Release Radar: Siamese Elephants, SarahBernhardt & Gravögl, Alpkan uvm.

Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Sophia Olesko und Romy Theune. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.


ANJA OM PLUS – „YOU DO YOU“ (ANJA OM, SELFTAPE RECORDS // VÖ: 11.12.´25)

ANJA OM PLUS sind Anja Obermayer mit Ursula Reicher, Mira Perusich, Lucia Leena, Ricarda Maria Jr. Und Veronika Sterrer. Gemeinsam veröffentlichen die sechs Musikerinnen „You Do You“ – eine Acapella Nummer, die ein ganzes Universum ist. Innerhalb vier Minuten spannt der Song einen Bogen aus Höhen und Tiefen und kulminiert in einem epischen Grande Finale. Bestärkend und verletzlich, sanft und doch kraftvoll thematisiert der Song die Spannung unausgeglichener Beziehungen. Anja Om ist und war als Künstlerin an unzähligen spannenden Projekten beteiligt, u.a. ist sie Bandmitglied bei Conchita Wurst und Lylit, stand als Konzertsolistin auf zahlreichen (großen) Bühnen. Sie komponierte Auftragswerke für Chöre und mehr, als Studiosängerin unterstützt sie Künstler*innen wie Ina Regen und Folkshilfe. Im Moment schreibt Anja Om an ihrem neuen Album „Tiny Little Boat“ dessen Release am 15. März mit einer Show im Wiener Konzerthaus gefeiert wird. 

ANJA OM (Instagram)

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ELASTIC SKIES – “TORN APART” (FEBER WOLLE RECORDS // VÖ: 12.12.´25)

Elastic Skies waren zuletzt mit „Just Bevore You Cry“ im mica Release Radar und veröffentlicht nun mit „Torn Apart“ eine Nummer, die sie im Herbst auf ihrer EP „II“ veröffentlichten. Die reduzierte Dark-Wave-Single mit repetitivem Chorus ist für alle neonlichtliebenden Nachtkreaturen da draußen. Mit Flimmern und Rauschen und einer homöopathischen Dosis D´n´B oszilliert „Torn Apart“ thematisch zwischen Selbstzerstörung und Neubeginn. Das Duo, bestehend aus Nora Blöchl und Patrick Tilg, spielte heuer eine Tour mit Stopps in Österreich, Spanien und Bulgarien. 

Elastic Skies (Instagram)

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Monsterheart – „Tonight“ (Siluh Records // VÖ: 05.12.’25)

Die Wiener Künstlerin Monsterheart, hinter der die Musikerin und bildende Künstlerin Anna Attar steht, hat am 05.12.2025 ihre neue Single „Tonight“ veröffentlicht. Der Text kreist um Dunkelheit und innere Unruhe. Zeilen wie „I’m the darkest night“ oder „Tonight might as well end in violence“ vermitteln eine düstere Atmosphäre. Bei der Aufnahme von „Tonight“ wurde Monsterheart von Raphaela Fries am Schlagzeug und Judith Filimónova am Bass unterstützt. Geschrieben wurde der Song während der Lektüre von „The Lair of the White Worm“ von Bram Stoker, was die dunkle, literarisch geprägte Stimmung des Stücks zusätzlich erklärt. Der Name Monsterheart ist bewusst gewählt und spiegelt Attars künstlerisches Selbstverständnis wider. Seit 2011 nutzt sie dieses Pseudonym für ihr Soloprojekt, um ihre ästhetische Vision auszudrücken. Ihre Musik erschafft eine in sich geschlossene Welt, in der Gegensätze miteinander verschmelzen. Monsterheart verbindet unterschiedliche Stile und Stimmungen. Lieder, die an die Unschuld von Kinderliedern erinnern, werden in dunkle Dark-Wave-Atmosphären versetzt. Melodischer Indie-Pop oder Graveyard-Pop trifft auf Melancholie. Auch inhaltlich arbeitet sie mit ungewöhnlichen Kombinationen. Ihre Texte bewegen sich zwischen Science-Fiction-Märchen und dem Realen. Dadurch entsteht eine romantische, geheimnisvolle und leicht bedrohliche Stimmung.

