atmosphärische Verdichtungen. Jeder Ton hat Gewicht, jede Geste Bedeutung. So entsteht ein ebenso ruhiges wie spannungsvolles Hörerlebnis, das nicht auf große Effekte setzt, sondern seine Wirkung aus Nähe, Tiefe und einer faszinierenden klanglichen Eigenständigkeit bezieht.
Anna Reisigl: Kontrabass
Amina Bouroyen: Gesang
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RIVER
RIVER verbindet die Ausdruckskraft des modernen Jazz mit der klanglichen Offenheit der Fusion und formt daraus einen ebenso vielseitigen wie eigenständigen Bandsound. Das Quartett um Nina Feldgrill, Robert Unterköfler, Erik Asatrian und Simon Springer lebt von der kreativen Handschrift aller vier Mitglieder, deren Kompositionen und improvisatorische Ideen zu einem stimmigen Ganzen zusammenfließen. Virtuose Passagen treffen auf atmosphärische Ruhepole, treibende Grooves auf lyrische Melodien, raffinierte Rhythmik auf weit ausgreifende Klanglandschaften. Saxophon und Flöte, Piano und Synthesizer, E-Bass und Schlagzeug verschmelzen zu einem farbenreichen musikalischen Gefüge, das ständig neue Facetten offenbart. Mit ihrem Debütalbum „Chameleon Circuit“ zeigte die 2022 gegründete Formation eindrucksvoll, wie mühelos sich Energie, Spielfreude und kompositorische Tiefe verbinden lassen. RIVER steht für Musik, die gleichermaßen zugänglich und anspruchsvoll ist, voller Dynamik, klanglicher Abenteuerlust und lebendiger Interaktion.
Nina Feldgrill: E-Bass
Robert Unterköfler: Saxofon
Erik Asatrian: Keyboards
Simon Springer: Schlagzeug
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FUDGE SUMMER
Fudge Summer bewegt sich mühelos zwischen den Klangwelten von R’n’B, Hip-Hop, Electronica und improvisierter Musik und entwickelt daraus eine eigene, zeitgemäße Tonsprache. Die Sängerin und Keyboarderin Sara Filipova sowie Schlagzeuger und Sample-Künstler Max Plattner verbinden eingängige Melodien, organische Grooves und elektronische Texturen zu einem vielschichtigen Sound, der zugleich verspielt und präzise wirkt. Ihre Musik lebt vom spontanen Austausch, von überraschenden Wendungen und einer spürbaren Offenheit für klangliche Experimente. Warme Vocals treffen auf pulsierende Beats, atmosphärische Flächen auf rhythmische Raffinesse. So entsteht ein facettenreiches Hörerlebnis, das stilistische Grenzen hinter sich lässt und mit kreativer Energie, musikalischer Eleganz und einer unverwechselbaren Dynamik begeistert.
Sara Filipova (Gesang, Keyboards)
Max Plattner (Schlagzeug, Samples)
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Double Me3
Double Me3 bewegt sich in einem faszinierenden Zwischenraum aus Contemporary Jazz, Avantgarde, Pop und elektronischer Klangkunst. Das Trio entwickelt aus Saxophon, Kontrabass, Schlagzeug und behutsam eingesetzten Effekten einen Sound, der gleichermaßen warm und elegant wie neugierig und experimentierfreudig wirkt. Die ungewöhnliche Instrumentierung eröffnet ungewohnte Freiräume und lenkt den Fokus auf Klangfarben, Dynamik und das feine Zusammenspiel der Musiker. Fließende Melodielinien, subtile Soundscapes und rhythmische Verdichtungen verbinden sich zu einer Musik, die stets in Bewegung bleibt. Ruhige, beinahe schwebende Passagen gehen organisch in spannungsgeladene Steigerungen über, während akustische und elektronische Elemente zu einer atmosphärisch dichten Einheit verschmelzen. So entsteht ein vielschichtiger Klangkosmos voller Tiefe, Kontraste und emotionaler Resonanz.
