
“Die mittlerweile in den Kinos offenbar normal gewordenen Lautstärken zeugen leider von wenig Verantwortungsgefühl unseren Kindern gegenüber”, kommentiert Hörstadt-Leiter Peter Androsch das Ergebnis. Würde es sich bei den Kinosälen um Arbeitsplätze handeln, müsste in Österreich das Arbeitsinspektorat einschreiten: Bei Pegeln wie diesen ist bereits zwingend Gehörschutz zu tragen.
Rudi Anschober, in der Landesregierung Oberösterreich für die Ressorts Umwelt und KonsumentInnenschutz zuständig, unterstützt die Hörstadt-Aktion: “Mit übertriebenen Lautstärken schaffen die Kinos eine zusätzliche Belastung für Kinderohren. Die vielen leicht vermeidbaren Lärmbelastungen im Alltag erzeugen schließlich in Summe die massiven Hörprobleme, mit denen wir konfrontiert sind.”
Die stichprobenartige Untersuchung des Hörstadt-Teams erfolgte im April 2012 in verschiedenen Großkinos in Linz und Wien. Besucht wurden Kinder- und Jugendfilmvorstellungen.
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