Monsterheart (Instagram)

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Kommando Elefant – „Wann fällt der Schnee“ (LasVegas Records // VÖ: 12.12.’25)

Kommando Elefant haben am 12.12. ihre neue Single „Wann fällt der Schnee“ veröffentlicht. Ein ruhiges Winterlied über Warten, Müdigkeit und Hoffnung. Inhaltlich beschreibt das Lied Situationen, in denen man sich zurückzieht und der Blick aus dem Fenster zur einzigen Orientierung wird. Der Schnee steht dabei symbolisch für Ruhe, Neubeginn sowie für das Bedürfnis nach Ordnung und Trost. Die Lyrics wirken wie ein innerer Monolog zwischen Erschöpfung und dem Wunsch nach Veränderung. „Wann fällt der Schnee“ knüpft an die Wintersingle „Schneegestöber“ aus dem letzten Jahr an. Ohne festen Plan ist so der Beginn einer kleinen Tradition entstanden, die nun fortgesetzt wird. Die Band greift damit jedes Jahr erneut das Motiv des Winters auf und verbindet es mit persönlichen Stimmungen und Gedanken. Die Musik ist elektronisch geprägt und baut sich nach und nach auf, was für ein Winterlied eher ungewöhnlich ist. Gerade dadurch wirkt der Song frisch und anders und hebt sich klar von typischen besinnlichen Winterliedern ab. Insgesamt ist „Wann fällt der Schnee“ ein nachdenkliches Lied über das Warten auf Ruhe, Licht und einen Moment, der alles ein bisschen besser macht.

Kommando Elefant (Instagram)

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David Howald – „Patientenhemd“ (VÖ: 12.12.’25)

Am 12. Dezember veröffentlicht David Howald mit „Patientenhemd“ die dritte Single aus seinem kommenden Album „Der Narr“. Der in Basel geborene Musiker bleibt dabei seinem ruhigen, düsteren Stil treu. Klanglich erinnert das Lied an die langsamen Songs von Joy Division sowie an die folkige Musik von Emma Ruth Rundle. Ein dunkler Klang zieht sich durch den Song und begleitet die Hauptfigur des Textes. Diese Person zieht sich immer mehr aus ihrem Umfeld zurück. Gleichzeitig entsteht ein neues Gefühl von Freiheit und Offenheit. Das Musikvideo wurde gemeinsam mit der Wiener Fotografin und Künstlerin Hilde van Mas umgesetzt. Die Idee dafür entstand bei einem gemeinsamen Besuch einer Ausstellung des Fotografen Anton Corbijn, dessen Bildsprache beide inspiriert hat.

David Howald (Instagram)

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D-Band – „Vergiss ans ned“ (DBSW-Records // VÖ: 04.12.’25)

Mit ihrer neuen Single „Vergiss ans ned“ liefert die D-Band einen berührenden und hoffnungsvollen Song über Verlust, Erinnerung und innere Stärke. Der Titel richtet sich an Menschen, die einen geliebten Menschen viel zu früh verloren haben und spendet dabei Trost. Der Song erzählt davon, dass Abschied nicht das Ende bedeutet: Erinnerungen bleiben lebendig und verwandeln unsere Liebsten in stille Begleiter, die uns weiterhin durchs Leben tragen. Der Text stammt von Christopher Dibon, der ihn unter dem Eindruck eines bewegenden Erlebnisses schrieb. Nachdem ein Freund die Nachricht vom plötzlichen Tod seines besten Freundes bei einem Autounfall erhalten hatte, entstand in einer Nacht des Zusammenhalts und der gegenseitigen Unterstützung die Grundlage für diesen Song. Bereits am nächsten Tag wurde dieser Moment in Worte gefasst. „Vergiss ans ned“ wurde von Florian Sedlak komponiert und von der D-Band eingespielt. Der Song ist ein Hoffnungsträger, der Mut macht und zeigt, dass Erinnerungen Kraft schenken können.