Luca Weigl: Bass
Lan Sticker: Tenorsaxofon
Rafael Denkmayr: Schlagzeug
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GLOBAL
Anna Buchegger
Anna Buchegger zählt zu den spannendsten Stimmen der jungen österreichischen Musikszene. Mit ihren beiden Alben „Windschatten“ und „Soiz“ hat die Salzburger Musikerin einen eigenständigen künstlerischen Kosmos geschaffen, in dem sich Einflüsse aus Pop, Folk, Jazz und alpenländischer Musik auf ebenso natürliche wie überraschende Weise begegnen. Dabei verbindet sie klangliche Experimentierfreude mit erzählerischer Tiefe und einem feinen Gespür für Sprache. In ihren Liedern verhandelt sie Fragen von Herkunft, Identität und gesellschaftlichem Miteinander, stets aus einer persönlichen Perspektive und mit einer Prise Humor. Bucheggers Musik wirkt zugleich verwurzelt und offen, traditionsbewusst und neugierig – und entfaltet gerade live eine besondere Intensität.
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Duo Scheck
Das Duo Scheck verbindet die Klangwelten von Zither und Gitarre zu einer feinsinnigen musikalischen Sprache, die tief in der alpenländischen Tradition verwurzelt ist und zugleich offen in viele Richtungen blickt. Die Schwestern Magdalena und Theresa Scheck schöpfen aus den Melodien ihrer Heimat im Salzkammergut, verweben diese jedoch mit Einflüssen aus Klassik, Jazz und zeitgenössischer Volksmusik zu einem eigenständigen Ausdruck. Mit großer Musikalität, klanglicher Finesse und einem Gespür für stimmungsvolle Bögen entstehen Stücke, die Vertrautes neu erzählen und Grenzen zwischen den Genres mühelos überwinden. Ihre Musik wirkt gleichermaßen bodenständig wie farbenreich und lebt von der besonderen Verbindung der beiden Musikerinnen.
Magdalena Scheck: Zither
Theresa Scheck: Gitarre
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Potzmann // Fruhwirt
Aus einer gemeinsamen Suche nach neuen klanglichen Perspektiven heraus entstand das Quartett Potzmann // Fruhwirth. Die beiden Flügelhornisten Bernhard Potzmann und Johannes Fruhwirth entwickelten aus ihren musikalischen Wurzeln und ihrer Begeisterung für Jazz eine eigenständige musikalische Sprache, die alpenländische Traditionen mit zeitgenössischen Ausdrucksformen verbindet. Die besondere Besetzung mit zwei Flügelhörnern, Gitarre (Johannes Guntschnig) und Kontrabass (Tobias Steinrück) schafft dabei einen charakteristischen Klang, in dem melodische Klarheit, improvisatorische Freiheit und folkloristische Einflüsse aufeinandertreffen. In ihren Kompositionen verschmelzen unterschiedliche musikalische Welten zu einem facettenreichen Gesamtbild, das Vertrautes neu deutet und den Dialog zwischen Tradition und Gegenwart sucht.
Johannes Fruhwirth: Flügelhorn, Posaune
Bernhard Potzmann: Flügelhorn, Percussion
Johannes Guntschnig: Gitarre
Tobias Steinrück: Kontrabass
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Rabonde
Mit Rabonde haben die Cellistin Maike Clemens und die Klarinettistin Felicia Bulenda ein Duo geschaffen, das klassische Kammermusik aus ungewohnter Perspektive betrachtet. Seit 2021 loten sie das Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Musik, Improvisation, Jazzfarben und popmusikalischen Einflüssen aus – stets mit dem Anspruch, unmittelbare emotionale Räume zu öffnen und das Publikum aktiv einzubeziehen.
Die seltene Kombination aus Klarinette und Violoncello wird bei Rabonde nicht als Kuriosität verstanden, sondern als Ausgangspunkt für neue klangliche Möglichkeiten. Die beiden Instrumente verschmelzen zu einem atmenden Gesamtklang, der vertraute Hörgewohnheiten hinterfragt und zugleich überraschend zugänglich bleibt. Neben eigenständigen Konzertformaten widmet sich das Duo verstärkt eigener Musik und kollaborativen Projekten. Internationale Auszeichnungen, Auftritte an bedeutenden Wiener Häusern und die Entwicklung interaktiver Konzertformate markieren ihren Weg ebenso wie die konsequente Suche nach einer offenen, zeitgenössischen Klangsprache.
