Aufruf zur digitalen Selbstverteidigung. Am 30. November 2022 hat die interdisziplinäre Ausstellung DigiDic am Stadtmuseum St. Pölten Vernissage.
Sind wir reflektiert und widerständig gegen die großen Monopolisten, im Speziellen die BIG FIVE, google, facebook, amazon, Apple und Microsoft und den von ihnen bereitgestellten Plattformen und Werkzeugen? Werden wir als Widerständige mehr und mehr ausgeschlossen oder gibt es Alternativen? Wie können wir lernen, mit alternativer Hard- und Software sowohl im Produktions- wie im Distributionsbereich zu arbeiten? Sind wir bereit, Lebenszeit und Energie zu investieren, um auszusteigen und auf viele Bequemlichkeiten zu verzichten? Was gewinnen wir dadurch? Autonomie?
Thema der Ausstellung DigiDic ist die „digitale Selbstverteidigung“ in einer Welt, die sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf eine absolute Monopolisierung der globalen digitalen Player zubewegt. Die interaktive Ausstellung vermittelt einen Blick hinter die Oberflächen und gibt mit dem dazu erscheinenden Handbuch Anleitungen zur digitalen Selbstverteidigung.
DigiDic – Die Ausstellung. Aufruf zur digitalen Selbstverteidigung
Interdisziplinäre Ausstellung zum Thema digitale Diktatur, der Frage nach Autonomie und der Entwicklung von Strategien zur digitalen Selbstverteidigung Ausstellung
Vernissage Stadtmuseum St. Pölten
Mittwoch, 30. November 2022, 18.00 Uhr
Termine
Donnerstag, 1. Dezember 2022 bis Sonntag, 19. März 2023
mittwochs bis sonntags 10.00-17.00 Uhr
Sonderöffnungszeiten Donnerstag, 12. Jänner 2023 / Donnerstag, 26. Jänner 2023 / Donnerstag, 9. Februar 2023 / Dpnnerstag, 23. Februar 2023 und Donnerstag, 9. März 2023, 10.00–19.00 Uhr
Ort
Stadtmuseum St. Pölten
Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten
Eine Kooperation mit Tactical Tech, Büro für Diversität St. Pölten, NDU St. Pölten, FH St. Pölten, EPICENTER WORKS for digital rights, Stadtmuseum St. Pölten
Projektleitung Elisabeth Schimana
Advisory Board Seppo Gründler, Eva Ursprung, Tassilo Pellegrini, Martina Eigelsreiter
Ausstellungsdesign Christian Herzog, Serdar Songür
Audiodesign Elisabeth Schimana, Seppo Gründler
Grafikdesign Nora Bischof, Andreas Rathmanner
Vermittlung Klaudia Zotzman-Koch + Martina Luef
Unsere Welt bewegt sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit auf eine absolute Monopolisierung der globalen digitalen Player zu. Ein Zustand, den es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben hat. Milliardenschwere Unternehmen in der Digitalwirtschaft treten eine Weltherrschaft an, die in China bereits mit einer monolithischen politischen Macht verknüpft ist. Das Gold – Daten. Das Resultat – die totale Kontrolle, eine von Algorithmen errechnete Bedürfnisschaffungsmaschinerie und der Verlust jeglicher Privatsphäre.
Vertrauen ist die Grundnahrung, Verantwortung können wir als User:innen übernehmen, Versprechen sollten eingehalten werden und Wut und Ohnmacht verspüren wir ob des permanenten Missbrauchs unseres Vertrauens.
Mit Kunstobjekten, interaktiven Installationen, Objekten aus der Sammlung des Museums, Workshops, Performances, Artist Talks und Vorträgen vermittelt die Ausstellung entlang dieser Begriffe einen Blick hinter die Oberflächen und gibt mit dem dazu erscheinenden Handbuch Anleitungen zur digitalen Selbstverteidigung.
