Blinded by Stardust

Wir schreiben das Jahr 2011 als eine Handvoll junger Leute mit der Idee zusammenkommt, ein ambitioniertes Musikprojekt auf die Beine zu stellen, an dem auch KünstlerInnen anderer Gattungen involviert sein sollten. Schnell zur Tat geschritten, gibt man sich den Namen Blinded by Stardust und beginnt erste Songs, mit dem Ziel für diese kunstvolle Videos zu produzieren, zu schreiben. Schon die ersten Resultate überzeugen und stoßen auf großes Interesse. Das ästhetisch schön gestaltete Musikvideo zur ersten Single wird auf dem österreichischen Musiksender “gotv” ausgestrahlt und ist mit mehr als 15.000 Views auf YouTube überaus gut besucht. Darüber hinaus wird es mit dem internationalen “RightOutTV Music Video Award 2011” in der Kategorie: Best Pop / Rock Video 2011 ausgezeichnet. Grund genug also, sich einmal näher mit diesem hoffnungsvollen Projekt zu befassen.

So ein Projekt also kann entstehen, setzt sich einmal eine Gruppe junger und kreativer KünstlerInnen aus den verschiedensten Sparten zusammen, um einmal in großer Runde den Gedanken freien Lauf zu lassen. Blinded by Stardust, lässt sich nicht alleine auf die Musik reduzieren. Diese, so abwechslungsreich, schön und niveauvoll sie auch ist, fungiert in diesem Fall mehr als eine Art Orientierungsline, als eine Herausforderung, sie auch in anderen Formen, wie etwa in einem Video, kunstvoll aufgehen zu lassen. Von der Idee her an die Arbeit jener KünstlerInnen der 70er Jahre angelehnt, die über das Zusammenführen und Vereinigen modischer und musikalischer Ästhetiken  Kunstfiguren zu generieren in der Lage waren (man denke etwa an David Bowie oder Iggy Pop), soll auch hier ein allumfassender Stil erschaffen werden.

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Beteiligt sind an Blinded by Stardust sind viele ambitionierte Köpfe. Eine musikalische Fraktion bestehend aus Lukas Cioni, Max Proll, Jacob Hosemann und Simon Hosemann, die sich in ihren Nummern ganz vortrefflich zwischen den Polen Electro, Folk, Rock und Pop zu bewegen weiß, die Filmschaffende Nina Worisch, die Grafikdesigner Wolfgang Sam und Niklas Worisch sowie die Modedesignerin Marlena Gubo. Geeint im Gedanken ein nachhaltiges Gesamtkunstwerk entstehen zu lassen, inspirieren und fordern sich die jungen Leute gegenseitig. Jede Idee, jeder Entwurf ist es wert, betrachtet zu werden. Ausgeschlossen wird nichts. Das kreative Potential soll voll ausgeschöpft werden, was, betrachtet man das bisher Entstandene, auch geschieht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das bislang Produzierte wirklich in hohem Maße überzeugt, gefällt und definitiv Lust auf mehr macht. Eines scheint sicher, von diesem außergewöhnlichen Projekt wird man in Zukunft mit Sicherheit noch einiges zu hören bekommen. (mt)

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