D-Band (Instagram)

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GLUT – “INTOXICATED” (MESSYBUTNICE // VÖ: 12.12.´25)

GLUT  war zuletzt mit „Hexen“ im Release Radar und legt nun mit “Intoxicated”, ihrer fünften Single, nach. Die dreiköpfige Band aus Wien und Linz hat damit wieder einen intensiven Song erschaffen, der unter die Haut geht. Thematisch knüpft die Single an das Phänomen der Schlafparalyse and und spannt den Bogen vom Kontrollverlust hin zur Konfrontation der eigenen Ohnmacht. Was einem bleibt ist man selbst: über nichts anderes hat man letztendlich Macht. Eine starke Message, die GLUT in ein sehenswertes Duotone-Video verpackt. Im Frühjahr 2026 erscheint das Debütalbum des Trios, das wohlmöglich einer der spannendsten Releases des kommenden Jahres sein wird.

GLUT (Instagram)

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TOBER – „Insomnia“ (Independent // VÖ: 12.12. ’25)

„Insomnia“ heißt der neue Song des Wiener Indie-Pop-Artists TOBER. Der Track widmet sich dem Thema schlafloser Nächte – genauer gesagt einer schlaflosen Nacht in Vilnius. Getragen wird TOBERs warme, charakteristische Stimme von einem melancholischen Klavier, einer Gitarre und harmonischen Vocals. Die Zeile „Und im Zimmer wird es hell, doch in dir ist es laut“ sticht besonders heraus. Sie beschreibt genau das Gefühl, wenn der Morgen anbricht, die Gedanken aber nicht zur Ruhe kommen. Der Song zeigt, wie TOBER mit wenigen Mitteln eine fesselnde Stimmung schafft. Erst später setzt ein Beat ein, der dem Lied leichten Antrieb verleiht, ohne die Grundstimmung zu verändern. So wird deutlich, dass die Nacht für ihn nicht nur eine Zeitspanne, sondern ein innerer Zustand ist. TOBERs frühere Songs handeln von den ersten Schritten ins Erwachsenenleben, von Alltagsmomenten und Beziehungen. Mit seiner Debüt-EP „Zwischen Mitternacht und Morgenrot“ erreichte er erstmals größere Aufmerksamkeit und wurde in die Spotify-Playlist Fresh Finds GSA aufgenommen. Es lohnt sich, am 12.12. die Ohren zu spitzen und den feinen Klängen TOBERs zu lauschen. Auch 2026 darf man gespannt bleiben. Ein empfehlenswerter Track für alle, die sich nach ruhigen Momenten sehnen und Musik suchen, die das Gefühl schlafloser Nächte einfängt.

TOBER (Instagram)

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Modest Oda – „Worrying“ (Independent // VÖ: 12.12. ’25)

Modest Oda veröffentlicht seine neue Single „Worrying“. In dem Song geht es um das ständige Weglaufen vor den eigenen Sorgen. Statt im Moment zu leben, kreisen die Gedanken nur um das Morgen – kostbare Zeit und Lebensqualität gehen dadurch verloren. „Worrying“ ruft dazu auf, sich seinen Problemen zu stellen und nach Lösungen zu suchen, anstatt davor wegzulaufen. Seine Songs wirken wie die Essenz kreativer Prozesse – und wie der innere Wandel, der uns alle ständig begleitet. Modest Oda erzählt von veränderten Lebensplänen, neuen Wegen und der unaufhaltsamen Transformation, die unseren inneren Antrieb formt. Musikalisch bewegt er sich zwischen zwei Welten: Von einer Alternative-Rock-Band über eine Singer-Songwriter-Phase fand er schließlich zu seinem heutigen elektronischen Indie-Sound. Veränderung ist sein Prinzip – ganz im Sinne von Heraklit „Die einzige Konstante ist der Wandel“. Mittlerweile wird seine Musik weit über Österreich hinaus gehört. Airplay erhielt er nicht nur in Europa, sondern sogar in den USA, etwa beim renommierten Sender KEXP.