Maike Clemens: Cello
Felicia Bulenda: Klarinette
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no string quartet
Mit Sophie Trobos (Violine), Viktoria Hofmarcher (Klarinette), Antonia Kapelari (Es-Althorn) und Anna Reisigl (Kontrabass) haben sich vier Musikerinnen zusammengefunden, die seit 2024 unter dem Namen no string quartet neue Wege des Ensemblespiels beschreiten. Aus der ungewöhnlichen Besetzung heraus entwickelt das Quartett einen eigenständigen Klang, der von Neugier, Offenheit und der Lust am Ausloten musikalischer Möglichkeiten geprägt ist.
Ausgehend von der Idee des vierstimmigen Satzes verbinden die Musikerinnen Einflüsse aus Klassik, zeitgenössischer Musik, Volksmusik, Jazz und Improvisation zu einer organisch gewachsenen Klangsprache. Dabei entstehen musikalische Räume voller Kontraste und feiner Zwischentöne, in denen sich unterschiedliche Traditionen und Ausdrucksformen auf natürliche Weise begegnen. Das no string quartet versteht Musik als lebendigen Austausch – und formt daraus einen Ensembleklang, der gleichermaßen vielschichtig, atmosphärisch und unverwechselbar wirkt.
Sophie Trobos: Geige, Gesang, Komposition
Viktoria Hofmarcher: Klarinette, Gesang, Komposition
Anna Reisigl: Kontrabass, E-Bass, Gesang, Komposition
Antonia Kapelari: Es-Althorn, Trompete, Gesang, Komposition
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NEUE MUSIK
DORA DONATA SAMMER
Mit atemberaubender spielerischer Präzision bewegt sich die Ausnahmemusikerin Dora Donata Sammer mühelos zwischen den Epochen. Ihr Repertoire spannt den Bogen von der historischen Aufführungspraxis der Alten Musik bis hin zu radikalen, zukunftsweisenden Klängen der zeitgenössischen Avantgarde.
Das faszinierende Wechselspiel zwischen der filigranen Sopraninoflöte und der gewaltigen, futuristischen Kontrabass-Blockflöte macht ihre Soloprogramme zu einem unvergesslichen, physischen Konzerterlebnis.
Sie sagt: „Für mich gibt es kein Entweder-Oder, sondern nur UND.“ Bei ihren Auftritten durchbricht Dora Donata Sammer nicht nur traditionelle Aufführungskonventionen und Hörgewohnheiten – sie geht auch regelmäßig an ihre eigenen Grenzen, spielerisch wie körperlich. Da ist dieses Leuchten und der Drang, neue musikalische Räume zu öffnen und sie gemeinsam mit ihrem Publikum zu erforschen. Mit ihrem Programm „IN BETWEEN“ und ihrem Soloprogramm „FROM IMITATIONS TO ILLUSIONS“ hebt sie die Blockflötenmusik auf eine neue Ebene.
Dora Donata Sammer – recorder
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ARIANA HERNÁNDEZ VERA
Die Pianistin und Komponistin Ariana Hernández Vera ist eine der aufregendsten jungen Künstlerinnen der zeitgenössischen Musikszene in Österreich. Die in Mexiko geborene und in Linz lebende Musikerin bespielt weltweit renommierte Avantgarde – Festivals. In ihren Arbeiten verknüpft sie die klassische Klaviertradition mit experimentellen, modernen Strömungen und eigenen zukunftsweisenden Kompositionen.
Ihre Musik ist eine Einladung in unentdeckte Klanglandschaften. Als Pianistin und Komponistin verbindet sie technologische Innovationen – wie Multimedia-Elemente und Spielzeugklaviere – mit der rohen emotionalen Kraft des klassischen Flügels. Geprägt durch internationale Stationen wie das impuls Festival in Österreich, die Festspillene i Bergen in Norwegen oder das Time of Music Festival in Finnland, bringt sie eine globale,kompromisslos moderne Perspektive aufdie Bühne.
