
Sommerreise – Winterreise
Zentrum des Festivals bildet das Spezialprojekt „borderbreak II, Schubert und Ich“ des italienischen Dirigenten und Pianisten Marino Formenti. Dabei widmet sich der „Glenn Gould des 21. Jahrhunderts“ (Los Angeles Times) gemeinsam mit LaiensängerInnen und KünstlerkollegInnen verschiedenster Sparten in einer dreiwöchigen, öffentlichen Klausur Franz Schubert und seiner Musik. Insbesondere Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ wird mit zeitgenössischen Mitteln einer ganz persönlichen Auseinandersetzung unterzogen und die Ergebnisse fortlaufend dem Publikum präsentiert.
Beim Eröffnungskonzert am 4. Juli auf der Seebühne begegnen sich KünstlerInnen unterschiedlicher Disziplinen: Auf der Suche nach unberührten musikalischen Pfaden präsentiert das Damen-Celloquartett Extracello ein inspirierendes Programm. Dabei trifft das Ensemble auf die Toulouser Artistentruppe Le Boustrophédon aus der Welt des „Nouveau Cirque“ sowie auf Marino Formenti und seine Gäste, die ein kurzes Preview auf das Spezialprojekt geben werden.

gipfelklaenge – Wandern mit dem Mostviertel Tourismus
Sa, 31. Mai & So, 1. Juni
Auch heuer können Wanderlustige und Musikbegeisterte mit dem Mostviertel Tourismus in Kooperation mit den wellenklaengen die Mostviertler Bergwelt erkunden. Von Hütte zu Hütte ziehen diesmal u.a. die Wiener Tschuschenkapelle und die Strottern. In ihrem Programm „Jandln“ vertonen Wolfram Berger, Wolfgang Puschnig und Jon Sass Gedichte des großen Sprachkünstlers Ernst Jandl.
Das Festivalkonzept
Die wellenklaenge wurden 1996 von Suzie Heger mit dem Anspruch ins Leben gerufen, die Kunst aus dem Lärm der Großstädte in die Natur zu bringen, wo sie konzentriert und ohne Ablenkung genossen und erlebt werden kann. Der Lunzer See gibt eine außergewöhnliche Naturkulisse für ein Festival ab, das sich bewusst dem Kammermusikalischen, den feinen Tönen und dem Neuen in der Kunst verschrieben hat. Im Jahr 2013 konnten sich die VeranstalterInnen des Festivals über ca. 3.500 BesucherInnen freuen.
Foto Marino Formenti (c) Gyula Fodor
Foto Federspiel (c) wellenklaenge
http://www.wellenklaenge.at/