
Ein Fest der Lebensfreude, Kommunikation und kulturellen Vielfalt soll das Festival sein. Der Begriff “Kasumama” stammt aus Westafrika und bedeutet nichts anderes als “feel good” oder “ruhiges Herz”. In diesem Sinne soll das Festival an den kommenden Tagen zu einem Ort des Miteinanders und des bereichernden Kennenlernens werden. Das Ziel des Festivals ist es, einen Austausch zwischen ÖsterreicherInnen und in Österreich lebenden AfrikanerInnen zu ermöglichen und so zu einer besseren Völkerverständigung beizutragen. Mit großem Erfolg, wie die hohen Besucherzahlen der letzten Male eindrucksvoll belegen. Die Menschen von Harbach und die der Umgebung zeigen sich von der Vielfalt der afrikanischen Kultur begeistert und nutzen jede Gelegenheit, sich mit dieser im Rahmen von Trommel-, Tanz-, Koch- und anderen Workshops näher vertraut zu machen.
Natürlich ist es auch das immens bunte und facettenreiche Musikprogramm, welches die Leute in das kleine Örtchen im Waldviertel lockt. Wohl bei keiner anderen Veranstaltung in Österreich sind international renommierte afrikanische Musikstars in so geballter Form zu bewundern, wie es beim Kasumama Festival der Fall ist. Auch die diesjährige Ausgabe macht da keine Ausnahme. Den Organisatoren ist es einmal mehr gelungen, ein in der Tat hochklassiges Programm auf die Beine zu stellen.
Freuen dürfen sich die BesucherInnen unter anderem auf Konzerte der international renommierten Sängerin Princess Elivava aus Ghana, des poetische Sängers und Gitarristen Elemotho aus Namibia sowie des mosambikanischen Stars Stewart Sukuma, der mit seiner hochkarätig besetzten Band anreisen wird. In die faszinierenden Klangwelten Westafrikas entführt das Publikum die in Deutschland beheimatete Percussion-Gruppe rund um die Sängerin Aisha Kouyate (Gambia, Guinea, Senegal). Eröffnet wird Festival von der in Wien ansässigen Formation Maghreb Vibration (Marokko, Algerien, Jordanien), den in Schweden lebenden Cissokho Brothers (Senegal) sowie dem Kapverdier Ary Morais, der seine neue Heimat in Norwegen fand.
Alles in allem bietet das Kasumama-Festival auch heuer für jeden Geschmack etwas. Bleibt zu hoffen, dass das Wetter hält. Dann steht einem unvergesslichen Musikerlebnis nichts im Wege. (mt)
Foto Princess Elivava: Don Athur