
Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Music Management“ (120 ECTS) entspricht das Zentrum für Zeitgenössische Musik an der Donau-Universität Krems den durch Digitalisierung und Globalisierung bedingten drastischen Veränderungen am internationalen Musikmarkt. „Der Bedarf an breitgefächerter Managementkompetenz, unternehmerischem Handeln und internationaler Kooperation steigt. Genau auf diesen Bedarfen setzt der neue entwickelte Studiengang auf“, sagt Dr. Eva Maria Stöckler, Leiterin des Zentrums für Zeitgenössische Musik. Der Studiengang „Music Management“ will der traditionellen Unterscheidung zwischen Musikschaffenden, -produzentInnen, -vermittlerInnen und MusikmanagerInnen ein internationales, erweitertes Berufsbild entgegensetzen, das künstlerische, wissenschaftliche und Managementaspekte vereint.
Internationale Vortragende und ausschließlich in Englisch
Mit ausschließlich englischsprachigen Lehrinhalten, praxisnahen Weiterbildungskonzepten, hoher thematischer Verdichtung und direkter Vernetzung mit Unternehmen der internationalen Musikindustrie werden die Studierenden bereits im Studium ganz spezifisch mit praktischen Problem- und Themenstellungen internationaler Musikmärkte konfrontiert. Einblicke in Abläufe und Entscheidungsprozesse internationaler Unternehmen bringen wertvolle, berufsrelevante Erfahrungen für spätere Karrierewege. Am Studienplan stehen Themen aus den Bereichen International Music Management, Global Music Markets, Music & Media, Music & Law bis hin zu internationalen rechtlichen Sonderregelungen. Mit dem neuen englischsprachigen Masterstudium will das Zentrum für Zeitgenössische Musik den bereits hohen Anteil internationaler Studierender weiter steigern und eine Schnittstelle zu den heimischen Musikhochburgen Wien und Salzburg einerseits und dem internationalen Musikmarkt andererseits bieten.
Es unterrichten internationale ExpertInnen, u.a. Andrew Armour, Benchstone Ltd., Prof. Reynaldo Sanchez, University of Miami, Elisabeth Sobotka, Bregenzer Festspiele, René Renner, Feraltone, Gabriel Teschner, Artist & Reportoire Manager, Sikorski Musikverlage, Hamburg, Ulla Kalchmair, Salzburger Festspiele, Petra Hinterholzer, Stiftung Mozarteum, etc. In den neu konzipierten Studiengang fließen über zehn Jahre Erfahrung bei der postgradualen Weiterbildung von MusikmanagerInnen aus dem Vorgänger-Studiengang „Musikmanagement“ ein.
Der Masterstudiengang „Music Management“ kooperiert mit renommierten internationalen Universitäten – unter anderem der Buckinghamshire New University (UK) und der Frost School of Music (USA) – und arbeitet noch enger als bisher mit Unternehmen aus der globalen Musikwirtschaft zusammen. Derzeit gibt es keinen gleichwertigen postgradualen, englischsprachigen Masterstudiengang für Musikmanagement im gesamten deutschsprachigen Raum.
Gelegenheit zu Interviewsim Rahmen der Music Business Lounge 2015
Nähere Informationen und Details zum neuen Studiengang „Music Management“ erhalten Sie im Zuge der Music Business Lounge 2015 am 23. April 2015 um 18.30 Uhr in der Ateliergalerie des MuTh – Konzertsaal der Wiener Sängerknaben.
Im Anschluss an die Music Business Lounge stehen Dr. Eva Maria Stöckler, Leiterin des Zentrums für Zeitgenössische Musik, Donau-Universität Krems, und Mag. Nora Bammer, Koordinatorin des Studiengangs „Music Management“, gerne für Interviews zur Verfügung.
Music Business Lounge 2015
Thema: „Money for Music. Partnerschaften zwischen privater und öffentlicher Finanzierung: die Zukunft im internationalen Wettbewerb?“
Datum: 23. April 2015
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Ateliergalerie des MuTh – Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Es diskutieren Elke Hesse, Direktorin des MuTh, Geschäftsleitung der Wiener Sängerknaben, Petra Hinterholzer, Künstlerisches Betriebsbüro und Konzertmanagement an der Internationalen Stiftung Mozarteum sowie Christopher Widauer, Digital Development an der Wiener Staatsoper.
Moderation: Christiane Goller.