Bild Schnittpunkte der Musik
Bild (c) mcshaddi

SCHNITTPUNKTE DER MUSIK 2016

Das Festival SCHNITTPUNKTE DER MUSIK (13. bis 15. Mai 2016) wird einmal mehr zum Drehkreuz der Musikgattungen und Stile. Ort des Geschehens ist das GASTHAUS PUMMER im burgenländischen Heiligenkreuz.

Das von Udo Preis veranstaltete Festival Schnittpunkte der Musik hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Pilgerstätte für die LiebhaberInnen der experimentellen, avantgardistischen und improvisierten Klänge entwickelt. Was eigentlich auch nicht allzu sehr verwundert, legt der Chef des Vereins Limmitationes doch größten Wert darauf, dem Publikum doch das etwas andere und nicht wirklich Herkömmliche zu präsentieren. Sich mit stilistischen Fragestellungen nicht lange aufhaltend, versteht der Burgenländer sein Festival als einen Ort, an dem bewusst die Grenzen zwischen den Kunst- und Spielformen gesprengt werden sollen und die Beteiligten dazu angehalten sind, doch auch die musikalisch unkonventionellen Wege zu beschreiten. Erlaubt ist quasi alles, was getragen ist vom Geist des Innovativen, radikal Improvisierten, Ungewöhnlichen und dem Mainstream Entgegengesetzten.

Szenegrößen der Improvisation zu Gast im Burgenland

Das Programm des dreitägigen Festivals, in dessen Rahmen heuer auch eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Wozu– warum – für wen freie Impro?“ stattfindet (14. Mai, 15:00 Uhr), bietet wie auch schon in der Vergangenheit die schöne Gelegenheit, allerlei Neues zu entdecken und die eigenen Hörgewohnheiten einer Probe zu unterziehen. Eröffnet werden die Schnittpunkte der Musik mit den mittlerweile zur Tradition gewordenen 4STATES SESSIONS, in denen die Brücke von der freien Improvisation hin zum Tanz geschlagen wird. Ebenfalls freuen darf man sich auf spannende musikalische Darbietungen mit interdisziplinären Ansätzen von internationalen Szenegrößen wie von Les Ravageurs, Conexus Clue, Jardin D‘Equinoxe, Things to Sound, der Casey Moir Band und dem Ridmo Orchester. Ihren traditionellen Abschluss finden die Schnittpunkte der Musik am Sonntagvormittag in einer großen Impro-Performance mit allen an dem Festival beteiligten Musikerinnen und Musikern.

Aus musikalischer Sicht dürfen die BesucherInnen also drei in jeder Hinsicht sehr interessanten und unterhaltsamen Konzerttagen entgegenblicken, die den hohen Ansprüchen und Erwartungen der anspruchsvollen MusikliebhaberInnen auf jeden Fall gerecht werden sollten.

Michael Ternai

Link:
Schnittpunkte der Musik / Limmitationes