Modest Oda (Instagram)

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DIE BUBEN IM PELZ – „CANDY SAGT (VOGERLMISCHUNG)“ (KONKORD // VÖ: 05.12.´25)

Die sechsköpfigen DIE BUBEN IM PELZ veröffentlichen „Candy sagt (Vogerlmischung)“ mit ihrer neuen EP „Sie sagt 1 2 3 4“. Die EP ist eine Hommage an The Velvet Underground und erscheint zum 10-jährigen Bestehen der Gruppe. „Candy sagt“ ist ein Re-Release aus dem Jahr 2023, Klavier-Melancholie trifft darin auf Wienerlied und intime Vocals. Das Video dazu, das in Wien und Warschau gefilmt wurde, zeigt stilles Schneetreiben, flüchtige Sonnenstrahlen und Menschen, die inmitten der Winterkälte ihren Weg gehen. Am 13. Dezember sind DIE BUBEN IM PELZ bei Rave Up Records in Wien zu sehen, am 30. Jänner ´26 bei Exile Records in Neunkirchen.

DIE BUBEN IM PELZ (Instagram)

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MARKUS KEIMEL – „SNOWMAN IN THE SUN“ (TIMEZONE RECORDS // VÖ: 05.12.´25)

Markus Keimel ist Musiker, Künstler, Schriftsteller und Journalist. Mit „Snowman In The Sun“ veröffentlicht er eine bewegende Single, die Licht in die dunkle Winterzeit strahlt. Ein dicht verwobener Klangteppich mit Klavier, Drums und Bass umrahmt darin die Vocals des Musikers, der stimmlich wie musikalisch einiges zu bieten hat. „Wer meine Musik hört, soll darin abtauchen können und dieser Welt für einen wunderschönen und schwerelosen Augenblick entfliehen“ sagt Markus Keimel – und dieser Vorsatz ist deutlich spürbar in „Snowman In The Sun“. Das Musikvideo dazu wurde von Künstlerin und Markus Keimel´s Lebenspartnerin Mara Kornschober realisiert. 

Markus Keimel (Instagram)

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Sage Darley – „Youth“ (Seayou Records // VÖ: 05.12.’25)

„Youth“ ist die neue Single der Musikerin Sage Darley und dient als Vorbote ihrer für 2026 geplanten EP. Inhaltlich beschäftigt sich das Stück mit dem Umgang mit Erinnerungen und dem Wandel von Gefühlen nach einem Verlust. Darley betont, dass es ihr nicht um Trauer im klassischen Sinn geht, sondern um die Art, wie Erinnerungen langfristig bestehen bleiben und sich verändern. Sie beschreibt, dass schmerzhafte Erlebnisse mit der Zeit an Intensität verlieren und stattdessen eine ruhige Form der Verbundenheit entsteht. Darleys künstlerischer Ansatz besteht darin, Musik als einen Rückzugsort zu gestalten, der eine eigene Welt mit eigenen Regeln eröffnet. Ihre Kindheit in Tunesien sowie der frühe Verlust ihres Vaters prägen ihre Arbeit ebenso wie ihre Vorliebe für atmosphärische, cineastische Ästhetiken. Stilistisch verbindet sie Elemente aus Indie-Pop mit Einflüssen von Künstlerinnen und Künstlern wie Laura Marling, Enya, Leonard Cohen, Mazzy Star oder Bon Iver. Seit ihrem Umzug nach Innsbruck tritt sie regelmäßig auf Festivals und als Support-Act auf und hat sich so eine wachsende Fangemeinschaft aufgebaut.

Sage Darley (Instagram)

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Dreimalumalpha – „Autoprolet“ (Problembär Records // VÖ: 05.12.’25)

Die neue Single „Autoprolet“ der Band Dreimalumalpha setzt sich kritisch, aber zugleich auch in humorvoller Weise mit Konsum, Statusdenken und Geschwindigkeitsrausch auseinander. Der Song ist laut, schnell und auf Mitsingen ausgelegt. Inhaltlich wird die Figur des Autoproleten dargestellt, der durch Geschwindigkeit und Selbstdarstellung Anerkennung sucht. Musikalisch bleibt die Band ihrem Stil treu, der sich an Indierock orientiert, aber gelegentlich Elemente aus Jazz und elektronischer Musik integriert. Dreimalumalpha grenzt sich klar vom sogenannten Diskurs-Pop ab, dessen moralische Distanzierung von Konsum und gesellschaftlichen Mustern sie als wenig konsequent betrachten. Stattdessen thematisiert die Band gesellschaftliche Widersprüche. Diese Haltung zeigt sich bereits auf ihren früheren Alben „Jugend ans Geld verloren“ (2020) und „Ich schwöre mir läuft die Zeit davon“ (2022). Eine neue EP erscheint in 2026.

