Das Philipp Kienberger Quartett stellt sich vor

Eine Gruppe junger Musiker, die sich auf die Suche nach den Grenzen des Jazz begeben, und, wenn sie diese einmal entdeckt haben, auch im Sinn haben, sie im musikalisch innovativen Geiste zu überschreiten. Genau um solche vier Herren handelt es sich, die sich im Quartett von Philipp Kienberger versammeln. Der ursprünglich aus Kärnten stammende Bassist und Namensgeber der Formation zählt zu jener Generation von Jazzausgebildeten, deren Schaffen, sich längst nicht mehr durch traditionelle Begrifflichkeiten und Definitionen abstecken lässt. Gemeinsam mit musikalisch geistesverwandten Dominik Fuss (Trompete), Simon Raab (Tasten) und Hubert Bründelmayer (Schlagzeug) versucht Philipp Kienberger eine Klangsprache zu entwerfen, in der stilistische Kategorien keine Rolle mehr spielen und die Offenheit zu allen Seiten hin zum Leitmotiv erklärt wird. Live erleben kann man das Philipp Kienberger Quartett am 13. Mai im Salzburger Jazzit.

Das Schöne an solchen Formation, wie auch das Philipp Kienberger Quartett eine ist, ist, dass man im Grunde genommen im Vorhinein keine Ahnung hat, wohin einen die musikalische Reise letztlich führen wird. Im Spannungsfeld zwischen Komposition und Improvisation kann viel passieren. Und genau in diesem Feld agiert auch die Gruppe rund um den Bassisten Philipp Kienberger. Was auf dem Programm steht, ist alleine die vielfältige Lebendigkeit der instrumentalen Interaktion, das ständige kreative Hin und Her, das spontane Zuwerfen und Weiterverarbeiten von Ideen, sowie ein im Vorhinein unbekanntes Ziel. Man muss sich schon überraschen lassen und sich auch auf das klangliche Geschehen einlassen, um es als packendes Erlebnis genießen zu können.

Philipp Kienberger und seine drei Mitmusiker loten den Jazz aus, sie wechseln zwischen den Formen dieser Musikerrichtung und wagen auch den Blick über den Tellerand hinaus  hin zu anderen Musiken. In der Besetzung eigentlich recht klassisch aufgestellt, darf man von diesem Vierergespann, kennt man die anderen Projekte der einzelnen Protagonisten, erwarten, dass man eben genau dieses nicht präsentiert bekommt.  Es werden vielmehr die modernen und nicht die traditionellen Spielarten sein, die das musikalische Geschehen bestimmen werden. Wie und in welcher diese miteinander ein Einklang gebracht werden? Wie gesagt, diese Unvorhersehbarkeit ist das Salz in der Suppe.

Termine
13.05. Jazzit, Salzburg
15.05. Freistunde, mica, Wien

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