Singendes Klassenzimmer - VS Leopoldskron-Moos; Landesrätin Maria Hutter, Birgit Heinrich, Bildungsdirektion, Franziska Wannder, Volkschuldirektorin Leopoldskron-Moos, Michael Seywald, Pädagogisch-Künstlerischer Landesdirektor Musikum Salzburg Foto: Land Salzburg/Monika Rattey

Hier klingen die Klassenzimmer – Musikförderangebot für Salzburger Volksschulen weiter ausgebaut

(LK) Salzburg ist das Musikland Nummer eins in Österreich. Das zeigt sich bereits bei den Jüngsten: Allein 13 bestehende „Musikvolksschulen“ und fünf neue Standorte setzen seit diesem Schuljahr auf das neue Projekt „Klingendes Klassenzimmer“. „Durch den Schulterschluss mit Bildungsdirektion, Musikum und Pädagogischer Hochschule stehen damit musikalisch-bildende Angebote für Sechs- bis Zehnjährige mit hoher Qualität zur Verfügung und wir werden sie noch weiter ausbauen“, so Bildungslandesrätin Maria Hutter.

Musik fördert das Lernen

„Musik fördert das Selbstvertrauen, regt die Kreativität an, ist gut für den Gemeinschaftssinn und fördert das Lernen“, ist Direktorin Franziska Wanner überzeugt. In den 13 Klassen mit insgesamt 280 Schülerinnen und Schülern wird mehr als in so manchen anderen Volksschulen musiziert. „Bei uns gibt es seit 1995 einen musikalischen Schwerpunkt und mit der Teilnahme an diesem Projekt wollen wir diesen weiter ausbauen, um künftig eine Musikvolksschule zu werden“, so Wanner.

Musikprofis kommen an die Schulen

Besonders unterstützend findet sie dabei, dass Sing- und Musikprofis vom Musikum angefordert werden können, die dann mit den Pädagoginnen und Kindern gemeinsam an ihren Talenten und musikalischen Begabungen arbeiten. „Wir haben gemeinsam mit den 18 teilnehmenden Volksschulen die Inhalte entwickelt und stellen ihnen unsere Musiklehrer zur Verfügung. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation für alle –  vor allem für die Kinder“, ist Michael Seywald, pädagogisch-künstlerischer Landesdirektor des Musikum Salzburg überzeugt.

Leitfaden der Bildungsdirektion erleichtert Umsetzung

Bei dem Projekt, das von der Bildungsdirektion unter Federführung von Birgit Heinrich entwickelt wurde, steht Qualität ganz oben. „Zur besseren Unterstützung wurde ein Leitfaden ausgearbeitet, der helfen soll, das neue Konzept gut am Standort umzusetzen. Dieses Angebot soll möglichst vielen Schülerinnen und Schülern in den verschiedenen musikalischen Spektren zugänglich sein“, so Bildungsdirektor Rudolf Mair. An einem Ausbauplan für zehn weitere „Klingende Klassenzimmer“ beziehungsweise Schulen im Tennengau und im Lungau im kommenden Schuljahr wird bereits gearbeitet.

Freude an Musik ausbauen und stärken

„Selbstverständlich steht es jeder Volksschule völlig frei, sich auf diesen Weg zu machen. Neben den ohnehin verankerten musikalischen Lehrplaninhalten wird durch dieses Angebot die Freude an und das Erlebnis von aktiver Musik gestärkt“, betont Landesrätin Hutter. REP_200305_12 (ram/sm)

18 Schulen nehmen teil

  • Pinzgau: VS Leogang, VS Dienten, VS Fusch, VS Hollersbach, VS St. Georgen (Bruck a. d. G.), VS Viehofen, VS Wörth
  • Pongau: VS Bischofshofen Neue Heimat, VS St. Johann
  • Flachgau: VS Grödig, VS Thalgau, VS Seekirchen, VS Mattsee
  • Tennengau: VS Hallein Burgfried, VS Kuchl
  • Stadt Salzburg: VS Lehen 2, VS Leopoldskron, VS Franziskannerinnen

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Musikum Salzburg