Im letzten Blogbeitrag zur integrierten Vermarktung von K-Pop haben wir bereits mit dem „saesang“-Phänomen einen ersten Blick auf die dunkle Seite des K-Pop geworfen. In dieser Folge soll nicht nur die obsessive und dysfunktionale Fankultur, sondern auch das rigide und teilweise sogar brutale Trainings- und Produktionssystem der K-Pop-Konzerne näher untersucht werden, das zur Traumatisierung der KünstlerInnen, die bis zum Suizid führen kann, beitragen kann.
Die Konzerne provozieren bis zu einem gewissen Grad das obsessive Fanverhalten des „saesang“. Sie produzieren Homestories und betreiben eine intensive Backstage-Berichterstattung, um eine besonders enge Fanbindung herzustellen. Das Image eines Idols wird minutiös geplant und gepflegt. Dabei üben die K-Pop-Konzerne massiv Kontrolle über ihre Stars aus, die alle Aspekte ihres Lebens und somit auch ihr Privatleben umfassen. Es gibt strenge Ernährungsvorschriften, die durch wöchentliche Gewichtskontrollen begleitet werden. Dabei kam es schon vor, dass KünstlerInnen eine Gewichtsreduktion verordnet wurde.1
Es wird auch die gesamte, auch persönliche Kommunikation der KünstlerInnen kontrolliert. Die Social Media Präsenz der K-Pop-Stars ist streng reglementiert und überwacht, um einem Imageschaden vorzubeugen. Dafür werden den Trainees und auch den K-Pop-Stars die Smartphones abgenommen.2 Beziehungen und privater Umgang außerhalb der K-Pop-Blase werden ungern gesehen und unterbunden. Schlagzeilen machten die „No-Dating-Rules“, die von so gut wie allen K-Pop-Konzernen über ihre Trainees aber auch über die KünstlerInnen, die den Durchbruch geschafft haben, verhängt wurden und auch in den Verträgen festgeschrieben sind. So wurde bekannt, dass in den Verträgen von allen neun Mitgliedern der Girl-Group Twice ab 2015 ein dreijähriger Dating-Ban durch JYP Entertainment verhängt worden war.3
Der Fall von Kiera Grace Madder alias KG
Die Missstände im K-Pop-Business werden meist nur dann öffentlich, wenn sich Betroffene zu wehren beginnen und vor Gericht ziehen. So im Fall von Kiera Grace Madder, die als 15-jährige unter dem Künstlernamen KG für die Girl-Group VCHA von JYP USA gecastet wurde. Ende 2024 löste die damals noch Minderjährige den Vertrag mit JYP auf und erhob schwere Vorwürfe gegen den K-Pop-Konzern. Die Klage hatte es in sich. In 16 Punkten wird JYP unter anderem die Ausbeutung von Kinderarbeit, Kindesvernachlässigung und ‑misshandlung sowie Vertragsbruch und Betrug vorgeworfen.4 Die eidesstattliche Erklärung von Kiera Madder vor Gericht zeichnete ein düsteres Bild vom K-Pop-Business.5 Die Arbeitsbedingungen waren unmenschlich. Der Teenager musste mehr als 60 Stunden pro Woche meist bis spät in die Nacht hinein hart trainieren. Auf Anordnung eines Trainers musste sie Dance Moves hunderte Male ohne Pause wiederholen und es wurde ihr dabei das Trinken verwehrt. Als sie sich krankenhausreif verletzte, musste sie trotzdem weiter trainieren, obwohl ihr Schonung verordnet worden war.6 Ihr und den anderen Gruppenmitgliedern wurde zudem eine Salat-Diät aufgezwungen, um das „Idealgewicht“ nicht zu verlieren. Sie durften nur in den Räumlichkeiten des Unternehmens unter ständiger Kontrolle essen und das Körpergewicht wurde jeden Monat akribisch gemessen. Tanzen außerhalb des Unterrichts war untersagt und es durfte nur labeleigene Musik gehört werden. Obwohl in den USA lebend, musste sie mit dem Personal immer in Koreanisch sprechen.7
Mit den anderen Gruppen-Mitgliedern lebte sie im sogenannten VCHA House, einer unternehmenseigenen Immobilie in West-Hollywood. Der Tag war rund um die Uhr durchgetaktet und ab 21.00 galt eine Ausgangssperre, die durch Videokameras überwacht wurde. Kameras waren aber auch in der Küche, im Wohnbereich und sogar in den Schlafräumen installiert, die ohne Wissen der Bewohnerinnen alles aufzeichneten. Kiera Madden gab an, sich wie in einem Gefängnis gefühlt zu haben. Um ihre Mutter besuchen zu dürfen, musste sie einen Antrag stellen, der nicht immer genehmigt wurde.8