Ariana Hernández Vera präsentiert einefaszinierende Symbiose aus virtuosemKlavierspiel, zukunftsweisender Kompositionund facettenreicher Interpretation.
Ariana Hernández Vera – piano
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SEVERIN NEUBAUER
Der österreichische Saxophonist Severin Neubauer gilt als wandlungsfähiger Freigeist der aktuellen Musikszene. In eine Musikerfamilie hineingeboren, verknüpft er technische Perfektion mit einer beeindruckenden stilistischen Offenheit. Sein künstlerischer Weg führte ihn nach einem ausgezeichneten Klassik-Studium bei Gerald Preinfalk an der Kunstuniversität Graz direkt in die Welt des Jazz und der improvisierten Musik bei Fabian Rucker an der Anton Bruckner Privatuniversität.
Ob als Solist in großen Orchestern wie der Philharmonie Salzburg, als gefragter Gast in renommierten Ensembles für Neue Musik wie dem Klangforum Wien oder im kammermusikalischen Kollektiv des SPECTRUM Saxophonquartetts – Severin Neubauer wandelt mühelos zwischen den Genres. Seine Konzerte sind ein Hörerlebnis voller Dynamik, Virtuosität und emotionaler Tiefe.
Severin Neubauer – saxophone
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JAN SATLER
Klarheit und Kontraste: Der Pianist Jan Satler verbindet Tradition und Gegenwart und macht so das Klavierspiel auf allerhöchstem Niveau erlebbar. Der aus Slowenien stammende Ausnahmepianist Jan Satler besticht in seinem Spiel durch interpretatorische Brillanz und stilistische Vielseitigkeit. Als Pionier seiner Generation wurde er für 2024/25 zum allerersten Young Artist in Residence in der Geschichte des Instituts für Konzertfach Klavier an der renommierten mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien berufen.
Sein außergewöhnliches Talent, das er unter anderem bei Till Alexander Körber (Anton Bruckner Privatuniversität) sowie Christopher Hinterhuber und Mathilde Hoursiangou (mdw Wien) perfektionierte, schloss er mit einstimmiger Auszeichnung ab. Ob im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus oder bei Festivals wie Wien Modern – Satler begeistert das Publikum.
Neben den großen Meisterwerken der klassischen Klavierliteratur gilt er als ausgewiesener Spezialist für zeitgenössische Avantgarde und arbeitet eng mit Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit zusammen, was auch einen wesentlichen Motor seiner künstlerischen Arbeit darstellt.
Jan Satler – piano
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ARGO KOLLEKTIV
Mit dem Argo Kollektiv präsentiert sichein äußerst spannendes Ensemble für NeueMusik der Gegenwart.Die 2023 an der mdw Wien formierteGruppe versteht sich als offene Plattformfür innovative Klang- und Konzertformate.Der Name „Argo“ steht dabei symbolischfür eine Reise ins Unbekannte.In seinen Programmen verknüpft das Ensemble zeitgenössische Kammermusik mit den Technologien unserer Zeit, Live-Elektronik, Videos und transdisziplinären Kooperationen. Jedes Konzert wird so zu einer lebendigen, unwiederholbaren Klanglandschaft.
Das Wiener Ensemble für Neue Musik definiert die Grenzen von Konzerträumen völlig neu und bringt frischen Wind in die Avantgarde – Szene. Neue Musik als visionäres Gesamtkunstwerk!
Juan Alonso Moreda – saxophone
Panagiotis Nikitaris – piano
Youngseo Kim – violin
Taikan Yamasaki – percussion
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POP/Rock
Filiah
FILIAH gehört zu jener Generation von Songwriterinnen, die persönliche Erfahrungen in zeitgemäße, vielschichtige Popmusik übersetzen. Die in Wien lebende Musikerin verbindet in ihren Songs die erzählerische Direktheit des Folk mit modernen Popklängen und einer spürbaren emotionalen Offenheit. Aufgewachsen in Niederösterreich und geprägt von einer musikalisch vielfältigen Umgebung, entwickelte sie früh ein Gespür für starke Melodien und authentisches Songwriting. Mit ihrer markanten Stimme, ihren ehrlichen Texten und ihrem Gespür für Atmosphäre schafft FILIAH Musik, die Nähe entstehen lässt, ohne einfache Antworten zu liefern. Spätestens seit dem Gewinn des XA – Export Awards 2025 zählt sie zu den aufregendsten jungen Stimmen des österreichischen Popgeschehens. Ihr neues Album „A Deep Breath Out“ erschien im Juni 2026.
