Bild Eugene The Cat
Eugene The Cat (c) DNA creative circle

EUGENE THE CAT – „Seoul Caravan“

Die Linzer Electronic-Gruppe EUGENE THE CAT veröffentlichte am 8. April 2016 ihr Album „Seoul Caravan“. Das Quintett erlangte nicht nur durch seine Platz-1-Platzierung in den BEATPORT-Charts des Genres Glitch-Hop Bekanntheit. Auch als es PAROV STELAR 2015 bei seiner Tour unterstützte, war es ein Hit.

Man kann die fünf Musiker eigentlich nicht eindeutig in ein Genre einordnen: Sie machen sowohl Glitch-Hop also auch Electro-Swing, Electronic und Swing bzw. Jazz. Am besten kann man die Musik, die sie machen, mit „Glitch-Hop-Swing“ bezeichnen. Sie haben eindeutig den nötigen Glitch-Sound für Glitch-Hop, aber auch die nötigen jazzigen Electro-Swing-Elemente. Eugene The Cat besteht aus Carolina Putz-Campos (Stimme), Martin M. Scheran (Saxofon), Philipp Stemberger (Electronics), Alexander Neubauer (Drums) und Tobias Paal (Gitarre) – zusammen machen sie wohl die verwirrendste und spannendste Kombination von Genres, die zurzeit auf dem Markt ist.

Glitch-Hop für Fortgeschrittene

Zuallererst muss angemerkt werden, wie bemerkenswert die Produktion ist. Der Sound ist perfekt, die Kompositionen durchwegs spannend und tanzbar. Das Gleichgewicht zwischen den genannten Genres hält sich durch das ganze Album, was es noch schwerer macht, die Band zu kategorisieren. Kein Wunder, dass Parov Stelar sie als Support für seine Tour genommen hat. Und obwohl sie vielleicht etwas an Parov Stelar erinnern, sind sie doch ganz anders: Die glitchigen Elemente unterscheiden sie eindeutig.

Cover Seoul Caravan
Cover Seoul Caravan

Das Album „Seoul Caravan“ besteht aus drei Songs und zwei Remixes des Titelsongs, welcher beinahe spanische Gitarrenelemente aufweist und zum Tanzen zwingt. Still stehen kann man bei dieser Musik nicht, man muss tanzen, lächeln und noch mehr tanzen. Der erste Track des Albums – „Jive Factory“ – hat die meisten Electro-Swing Elemente, während die beiden anderen Songs auf dem Album doch mehr in die Glitch-Hop-Richtung gehen. Auch ist in diesem Lied die Stimme sehr präsent. Das Saxofon treibt den Beat voran, der typische Electro-Rhythmus weist nur wenige glitchige Stellen auf, die Stimmung ist fantastisch. „Rapture Swing“, die Nummer drei der CD, ist sehr glitchig, ohne dabei auf die Swing-Elemente zu verzichten.

Eugene The Cat hat es wirklich drauf und alle, die gerne tanzen, sollten sich die Band einmal live anhören –  sie wird am 20. Mai 2016 im Bubbledays in Linz zu hören sein.

Antonia Seierl

Eugene The Cat live
19.04. Bodega, Nottingham, UK
20.04. Waterfront Studio, Norwich, UK
21.04. The Cavern, Exeter, UK
22.04. Thekla, Bristol, UK
23.04. Talking Heads, Southampton, UK
24.04. The Globe, Cardiff, UK
26.04. Brudenell Social Club, Leeds, UK
27.04. Cluny. Newcastle, UK
30.04. Gorilla, Manchester, UK
05.05. Village Underground, London, UK
20.05. Bubbledays, Linz, AT
16.06. Openair Festival, Luxemburg, LUX
04.07. Rock for People Festival, Hradec Kralove, CZ
12.08. BOOMTOWN FAIR Festival 2016, Mayfair, UK

Links:
Eugene The Cat
Eugene The Cat (Facebook)