Salzburger Jazzherbst

Bereits zum dreizehnten Mal geht in diesem Jahr der Salzburger Jazzherbst über die Bühne. Und eines kann man mit Fug und Recht behaupten – das diesjährige Programm stellt alles bisher da Gewesene in den Schatten. Unter dem Motto “Stars and Stripes” widmen sich ab 30. November sich einen Monat lang internationale wie auch heimische Stars dem amerikanischen Jazz, seinen Traditionen und den Einflüssen, welche er auf den europäischen Jazz noch immer hat.

Dass Salzburg nicht nur der Ort für die sommerlichen Festspiele ist, sondern auch Platz für musikalisch hochwertige Festivals bietet So hat auch der jazz seinen Weg in die Mozartstadt gefunden. Und das bereits zum dreizehnten Mal. Klein hat man einst begonnen, doch inzwischen können die Veranstalter des Salzburger Jazzherbst auf eine wahre Erfolgsgeschichte zurückblicken. Ganz in der Tradition der vergangenen Jahre waren die Organisatoren auch heuer bemüht, ein qualitativ hochwertiges Programm auf die Beine zu stellen. Durch ein stilistisch sehr breites Programm, welches Altes wie Neues gleichermaßen beinhaltet, soll sein weiter Bogen von der Vergangenheit bis ins Heute gespannt werden.

 

Ein Blick auf die Namen der MusikerInnen, die einen Monat lang Gast sein werden, verrät, dass das Vorhaben mehr als gelungen ist. So werden, unter anderem, solch internationale Stars wie Amina Claudine Myers, Randy Weston, das Chick Corea & John McLaughlin Project, die Louis Hayes Cannonball Legacy Band, Brad Mehldau, Mariza, Mark Murphy oder  Dianne Reeves zu sehen sein. Aber auch Spitzenvertreter des österreichischen Jazz zählen zu einem fixen Bestandteil des opulenten Festivalprogramms. Konzerte von der Bläsertruppe Mnozil Brass, dem Wolfgang Muthspiel Quartett, Martin Breinschmid, der Wiener Jazzwerkstatt feat. Viola Falb und Martin Reiter, um nur einige wenige zu nennen, belegen, dass auch hierzulande hervorragender Jazz in all seinen vielfältigen Facetten gespielt wird.

 

Unter dem Motto “Stars and Stripes” begeben sich die MusikerInnen, wie der Titel es bereits erahnen lässt, auf die Suche nach den Wurzeln des ursprünglichen amerikanischen Jazz. Aus diesem Grund wird den BesucherInnen nicht nur  in musikalischer Hinsicht einiges geboten. So sind etwa rund um das Festival im Romanischen Keller Filme zu sehen, welche die Geschichte und die Ursprünge des Jazz näher beleuchten. Zudem wird in der Stiegl Brauwelt unter dem Titel “Jazz in Time” eine Foto-Ausstellung zu sehen sein. Alles in allem bietet der diesjährige Jazzherbst wirklich für jede/n etwas.(mt)

 

 

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