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Tamara Flores
Tamara Flores zählt zu den spannendsten neuen Stimmen des heimischen Popgeschehens. Die in Wien geborene Sängerin, Flötistin und Performerin verbindet in ihrer Musik unterschiedliche kulturelle und musikalische Einflüsse zu einem eigenständigen Klangbild. Deutsch und Spanisch, lateinamerikanische und europäische Traditionen, Pop, Folk und moderne Produktionselemente treten dabei auf natürliche Weise miteinander in Dialog. Geprägt von ihrer österreichisch-mexikanischen Herkunft, macht Tamara Flores Vielfalt zu einem zentralen Element ihres künstlerischen Schaffens. Mit Songs wie „Chingona“ oder „Infinito“ hat sie nicht nur große Aufmerksamkeit in Österreich erlangt, sondern auch international erste Erfolge gefeiert. Ihre Musik steht für Offenheit, Selbstbestimmung und die Kraft, vermeintliche Gegensätze miteinander zu verbinden.
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Resi Reiner
Resi Reiner hat sich in kurzer Zeit als eigenständige Stimme im österreichischen Pop etabliert. Die aus Graz stammende Musikerin verbindet eingängige Melodien mit einem feinen Gespür für alltägliche Beobachtungen und erzählt in ihren Liedern von den kleinen und großen Herausforderungen des Lebens. Musikalisch bewegt sie sich zwischen Indie-Pop, Chanson und den Klangfarben klassischer deutschsprachiger Unterhaltungsmusik, ohne dabei nostalgisch zu wirken. Ihre Texte sind direkt, humorvoll und nah am Alltag, ihre Songs gleichermaßen leichtfüßig wie nachdenklich. Mit Veröffentlichungen wie „Ich will nach Italien“ oder „Naja, geht so“ hat Resi Reiner einen unverwechselbaren Stil entwickelt, der vermeintlich gewöhnliche Alltagsgeschichten in den Mittelpunkt rückt und daraus Songs mit Wiedererkennungswert, Tiefgang und besonderem Hinhörcharakter formt.
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Jo The Man The Music
Jo The Man The Music bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Indie-Pop, Alternative und klassischem Songwriting. Die aus der Steiermark stammende Musikerin verbindet intime Erzählweisen mit einem zeitgemäßen Klangbild, das gleichermaßen von feinen Melodien wie von markanten Kontrasten lebt. Ihre Songs kreisen um Fragen der Identität, des Erwachsenwerdens und der Suche nach dem eigenen Platz in einer komplexen Welt. Dabei treffen sensible Töne auf selbstbewusste Momente, reduzierte Passagen auf kraftvolle Ausbrüche. Mit Veröffentlichungen wie der Single „Skinny Dipping“ und der EP „Soft Skin“ hat Jo The Man The Music eine eigenständige musikalische Handschrift entwickelt, die persönliche Erfahrungen in universell nachvollziehbare Geschichten übersetzt.
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Oskar Haag
Kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat sich in so kurzer Zeit einen derart festen Platz in der österreichischen Musikszene erarbeitet wie Oskar Haag. Mit seinem Debütalbum „Teenage Lullabies“ machte der Kärntner Musiker früh auf sich aufmerksam und etablierte sich als eigenständige Stimme im heimischen Pop. Es folgten die EP „Field of Love“ sowie weitere Veröffentlichungen, die seine kontinuierliche künstlerische Entwicklung unterstrichen. Haags Musik verbindet persönliche Erzählungen mit einem modernen Popverständnis und einem feinen Gespür für Atmosphäre. Trotz seines jungen Alters blickt er bereits auf zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, bedeutende Auszeichnungen und eine bemerkenswerte Karriereentwicklung zurück. Mit jedem neuen Projekt erweitert er sein musikalisches Spektrum und schärft sein unverwechselbares Profil.
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