Dreimalumalpha (Instagram)

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Jeanne D’Arte – „Trauerweide“ (Seayou records // VÖ: 05.12.’25)

Thea Beck arbeitet unter dem Künstlernamen Jeanne D’Arte und orientiert sich dabei am historischen Bild Jeanne d’Arcs als Symbolfigur für Mut und Empathie. Ihre musikalische Arbeit zeichnet sich durch eine Verbindung von Gothic, Indie, Pop und elektronischen Elementen aus. Entscheidend für ihr Schaffen ist das Interesse an Grenzbereichen menschlichen Erlebens, etwa Einsamkeit, Außenseitertum und emotionalen Ausnahmezuständen. Die neue Single „Trauerweide“ entstand während eines Aufenthalts in Bassano del Grappa in Italien. Die Eindrücke vor Ort – historische Architektur, Spuren
vergangener Epochen, das Gefühl von Fremdheit und die atmosphärische Umgebung – flossen in den Entstehungsprozess ein. Das Lied verarbeitet diese Beobachtungen zu einer reflektierten Auseinandersetzung mit Orientierung, innerer Unsicherheit und der Suche nach Verbindung. Nach einer selbstveröffentlichten EP und mehreren Kooperationen erscheint 2026 ihr Debütalbum. Jeanne D’Artes Musik zeichnet sich durch eine starke stimmliche Präsenz und einen kontrastreichen, teilweise düsteren Sound aus.

Jeanne D’Arte (Instagram)

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SIAMESE ELEPHANTS – „DOOMSCROLLER, MOODKILLER“ (MILLSHAKE RECORDS // VÖ: 05.12.´25)

Über 10 Millionen Streams und 2 Jahre später veröffentlichen Siamese Elephants „doomscroller, moodkiller“. Zuvor releaste die Band von 2019 bis 2023 drei Alben plus eine handvoll Singles, die Platzierungen in Radio-Charts der DACH-Region bekamen und die Band international performte. „doomscroller, moodkiller“ kündigt nun die neue EP der Gruppe an, die im Frühjahr ´26 erscheinen wird. In der Single trifft der charakteristische Sound der Gruppe mit einem sexy Gitarrenriff auf poetische Zeilen: „A hundred years ago, it was the strangest time of all, they were barking for fame. Review with your peers, i know that science made it clear, there’s too much plastic in the brain”. Im Video von Paul Vincenth Schütz und David Bosnjakovic ist Frontmann Alex mit verbundenen Augen der Hauptprotagonist: „… ein ruhiger Gegenpol zur digitalen Reizüberflutung“. Wer die Siamese Elephants live sehen möchte, kann das bei ihrer Frühjahr´s-Tour ´26 in Berlin (20.05.), Würzburg (21.05.), München (22.05.) oder in Wien (28.05.).

Siamese Elephants (Instagram)

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SarahBernhardt & Gravögl – „Tropfstein“ (Medienmanufaktur Wien / VÖ: 05.12.’25)

„Tropfstein“ bringt zwei prägende Namen der österreichischen Folk-Szene zusammen: SarahBernhardt und Gravögl. Beide stehen für eigenständige dialektbasierte Musik. In der gemeinsamen Single verbinden sie ihre Ansätze so, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Zu hören ist mehrstimmiger Dialekt-Folk, getragen von einem sanft fließenden Pop-Unterton. Harfe und Ukulele verschmelzen zu einem warmen Arrangement. Auch stimmlich ergänzen sich SarahBernhardt und Gravögl sehr harmonisch. Produziert wurde der Song von Felipe Scolfaro Crema, SarahBernhardt und Gravögl. Thematisch beschäftigt sich „Tropfstein“ mit Zeit, Verbundenheit und dem langsamen Entstehen von etwas Neuem. Der Track ist eine Bereicherung für den Folk-Bereich: Er strahlt Ruhe und Gelassenheit aus – etwas, das gerade vor der Weihnachtszeit oft zu kurz kommt. Live präsentieren die beiden Formationen die Single am 20.12. im Stadtsaal Wien.

