Musik aus Strom (Tag 2)

Wann

30.05.26 
19:00

Wo

Veranstaltungstyp

Die zweitägige Veranstaltung widmet sich elektronischer Musik und deren künstlerischen Praktiken. Sie regt soziokulturellen Diskurs an und ermöglicht kulturelle Teilhabe. Musik aus Strom eröffnet einen Erfahrungsraum, in dem Zuhören, Austausch und Beteiligung ineinandergreifen. Elektronische Musik wird somit als offener, gemeinsamer Prozess erfahrbar, um bestehende Strukturen zu hinterfragen. Dabei werden neue Perspektiven für ein solidarisches, gemeinschaftliches kulturelles Handeln entworfen.
Die Einreichungen des Open Calls zum Thema „Künstlerische Praktiken“ haben uns beeindruckt. Es erreichten uns viele künstlerisch spannende Projekte. Vier davon dürfen wir am Freitagabend präsentieren. Es erwarten uns ein historischer Ausflug mit einem modernen Modular-Synthesizer von Leon SeidlHannah Albrecht verführt uns mit ihren delikat zubereiteten Fieldrecordings, die sie gekonnt in ein poppiges Gewand hüllt. Bei „Oszilloscope Music“ ist der Titel Programm. Speziell konstruierte Audiosignale verwandeln sich in einer flüssigen, geometrischen Laserprojektion zu einem Gesamtkunstwerk. Die Roots & Wires hingegen spannen den Bogen ihrer Installation zwischen Natur, Licht und Interaktion.
 
Die anwesenden Künstler:innen geben nach ihrer Präsentation einen Einblick in ihre Arbeitsweisen und treten in Dialog mit den Besucher:innen.
 
Heute ist elektronische Musikproduktion nahezu kostenlos zugänglich – das war nicht immer so. Welche Auswirkungen hat diese gravierende Veränderung mit sich gebracht, und welche Erfahrungen und Wahrnehmungen haben sich daraus ergeben? Darüber wollen wir am Samstag mit Künstler:innen verschiedenster Generationen auf dem Podium sprechen.
Moderation: Susanna Niedermayr (Ö1, Zeit-Ton)

Programm:

Fr, 29.5.2026
19.00 Präsentationen des Open Call
Hannah Albrecht, Oszilloscope Music, Leon Seidl, Roots & Wires

Sa, 30.5.2026
19.00 Listening Session mit den Podiumsgästen
20.00 Podiumsgespräch „Generationen der Elektronischen Musik“

Conni Feitsinger, Hans-Joachim Rodelius, Wolfgang Schlögl, Andrea Sodomka, Ursula Winterauer, 
Moderation: Susanna Niedermayr (Ö1, Zeit-Ton)
 
22.00 Konzert: Natasha Moreno 
Natasha Moreno ist eine Live-Sound-Performancekünstlerin, die den Buchla Modular Synthesizer für melancholische Tagebucherzählungen einsetzt und Erinnerungen in eine verrauschte, psychoakustische Klanglandschaft verwandelt.
 
23.00 Konzert: Bernd Ammann

Bernd Ammann, ursprünglich Jazzbassist, hat sich inzwischen in der Techno-Szene mit facettenreichen, rein hardwarebasierten Live-Auftritten erfolgreich etabliert. Er kreiert geradlinigen, treibend und dennoch sehr musikalischen Techno und verwendet in seinen Live-Sets ausschließlich analoge Instrumente.

Link:
Musik aus Strom. Diskurs- und Programmreihe zum Thema Elektronische Musik