Das TAT Festival for Contemporary Jazz geht von 27. bis 31. Oktober 2026 in Innsbruck in seine dritte Runde. Der vom Verein TonArtTirol veranstaltete Schwerpunkt widmet sich aktuellen Entwicklungen im Jazz und bringt Musiker:innen aus Tirol und darüber hinaus zusammen. Neben Konzerten stehen die Verleihung der TAT Jazzpreise und eine gemeinsame Jamsession auf dem Programm.
Den Auftakt bildet am 27. Oktober die Verleihung der TAT Jazzpreise in der BTV Tonhalle. Am darauffolgenden Abend wird im Montagu musiziert: Die Session eröffnet die Formation Honeydrop. Am 29. Oktober treten dort Panta Rhei und John Dizzy auf, bevor das Festival für die beiden abschließenden Konzertabende ins Treibhaus übersiedelt.
Am 30. Oktober treffen unterschiedliche musikalische Ansätze aufeinander. Anna Reisigl und Amina Bouroyen verbinden Kontrabass, Gesang und Synthesizer zu einem reduzierten Zusammenspiel, in dem sich unterschiedliche Klangfarben ergänzen. Das Duo der iranischen Oud-Spielerin Avin Ahmadi und des Trompeters Lorenz Widauer schlägt eine Brücke zwischen Jazz und persischen Musiktraditionen. Melodische Bögen, kammermusikalisches Zusammenspiel und improvisatorische Freiräume prägen den gemeinsamen Zugang. Mit MEL*E ist eine weitere Formation vertreten, die das Programm um eine zusätzliche musikalische Perspektive erweitert. Ein Platzkonzert von John Blow ergänzt den Festivaltag und bringt die Musik auch in den öffentlichen Raum.
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Am letzten Festivaltag stehen Mad About Lemon, Gummimamba und Peter Rom Wanting Machine auf dem Programm. Auch hier sorgt ein Platzkonzert von John Blow für einen zusätzlichen musikalischen Akzent. Mad About Lemon bewegt sich zwischen Indie-Pop, mehrstimmigem Gesang und eingängigen Melodien, während Gummimamba mit einem eigenständigen Zugang zu Groove und Rhythmus das Programm bereichert. Hinter Peter Rom Wanting Machine steht der Gitarrist Peter Rom, der mit seiner Formation die Grenzen gewohnter Jazzstrukturen auslotet. Verschiedene Instrumentalfarben, ungewöhnliche Klangkombinationen und das Wechselspiel zwischen frei entwickelten Passagen und kompositorischen Vorgaben prägen die Musik. So bringt der letzte Festivaltag unterschiedliche Zugänge zu Pop, Groove und improvisierter Musik zusammen.
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Das TAT Festival versteht sich damit nicht nur als Konzertreihe, sondern auch als Plattform für Austausch und Vernetzung innerhalb einer lebendigen, stilistisch vielfältigen Jazzszene. Während die Konzerte im Treibhaus am 30. und 31. Oktober mit Tickets besucht werden können, sind die übrigen Veranstaltungen bei freiem Eintritt oder gegen freiwillige Spende zugänglich.
Weitere Informationen und Tickets: TonArtTirol
