SALZBURG BIENNALE – Salzburgs neues Festival für Neue Musik

Am 5. März geht in Salzburg die erste Auflage der Biennale, dem Festival für Neue Musik, über die Bühne.  An den kommenden vier Wochenenden werden Werke von vier der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten zu hören sein. Das Ziel der Biennale ist es, Salzburg auch als ein internationales Zentrum für Neue Musik zu etablieren. Zu diesem Zweck haben sich alle wesentlichen Salzburger Veranstalter zeitgenössischer Musik zusammengeschlossen, um diese Veranstaltung ins Leben zu rufen.

Gleich zur Premiere der Biennale rücken vier große, stilbildende Komponisten aus drei Kontinenten in den Mittelpunkt des Geschehens. Der Wahlösterreicher und Gründer des Klangforums Beat Furrer, der Amerikaner Steve Reich, der Japaner Toshio Hosokawa sowie der Schweizer Klaus Huber.

Vier musikalische Persönlichkeiten mit ebenso vielen unterschiedlichen Zugängen zur zeitgenössischen Musik. Wer hätte gedacht, dass sich der Beat Furrer zu Flamenco, zur aus außereuropäischen Quellen gespeisten spanischen Volksmusik, hingezogen fühlt? Für Steve Reich ist es balinesische Gamelanmusik, für Toshio Hosokawa die Musik seiner Heimat Japan, für Klaus Huber, Träger des im Rahmen der Salzburg Biennale verliehenen Musikpreises Salzburg 2009 und des Ernst-von-Siemens-Musikpreises 2009, die Musik Arabiens, der besondere Zuneigung gilt.

Interpreten

Die Creme de la Creme des Flamenco, die international gefeierte flämische Choreographin Anne Teresa De Keersmaeker mit ihrer Tanzcompagnie ROSAS, eines der führenden Original-Gamelan-Ensembles aus Bali, japanische Weltklassemusiker von der kaiserlichen Hofmusik bis zur alle Grenzen überschreitenden Merzbow, das prominente arabische Ensemble Al Kindi gastieren in Salzburg.

Das oenm, österreichisches ensemble für neue musik, und das stadler quartett sind Säulen des Festivals – Künstler, die für Erfolgsgeschichten aus Salzburg stehen. Das Mozarteum Orchester Salzburg, weit mehr als erfolgreiche Mozart-Botschafter in aller Welt, setzt sich entsprechend seinem Motto “Klassik am Puls der Zeit” für Neue Musik ein, geleitet von zwei der renommiertesten Dirigenten der Musik unserer Zeit, dem Kölner Johannes Kalitzke und dem Madrilenen Arturo Tamayo – beide auch am Pult des oenm.

Dazu: Ensemble Ictus, Ensemble Contrechamps, Salzburger Bachchor, Synergy Vocals, Ensemble vocal arts und die vier Komponisten als Interpreten.
Solisten wie der Pianist Nicolas Hodges, die Bratscherin Veronika Hagen und der Geiger Frank Stadler – neue Musik ist längst nicht mehr nur etwas für Spezialisten.

Detailliertes Konzertprogramm unter www.salzburgbiennale.at

Die erste Salzburg Biennale steht unter der künstlerischen Leitung von Hans Landesmann, der sich unter anderem als Generalsekretär des Wiener Konzerthauses, als Konzertchef der Salzburger Festspiele, als Initiator des Festivals Wien Modern, als Mitbegründer des Gustav Mahler Jugendorchester, als Musikdirektor der Wiener Festwochen seit Jahrzehnten immer wieder für die Neue Musik einsetzt. (Pressetext)

 

 

 

Salzburger Biennale

http://www.salzburgbiennale.at/