
„Das Besondere am Jazzfestival Saalfelden ist, dass man hier Projekte im Programm findet, die man sonst nur selten zu hören bekommt. Keine Projekte, die bereits im Tourneenzirkus durch die Lande tingeln, sondern nahezu ausschließlich Europa- und Österreichpremieren. Unser Festival versteht sich selbst als Bühne für das Außergewöhnliche, es stellt das Experiment und das Unerwartete, das Neue in den Vordergrund und verweigert sich der Kommerzialisierung.“ Ein Konzept, das zugleich das Erfolgsgeheimnis des seit 34. Jahren bestehenden Festivals ist und das von den beiden Intendanten Michaela Mayer und Mario Steidl nach wie vor vertreten wird.
Rund 15.000 Besucher lauschen jährlich nicht nur den Klängen auf der Mainstage im Congress und bei den begehrten Shortcuts im Kunsthaus Nexus, sondern auch auf der für alle Besucher frei zugängigen Citystage am Rathausplatz sowie auf vier verschiedenen Almen, wo sich kontrastreich zeitgenössische Musik mit bodenständiger Pinzgauer Ambiente verbindet. Der unverkennbare Ruf, den sich das Festival in den letzten drei Dekaden erarbeitete, begeistert mittlerweile Gäste aus ganz Europa.
Hohe Ansprüche
Die Organisatoren waren stets bestrebt hohe Ansprüche an die künstlerische Qualität des Programms zu stellen. Und genau dieser rote Faden zieht sich bis heute durch und ließ Saalfelden zur Jazzmetropole der Alpen heranwachsen. Seit dem Jahr 2004 haben das Intendanten-Team Mario Steidl und Michaela Mayer die künstlerische Leitung des Festivals übernommen. Die wirtschaftliche Verantwortung trägt der Tourismusverband Saalfelden mit dem Geschäftsführer Stefan Pühringer. Die organisatorische Leitung des Festivals obliegt Barbara Steinberger.
Das gesamte Programm unter Internationales Jazzfestival Saalfelden.