Das harte Training, der ständige Leistungsdruck und vor allem die toxische Lebenssituation unter ständiger Aufsicht und Kontrolle war für Kiera Madden traumatisierend und so erkrankte sie auch psychisch. Sie konnte nicht mehr die Schule besuchen und litt wie die anderen Gruppen-Mitglieder unter Essstörungen, die aber vom Personal als „normal“ abgetan wurden. Sie beobachtete bei ihren Mitbewohnerinnen auch Akte der Selbstverletzung und sogar einen Suizid-Versuch.9
Zusätzlich zum mentalen Stress kam noch eine perfide Form der finanziellen Erpressung. JYP ließ Kiera Madden wissen, dass sie beim Unternehmen im Januar 2024 mit US $378.680 verschuldet wäre. Bis April 2024 war der Schuldenstand angeblich auf US $504.543 gewachsen. Es war aber völlig intransparent, wie die Zahlen zustande gekommen waren. Als sie am 19. Mai 2024 dann den Entschluss gefasst hatte, bei VCHA und JYP auszusteigen, wurde die 16-jährigen mitten in der Nacht um 3 Uhr in einem Hotel in West-Hollywood ohne Schutz und Betreuung abgesetzt. Aus Sicht von JYP war dem Unternehmen dadurch ein massiver Schaden entstanden, den es nun einzuklagen drohte.10
Zu einem Gerichtsverfahren kam es aber nicht, weil sich die Klägerin mit der JYP USA Inc. außergerichtlich verglich und aus VCHA ausstieg. Auch eine zweite Leidensgenossin schied aus der Girl-Group aus, deren nunmehr vier verbliebene Mitglieder unter dem neuen Bandnamen GIRLSET ihre Tätigkeit bei JYP fortsetzten.11
Lange Vertragslaufzeiten und geringe Gewinnbeteiligung der KünstlerInnen
Der Fall von KG alias Kiera Madden ist alles andere als eine Ausnahme. Schon seit der Etablierung des Trainee-Systems durch SM Entertainment werden immer wieder Anschuldigungen wegen schlechter Arbeitsbedingungen, einer vorherrschenden Mobbingkultur und sexueller Belästigungen laut.12 Es wurden auch immer wieder Beschwerden über überlange Vertragslaufzeiten, schlechte Bezahlung und die Verpflichtung, die Ausbildungskosten zurückzuzahlen laut. So verklagten drei Mitglieder der Boy-Band TVXQ ihre Agentur SM Entertainment auf vorzeitige Auflösung ihrer Verträge. Sie kritisierten in ihrer Klage die unverhältnismäßig lange Vertragsdauer von 13 Jahren und eine ungerechte Gewinnbeteiligung.13 Obwohl die Boy-Group in den 2000er Jahren einer der erfolgreichsten K-Pop-Acts war, erhielt jedes der fünf Gruppenmitglieder pro Jahr eine Gewinnbeteiligung von umgerechnet US $152.000.14 Für eine DurchschnittsverdienerIn mag das viel Geld sein, nimmt sich aber für Superstars des K-Pop bescheiden aus. Trotz einer einstweiligen Verfügung des Central District Court in Seoul zugunsten der drei Kläger, stellten sich die beiden verbliebenen Gruppen-Mitglieder in einem offenen Brief auf die Seite von SM Entertainment. Es folgte eine Schlammschlacht gegenseitiger Anschuldigungen.15 Nach einer dreijährigen Auseinandersetzung vor Gericht, einigten sich die Streitparteien auf eine einvernehmliche Beendigung des Vertragsverhältnisses, was zur Auflösung der Boy-Group in ihrer originalen Zusammensetzung führte.16
Wer nun geglaubt hat, dass SM Entertainment nach dieser gerichtlichen Auseinandersetzung von Verträgen mit exzessiv langer Vertragsdauer Abstand genommen hätte, täuscht sich. Als nämlich 2012 die Boy-Group EXO geformt wurde, erhielten die Gruppenmitglieder wieder Verträge mit einer 13-jährigen Laufzeit. Das wurde aber erst bekannt, nachdem drei Mitglieder von EXO am 1. Juni 2023 über ihre Rechtsanwälte die vorzeitige Verlagsauflösung angekündigt hatten. In dem veröffentlichten Schreiben wurden aber nicht nur die lange Vertragsdauer der ursprünglichen Verträge angeprangert, sondern auch, dass die Künstler bei der Vertragsverlängerung dazu gedrängt wurden, Exklusivverträge mit einer Laufzeit von mindestens 17 bis 18 Jahre oder länger zu unterschreiben. Das Rechtsanwaltsschreiben verweist dabei auf den TVXQ-Fall, in dem das Gericht und die Fair Trade Commission geurteilt haben, dass Verträge maximal auf sieben Jahre abgeschlossen werden dürfen.17 SM Entertainment sah das naturgemäß anders und veröffentlichte seinerseits eine ausführliche Stellungnahme, in der die lange Vertragsdauer als rechtskonform eingeschätzt wurde und hinter dem ganzen Manöver der drei EXO-Mitglieder eine Intrige einer konkurrierenden K-Pop-Agentur vermutete, die die Künstler abwerben wollte.18 Auch dieser Fall wurde nicht vor Gericht entschieden, weil sich SM und die drei EXO-Mitglieder dann doch auf eine Vertragsverlängerung einigten.19
