
Don Menza ist ein Musiker, der einfach nicht zur Ruhe kommen will. Der 1936 geborene Tenorsaxophonist ist trotz seines hohen Alters immer noch auf der Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen. So richtig hat ihm ja sowieso niemand geglaubt, als er vor Jahren verlautbarte, dass der Amerikaner sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückzuziehen wolle. Immer noch bereist er die Welt und verblüfft sein Publikum mit seinem einzigartig kraftvollen und ungemein melodischen Spiel, immer noch ist er bestrebt die Grenzen des Machbaren auszuloten und musikalisches Neuland zu betreten.

Einschränkungen, wen es darum geht seine musikalischen Visionen in die Tat umzusetzen, kennt der gebürtige Wiener keine. Egal ob nun als Solokünstler oder in einem Ensemble, Pauer ist stets in der Lage dem Gesamtsound seinen unverwechselbaren Stempel aufzudrücken. Auch ist der Pianist nicht unbedingt ein Jazzer, der sich alleine auf die traditionellen Spielarten konzentriert. Vielmehr taucht er nach Möglichkeit tief in die Welt der Improvisation ein, was sein Spiel enorm vielschichtig werden lässt.
Wenn sich zwei Musiker solchen Formates zusammentun, ist ein Konzert zu erwarten, dass an Virtuosität und Spielwitz kaum zu überbieten ist. Gemeinsam mit dem Bassisten Uli Langthaler und dem Schlagzeuger Dusan Novakov entführen die beiden Legenden ihr Publikum in die verschiedensten Welten des Jazz, in denen traditionelle Ansätze mit modernen Spielarten auf eine einzigartige Weise fusionieren. Ein Muss für jeden Jazzliebhaber. (mt)
Jazzland