SarahBernhardt
Gravögl

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Kiiwi – „winter“ (VÖ: 05.12.’25)

Die Wiener Singer-Songwriterin Kiiwi veröffentlicht mit „winter“ eine neue Single, in der sie offen über Themen wie Depression, innere Leere und das Gefühl von Heimatlosigkeit spricht. Der Song beschreibt einen Zustand innerer Kälte, der sich auf die Stimmung legt und den Alltag erschwert. Kiiwi ist im Deutschpop und Electropop zuhause. Synthesizer, zarte Melodien und eine saubere Vocal-Performance verleihen „winter“ eine Atmosphäre, die zwischen Dunkelheit und einer stillen Hoffnung pendelt. Fans von Künstlerinnen wie Paula Hartmann oder Nina Chuba werden hier sofort andocken. Kiiwi hat sich einen Namen gemacht, indem sie Themen anspricht, die oft verborgen bleiben: Trauma, mentale Gesundheit, Selbstermächtigung. Bereits im elektronischen Bereich sammelte sie erste Erfolge, darunter die Kollaboration „Breathe“ (über 4 Millionen Spotify-Streams). Mittlerweile konzentriert sie sich auf deutschsprachige Indie-/Pop-Songs. „winter“ ist ein weiterer Vorgeschmack auf ihre kommende Debüt-EP „besser ohne dich“. In dieser EP setzt sich Kiiwi mit emotionaler Abgrenzung, persönlicher Heilung und dem Weg zurück zu sich selbst auseinander.

Kiiwi (Instagram)
Kiwi (Spotify)


ALPKAN – „Jodler“ (VÖ: 28.11.´25)

Mit „Jodler“ liefert Alpkan einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Album „Horses“ – und zeigt einmal mehr, warum sie zu den spannendsten Vertretern der neuen Volksmusik zählen. Das Quintett aus Perg bleibt seinem Anspruch treu, traditionelle alpine Elemente nicht nur aufzugreifen, sondern weiterzuentwickeln. In „Jodler“ werden vertraute Jodelklänge zu etwas Eigenständigem geformt, das zwischen Alpen und Balkan pendelt und dennoch unverkennbar nach Alpkan klingt. Der Track geht sofort ins Ohr, und die Verbindung aus Bläsern, Gitarre und Drums erzeugt ein sehr harmonisches Klangbild. Die fünf Stimmen der Band fügen sich dabei so selbstverständlich ein, als wären sie ein weiteres Instrument im Arrangement. Auch in diesem Song bleibt Alpkan ihrem Motto treu: „Wir spielen es dann, aber nicht so, wie man es kennt.“ Genau dieser Ansatz prägt „Jodler“ – das Vertraute wird neu interpretiert. Die Dynamik des Songs hat das Potenzial, live zu einem echten Mitmach-Moment zu werden. Insgesamt entsteht ein Sound, der international funktionieren könnte und dennoch fest in der Region verwurzelt bleibt. Als Auftakt für „Horses“ macht „Jodler“ neugierig darauf, was 2026 noch kommen wird.

Alpkan

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Lost Individual – „20 years“

Mit „20 years“ legt Lost Individual einen Song vor, der zentrale Fragen des Erwachsenwerdens und der Rückschau auf das eigene Leben aufwirft. Zeilen wie „…20 years gone, nothing has changed, yet I’m still alive“ oder „when you take your last breath, what are you proud of?“ verdeutlichen den Kern des Stücks: Es handelt sich um einen Rückblick auf zwei Jahrzehnte, in denen Fortschritt und Stillstand nebeneinanderstehen. Der Text bezieht sich nicht auf konkrete Ereignisse, sondern beschreibt allgemeine Überlegungen dazu, wie sich Ziele, Erwartungen und Selbstwahrnehmung im Laufe der Zeit verändern. Die Frage nach dem, was am Ende zählt, bildet dabei einen zentralen Ausgangspunkt. Musikalisch bewegt sich „20 years“ im Folk-Pop. Die akustische Gitarre führt durch das gesamte Stück und schafft eine ruhige, konstante Grundlage. Leichte ergänzende Elemente runden den Sound ab. Der zurückhaltende Gesang trägt die reflektierende Stimmung und unterstreicht die Ausrichtung des Songs.

Lost Individual (Instagram)

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