
Unter dem thematischen Schwerpunkt “Musik und Performance” geht, beginnend am 24. September, im Wiener Fluc die zweite Auflage des im Vorjahr gestarteten “rampenfiber-festivals” über die Bühne. Das von der Zeitschrift “fiber. werkstoff für feminismus und popkultur” veranstaltete feministische Musikfestival versteht sich als ein Ort der kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema Popkultur. Drei Tage lang kommen Frauen, die im musikalischen Umfeld tätig sind zusammen, um im Rahmen von Konzerten, Diskussionen, Workshops, Performances und Filmvorführungen dem Phänomen auf den Grund zu gehen.
Ein Ziel der VeranstalterInnen ist es, eine kreative Plattform zu schaffen, auf der es MusikerInnen, JournalistInnen, TechnikerInnen und ProduzentInnen ermöglich wird, den Erfahrungsaustausch untereinander zu pflegen. Und dies idealerweise im Diskurs. So soll im Rahmen der Diskussionsveranstaltungen und praxisbezogenen Workshops unter anderem auch der Frage nachgegangen werden, wie es mit den Arbeitsbedingungen im Bereich der Musik hierzulande aussieht. Ist Professionalismus der für KünstlerInnen einzig gängige Weg, oder steckt im DIY (Do it yourself) Ansatz nicht genauso viel kreatives Potential?
Dazu passend das musikalische Programm. An den drei Veranstaltungstagen werden unter anderem Acts wie IRR2M deluxe (das neue gemeinsame Projekt von Slam Poetin Mieze Medusa und D_jane irradiation), das kanadisch-deutsche Duo Rae Spoon, Petra und der Wolf (das Soloprojekt von der Singer/Songwriterin Petra Schrenzer), das Wiener Quartett Dandies and Darlings, Kevin Blechdom alias Kristin Erickson, die deutsch-amerikanische Kooperation Scream Club sowie das Elektropop Duo Lissi Dancefloor Disaster zu sehen bzw. zu hören sein. Natürlich darf auch nicht Electric Indigo hinter dem Plattenteller fehlen.(mt)

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