Die dargestellten Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs und zeigen ein strukturelles Problem des K-Pop-Produktionssystems auf. Die K-Pop-Unternehmen wollen die volle Kontrolle über die Wertschöpfungskette ausüben und dazu gehört auch der Faktor Arbeit. Deshalb werden extrem lange Verträge geschlossen und Arbeitsbedingungen geschaffen, in der die KünstlerInnen einer vollständigen Kontrolle unterworfen sind. VerteidigerInnen dieses Systems argumentieren gerne damit, dass es kulturell bedingt sei und der konfuzianischen Arbeitsethik entspreche. Dem tritt John Lie explizit entgegen und stellt fest: „[T]he ethos behind the stars‘ impeccable public behavior is less Confucian than authorarian. K-pop stardom is hardly a charmed life. Its fragility can be gauged by the plethora of suicides among successful performers.“20
Cyber-Mobbing und Suizide
Und in der Tat ist die Liste von K-Pop-Stars lang, die Suizid begangen haben, weil sie an diesem rigiden Produktionssystem und dem damit zusammenhängenden Cyber-Mobbing zerbrochen sind. So verstarb das Mitglied der Boy-Band SHINee, Jonghyun, am Abend des 18. Dezember 2017 – es war sein 28. Geburtstag – an den Folgen eines Suizidversuchs in einem Seouler Spital, weil er jahrelang mit Depressionen zu kämpfen hatte.21 Ebenfalls von Depressionen geplagt, die unter anderem auf Cyber-Mobbing zurückzuführen waren, erhängte sich die 24-jährige Sängerin Sulli der Girl-Group f(x) in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2019 in ihrem Haus im Süden von Seoul.22 Es wurde bekannt, dass sie ihre Agentur, SM Entertainment, mehrfach darum ersucht hatte, Maßnahmen gegen das Cyber-Mobbing zu ergreifen, die aus Sicht eines nicht genannten Vertreters der südkoreanischen Entertainment-Industrie aber nicht konsequent genug ausgefallen wären.23 Geschockt vom Tod ihrer engen Freundin Sulli, beging die 28-jährige Sängerin Goo Hara von der Girl-Group Kara am 24. November 2019 ebenfalls einen Suizid. Ein Mitgrund war sicherlich auch die Trennung von ihrem gewalttätigen Partner, der sie zu erpressen versuchte, aber die Hass-Kommentare auf Social Media, in der ihr unmoralisches Verhalten vorgeworfen wurde, taten sicherlich ein Übriges.24
Conclusio
Der Erfolg des K-Pop ist also teuer erkauft. Das Produktionssystem des K-Pop ermöglicht zwar die Integration von A&R, Songwriting, Musikproduktion, Vermarktung sowie Vertrieb und ist eng mit dem Musikveranstaltungsbusiness verzahnt, aber für die KünstlerInnen herrschen sehr harte Arbeits- und Lebensbedingungen vor, die wenig mit dem glamourösen Leben von Superstars gemein haben. Die Verträge, die meist noch mit TeenagerInnen geschlossen werden, sind sehr lang und es gibt kaum eine Möglichkeit, daraus auszusteigen. Der Trainee-Prozess dauert viele Jahre lang und ist extrem kompetitiv und selektiv. Aber auch dann, wenn KünstlerInnen den Durchbruch geschafft haben, sind sie ständiger Kontrolle bis hin zu ihrem Privatleben unterworfen und befinden sich in einem Hamsterrad aus Album-Veröffentlichungen und Konzertauftritten. Die Folge können Eskapismus sein, wie der Burning-Sun-Skandal belegt, in dem YG Entertainment involviert war, oder psychische Erkrankungen, die bis zum Suizid führen können. So gesehen ist das K-Pop-Business kein Best-Practice-Beispiel für einen Emerging Musikmarkt, aber es kann dennoch viel von diesem Fallbeispiel gelernt werden, wenn es gelingt, die negativen Aspekte von K-Pop zu vermeiden.
