
LAB = „Das Labor bezeichnet einen Arbeitsplatz vor allem im Bereich der Naturwissenschaften. Im Gegensatz zum Büro wird im Labor auch praktisch gearbeitet, das heißt, es werden die verschiedensten Experimente (…) durchgeführt und/oder es werden chemische Materialien bearbeitet sowie chemische Produkte hergestellt“ – wikipedia
Der musikalische Leitgedanke, an welchem sich dieses außergewöhnliche Bandprojekt Global Groove Lab orientiert, lässt sich mit den Worten „alles kann und soll auch passieren“ wohl noch am ehesten zusammenfassen. Denn das, was von der Band, der aktuell RONJA (Gesang), Coalman (Gesang), Stefan Thaler (Bass), Pavel Shalman (Violine), Bozidar “Boki” Radenkovic (Akkordeon/Gitarre/Gesang/Keyboard) und Martin Peham (Schlagzeug) angehören, praktiziert wird, ist schlicht die vollkommene musikalische Freiheit, das scheuklappenbefreite Jonglieren mit den Stilen, das Vereinigen des vermeintlich Gegensätzlichen, sowie das kunstvolle Zueinanderführen von unterschiedlichsten Klängen, Rhythmen, Harmonien und Traditionen.
Fragen, nach einer bestimmten stilistischen Verortung stellen sich die Beteiligten klarerweise bewusst nicht. Die sechs MusikerInnen machen einfach, sie bedienen sich aus dem reichen Fundus der Musikgeschichte und formen sich aus den verschiedenen Elementen in bester Crossover Manier ihre eigene Klangsprache, die, und das ist das besonders Schöne an dieser, den herkömmlichen Begrifflichkeiten auf wirklich erfrischende Weise entgegenläuft. Im musikalischen Cocktail des Global Groove LAB finden sich genauso Elemente aus der Balkan- und Romamusik wieder, wie auch solche des Wienerlieds, der lateinamerikanischen Musiktraditionen, des Klezmer, des Reggae oder des Funk. Gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spielwitz entsteht dieser Art ein mitreißendes und zum Tanzen aufforderndes Ganzes, ein Musikerlebnis der intensiven und sehr unterhaltsamen Art, dem man sich nur schwer entziehen kann. (mt)
Global Groove Lab (Facebook)