
Ein positives Resümee des diesjährigen Bundeswettbewerbs zieht der Gesamtvorsitzende der österreichischen Jugendmusikwettbewerbe Univ.-Prof. Paul Roczek von der Universität Mozarteum Salzburg über die Entwicklung und Qualität des prima la musica Wettbewerbs: “prima la musica beeinflusst seit Jahren die qualitative Entwicklung der musikalischen Leistungen aufs Positivste. Es ist beglückend, dass eine Niveausteigerung von einem Jahr auf das nächste beim Wettbewerb immer noch festzustellen ist. Der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb prima la musica leistet zur musikalischen Bildung im Land einen nicht mehr wegzudenkenden Beitrag.”
Insgesamt 100 JurorInnen haben in 18 verschiedenen Wertungskategorien die Leistungen der LandessiegerInnen im Alter zwischen 10 und 19, bei SängerInnen bis 21 Jahren beurteilt. Die tatsächliche Zahl der angetretenen LandessiegerInnen lag letztlich bei 599 Wertungen und 1.099 TeilnehmerInnen. 2014 wurden insgesamt 233 1. Preise an 162 SolistInnen und 71 Ensembles, 234 2. Preise an 149 SolistInnen und 85 Ensembles sowie 125 3. Preise an 102 SolistInnen und 23 Ensembles vergeben. Am Wettbewerb nahmen weiters 17 jugendliche Begleitungen teil, die mit Prädikaten (mit ausgezeichnetem, sehr gutem und gutem Erfolg teilgenommen) ausgezeichnet wurden. Geschlechtermäßig sind die Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs prima la musica 2014 fast ausgewogen: 574 Preisträgerinnen stehen 542 männlichen Preisträgern gegenüber.
Alle Ergebnisse sind unter http://www.musikderjugend.at zu finden.

Landeswettbewerben österreichweit ihr musikalisches Können unter Beweis stellten, so beteiligten sich im Jubiläumsjahr 5.141 junge KünstlerInnen und Künstler am größten österreichischen Jugendmusikwettbewerb, der von allen Bundesländern sowie vom Bund getragen wird. Diese quantitative Entwicklung machte sich auch in einem sprunghaften Anstieg an Wertungen beim Bundeswettbewerb sichtbar, der um über 20 Prozent mehr an Wertungen zu verzeichnen hatte als die Jahre davor. Gemessen an diesen Zahlen und an der Qualität der dargebotenen Leistungen befindet sich der größte österreichische Jugendmusikwettbewerb seit mittlerweile 20 Jahren konstant auf Erfolgskurs und bietet für die musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen eine unvergleichbare und verlässliche Plattform, um sich mit Gleichgesinnten musikalisch zu messen und auszutauschen.
Seit dem ersten prima la musica Wettbewerb im Jahr 1995 ist es das erklärte Ziel von MUSIK DER JUGEND, den musikalisch hochbegabten und engagierten Nachwuchs Österreichs zum musikalischen Wettstreit zu motivieren und damit entsprechend zu fördern. Zahlreiche internationale Erfolge und Karrieren österreichischer MusikerInnen im In- und Ausland belegen und bestätigen dieses Modell. Höhepunkt: PreisträgerInnenkonzert und Preisverleihung am Sonntag, 15. Juni 2014
Musikalischer Höhepunkt des Bundeswettbewerbes prima la musica 2014 ist das PreisträgerInnenkonzert und die Preisverleihung mit Bundesminister Dr. Josef Ostermayer am Sonntag, 15. Juni 2014, um 15.00 Uhr, im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses.
Ausgewählte, herausragende 1. PreisträgerInnen der unterschiedlichsten Wertungskategorien des diesjährigen Bundeswettbewerbes werden zu hören sein. Ein kurzweiliges Programm mit SolistInnen der Kategorien Klavier, Violine, Violoncello, Gesang, Hackbrett, Harfe und Zither sowie kammermusikalischen Beiträgen der Blockflöten, Holz- und Blechbläser und eines Schlagwerkensembles ist zu erwarten. Ebenso wird das Siegerstück des diesjährigen Kompositionswettbewerbes “Jugend komponiert” vom Duo :nota bene:, ein Werk für Violine und Klavier, zur Aufführung gebracht.

Das Konzert wird von Ö1 live mitgeschnitten und in Auszügen am Freitag, den 20. Juni 2014 ab 10.05 Uhr, in der Sendung “Intrada” auf Ö1 gesendet.
Für besonders herausragende Leistungen konnten zahlreiche Sonderpreise lukriert werden: u. a. vergeben von der Zentralen Raiffeisenwerbung, von der Universität Mozarteum Salzburg sowie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, von der EPTA (European Piano Teachers Association) und der ESTA (European String Teachers Association), der österreichischen Blasmusikjugend, den Liechtensteiner Gitarrentagen, der österreichischen Interpretengesellschaft – OESTIG, die Orchestercampplätze bei den Jeunesse Orchestercamps zur Verfügung stellt. Steinway in Austria fördert herausragende PreisträgerInnen mit Auftrittsmöglichkeiten und bietet sogar einen Einblick ins Hamburger Werk.
Trägerschaft
Die Österreichischen Jugendmusikwettbewerbe werden von allen österreichischen Bundesländern sowie vom Bund, dem Bundeskanzleramt Österreich – Kunst und Kultur, dem Bundesministerium für Familien und Jugend und dem Bundesministerium für Bildung und Frauen getragen.
Fotos prima la musica 2014: Votava / PID
http://www.musikderjugend.at