Die Wiener Symphoniker haben in der Saison 2015/16 einen Schwerpunkt rund um den Komponisten Béla Bartók. Daher sollte auch ein Projekt mit der Partnerschule des Orchesters zu Bartók entstehen. Mit der AHS Draschestraße arbeiten die Wiener Symphoniker über einen Zeitraum von drei Jahren zusammen. Man entschied sich für die einzige Oper von Bartók – „Herzog Blaubarts Burg“, ein düsteres Werk, für das sich die Jugendlichen aber von Beginn an sehr interessierten.
Judith: „Öffne, öffne! Geh und öffne!
Alle Türen will ich öffnen,
Wind soll wehen, Sonne scheinen!“
Das Ziel des Projektes ist eine intensive und kreative Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der Oper Bartóks, mit der Musik und dem Inhalt, und aus dem heraus auch eine Entwicklung von eigenen neuen Herangehensweisen an die Thematik. Entstehen sollen musikalische Beiträge (Improvisationen mit Instrumenten, Gesang), kleine Szenen und Texte. Nach der wochenlangen Beschäftigung der Jugendlichen mit der Thematik soll zum Schluss auch eine Performance an der Schule entstehen, bei der die eigenen Beiträge der Jugendlichen rund um die Oper in eine Aufführungsform gebracht werden. Eine Gruppe plant im “Bildnerischer Erziehung” (Kunstunterricht) auch Kostüme, Requisiten und ein Bühnenbild und stellt dieses her.
5 Musiker der Wiener Symphoniker, 3 Musikvermittlerinnen und 3 Professorinnen der Schule unterstützen die Jugendlichen bei der kreativen Arbeit.
Termine:
Mo, 6.6.2016, 18h
Di, 7.6.2016, 10h
Ort: AHS Draschestraße, 1230 Wien
Teilnehmende: 45 Jugendliche zwischen 16-17 Jahren / 5 Wiener Symphoniker / 2 Studentinnen des Lehrgangs MAE an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien / 3 LehrerInnen der AHS / Bettina Büttner-Krammer, Projektleitung + Konzept
