
05.12.2015 | 15.00 und 17.00 | Wien | Wiener Konzerthaus | Berio-Saal
06.12.2015 | 11.00 und 15.00 | Wien | Wiener Konzerthaus | Berio-Saal
03.02.2016 | 10.30 und 9.00 | Dornbirn | Kulturhaus Dornbirn | Schulkonzerte
14.04.2016 | 16.00 | Graz | Barocksaal im Priesterseminar
Concertino (9+)
Unterwegs nach Umbidu
Die Schurken
Martin Schelling, Klarinette | Stefan Dünser, Trompete, Flügelhorn
Martin Deuring, Kontrabass | Goran Kovacevic, Akkordeon
Sara Ostertag Konzept, Regie
Christian Schlechter Bühne, Ausstattung | Severin Mahrer Lichtdesign
Ein inszeniertes Konzert über die Suche nach einem Ort, an dem jeder glücklich ist mit Werken von Erik Satie, György Ligeti, Johann Sebastian Bach, Manuel de Falla, Henry Purcell, Dmitri Schostakowitsch u. v. a.
An einem kalten, ungemütlichen Abend begegnen sich ein paar kauzige Gestalten unter einer Brücke. Bald kommen die vier Eigenbrötler darauf, dass sie bei weitem nicht nur die Melancholie verbindet: Der eine hat eine Trompete dabei, der nächste ein Akkordeon, der dritte eine Klarinette und der vierte einen ausgewachsenen Kontrabass. Mit Hilfe der Musik lernen sie sich von ihrer charmanten, witzigen Seite kennen und sie entwickeln einen Plan: Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – Umbidu.
Die aktuelle Produktion der “Schurken” mit Musik von Johann Sebastian Bach bis György Ligeti, ausgeflippten Improvisationen und einer faszinierenden Fantasiesprache – prämiert mit dem “Junge Ohren Preis 2015”, einer der wichtigsten Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum für innovative Musikvermittlungsprojekte, in der Kategorie “Best Practice: Konzert”.
“Unterwegs nach Umbidu” ist ein Format, das auf den ersten Blick genau auf der Mitte zwischen Musiktheater und Konzert liegt. Der Handlungsverlauf verschmilzt mit den Musikerpersönlichkeiten und der Musik, die von ihnen geschickt ausgewählt ist und deren Interpretation dabei kompromisslos höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Die Handlung lässt – nicht nur durch die surreale Sprache – Raum für Fantasie und drängt die Musik niemals in den Hintergrund. Im Gegenteil: Die magischsten Momente werden nicht in dramaturgischen Überbietungseffekten erzeugt, sondern entwickeln sich innerhalb der Kompositionen – wie ‚von selbst‘. In Erinnerung bleibt die Berührung durch Musik«, lautet der Juryspruch des “Junge Ohren Preis 2015”.
Eine Produktion der Philharmonie Köln, des Lucerne Festival, der Philharmonie Luxembourg, der Bregenzer Festspiele und der Jeunesse. In Wien finden die Konzerte in Zusammenarbeit mit dem Wiener Konzerthaus statt.
Foto Die Schurken: Martin Deuring
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Jeunesse
Junge Ohren Preis