Peter Tschmuck
Dieser Artikel erschien erstmal am 22. Juni 2026 auf der Seite https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2026/06/22/die-okonomie-des-k-pop-teil-11-die-dunkle-seite-des-k-pop/
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 1: Eine Marktanalyse
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 2: Der südkoreanische Musikstreamingmarkt
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 3: Die Pionierphase des K-Pop
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 4: K-Pop wird international
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 5: SM Entertainment
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 6: YG Entertainment
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 7: JYP Entertainment
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 8: Die Hybe Corporation
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 9: Das K-Pop-Produktionssystem
Die Ökonomie des K-Pop–Teil 10: Die integrierte Vermarktung von K-Pop
Peter Tschmuck ist Professor am Institut für Popularmusik (ipop) der mdw.
Endnoten
- Jeong, Lucy. 2020. K-pop trainee rules: no dating, no phones, weekly weight checks – Blackpink, Twice and BTS members reveal what Korea’s entertainment agencies really demand of their idols. South China Morning Post, 18. November. https://www.scmp.com/magazines/style/celebrity/article/3110355/k-pop-trainee-rules-no-dating-no-phones-weekly-weight. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Ko, Dong-hwan. 2018. Breaking: TWICE dating ban lifted. The Korea Times, 21. Oktober. https://www.koreatimes.co.kr/entertainment/k-pop/20181021/breaking-twice-dating-ban-lifted. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- K.M., a minor, by and through her guardian, a litem, Tracy Madder v. JYP USA Inc. Verified Complaint and Damages and Equitable Relief. Superior Court of the State of California for the County of Los Angeles. Case No. 24ST CV32165. 6. Dezember 2024. https://trellis.law/doc/232416305/complaint-filed-by-k-m-plaintiff-as-to-jyp-usa-inc-defendant. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- JYP USA Inc. v. Kiera Grace Madder, a minor. Declaration of respondent Kiera Grace Madder in support of her request for an order to set aside. Case No. 23ST FL05599. https://de.scribd.com/document/860840799/KG-Declaration. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Kim, Jae-heun. 2025. JYP Entertainment ends contract with KG, rebrands VCHA as Girlset. The Korea Herald, 8. August. https://www.koreaherald.com/article/10550039. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Atkin. K-Pop. 94-96. ↩︎
- Lee, Hyo-won. 2009. TVXQ Feuds With SM Entertainment. The Korea Times, 2. August. https://www.koreatimes.co.kr/entertainment/k-pop/20090802/tvxq-feuds-with-sm-entertainment. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Turner, Jasmine. 2023. Here’s How Badly TVXQ Was Paid During Their Peak With SM Entertainment. Koreaboo, 1. Juni. https://www.koreaboo.com/stories/tvxq-legal-dispute-sm-entertainment-recap-payment-unfair/. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Kim, Hyung-woo. 2009. TVXQ’s Yunho and Changmin’s representatives: „Claims of an unfair contract are preposterous; we find these false allegations regrettable“. Newsen, 2. November. https://www.newsen.com/news_view.php?uid=200911021558411002. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Turner, Jasmine. Here’s How Badly TVXQ Was Paid ↩︎
- Soompi. 2023. Breaking: EXO’s Baekhyun, Xiumin, And Chen Notify SM Entertainment Of Contract Termination. Statement der EXO-Rechtsanwälte, 1. Juni. https://www.soompi.com/article/1591081wpp/breaking-exos-baekhyun-xiumin-and-chen-notify-sm-entertainment-of-contract-termination. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Die vollständige Stellungnahme von SM Entertainment findet sich bei Turner, Jasmine. Here’s How Badly TVXQ Was Paid ↩︎
- Shim, Sun-ah. 2023. 3 EXO members to stay with SM Entertainment, resolving contract dispute. Yonhap News, 19. Juni. https://en.yna.co.kr/view/AEN20230619004200315. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Lie. K-Pop. S. 126 ↩︎
- The Korea Herald. 2017. SHINee’s Jonghyun dies in hospital. 18. Dezember. https://web.archive.org/web/20171218122146/http://www.koreaherald.com/view.php?ud=20171218001047. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Im, Eun-byel. 2019. Singer and actor Sulli found dead. The Korea Herald, 14. Oktober. https://www.koreaherald.com/article/2125408. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Busan Ilbo. 2019. „Sulli had repeatedly asked SM to address malicious comments“. 15. Oktober. https://www.busan.com/view/busan/view.php?code=2019101516142959202. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
- Rich, Motoko und John Yoon. 2024. A K-Pop Star’s Lonely Downward Spiral. The New York Times, 28.Februar. https://web.archive.org/web/20240614033858/https://www.nytimes.com/2024/02/28/world/asia/k-pop-suicide-goo-hara.html. Zugriff 11. Jun. 2026 ↩︎
