
Mit „New Weird Austria“ ist dem gelernten Schlagzeuger Rainer Binder-Krieglstein wohl eines der meistbeachteten Popalben des Jahres 2010 gelungen. Der Grazer war schon immer bekannt dafür, sich nicht auf einen einzelnes Genre zu beschränken, sondern verschiedenste Stile und Einflüsse zu einem Ganzen zu vereinen. Er fungierte quasi als eine Art Brückenbauer. Auf den ersten drei Alben „International“, „Trip“ und „Alles verloren“ gelang es dem Musiker auf vortreffliche Weise, Elemente aus so unterschiedlichen Gattungen wie etwa Elektronik, Blasmusik, Pop, Reggae oder Hip-Hop unter einen gemeinsamen Hut zu bringen.
Auf „New Weird Austria“ geht Binder&Krieglstein aber nochmals um einen Schritt weiter. Diesmal bezieht der experimentierfreudige Musiker seine Inspiration vorwiegend aus der heimatlichen Volkmusik. Diese übersetzt der Grazer, ähnlich wie seine Kollegen Attwenger, in einen clubtauglichen und mit Elektronik versetzten Kontext. Mit seinem neuen Album ist des Binder&Krieglstein einmal mehr gelungen, sich als höchst eigenständiger und in seinem Stil unverwechselbarer Künstler abseits des hierzulande doch sehr ausgeprägten musikalischen Pop-Mainstreams zu positionieren.
Rainer Binder-Krieglstein gelingt es mit „New Weird Austria“ abermals, sich als höchst eigenständiger und in seinem Stil unverwechselbarer Künstler abseits des hierzulande doch sehr ausgeprägten musikalischen Pop-Mainstreams zu positionieren. Für Liebhaber anspruchsvoller Popklänge sollte sich das Konzert in Innsbruck auf keinen Fall entgehen lassen. (mt)
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Binder&Krieglstein