
An diesem Abend soll den BesucherInnen und Musikinteressierten vor allem sichtbar gemacht werden, in welche Richtungen sich Neue Musik entwickelt (hat), wie die unterschiedlichen Philosophien und ästhetischen Zugangsweisen aussehen können, welche unterschiedliche Methodiken und Ansätze zur Anwendung kommen, wie verschieden Interpretationen von zeitgenössischen Kompositionen ausfallen können. Die InterpretInnen sind dazu angehalten, aus ihren eigenen Positionen heraus miteinander in einen künstlerischen Dialog zu treten, sich auszutauschen und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten des Musikmachens zu suchen.
In unterschiedlichen Konstellationen zu sehen sind an diesem Abend Annette Bik (Violine), Christian Dierstein (Perkussion), Bill Forman (Trompete), Eva Furrer (Flöte), Uli Fussenegger (Kontrabass), Frank Gratkowski (Saxophon, Klarinette), Petra Hoffmann (Stimme), Ernst Kovacic (Violine), Andreas Lindenbaum (Violoncello), Lars Mlekusch (Saxophon), Ernesto Molinari (Klarinette), Ian Pace (Klavier), Dimitrios Polisoidis (Viola), Ernest Rombout (Oboe), Krassimir Sterev (Akkordeon), Mike Svoboda (Posaune) und Manon-Liu Winter (Klavier).
Zur Aufführung bringen die bunt zusammengewürfelten Formationen folgende Werke:
Georges Aperghis: aus: Monomanies, für Stimme solo (1991)
Pierluigi Billone: Gonxha, für 2 tibetanische Klangschalen (2011)
Chaya Czernowin: The last leaf, Version for Sopranino Saxophone (2012)
Beat Furrer: ira-arca, für Bassflöte und Kontrabass (2012)
Beat Furrer: Spur, für Streichquartett und Klavier (1998)
Bernhard Gander: fluc ‘n’ flex, für Akkordeon (2007)
Gérard Grisey: Anubis-Nout (à la mémoire de mon ami Claude Vivier), zwei Stücke für Kontrabassklarinette (1983)
Heinz Holliger: Deux Lectures de Kosovel, für Posaune (2009)
Mauricio Kagel: Morceau de concours, für Trompete (1972)
Slobodan Kajkut: Glue Sniffer, für E-Viola (2010)
György Kurtág: Hommage à Elliott Carter, für Oboe (1. Capriccio, 2. Arioso) (1998)
Isang Yun: Ost-West-Miniatur II, für Oboe und Violoncello (1994)
sowie Improvisationen von u.a. Manon-Liu Winter und Frank Gratkowski