RELEASE RADAR: Cute Aggression, Filliah, Ness, Fräulein Peter, Purple, Frachild UVM.

Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Marisa Carvalho de Matos. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single und Album Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.


Cute Aggression – „Make Us Crash“ (BAUERNFEST RECORDS // VÖ: 17.04.´26)

Eines kann man von dieser Band definitiv sagen: Die gewöhnliche Formel des Pop ist nicht der Orientierungspunkt dieses Duos. Cue Aggression – das sind Erika Schweighofer und Aaron Abebe – ziehen ihr ganz eigenes Ding durch, und das mit erfrischender Unangepasstheit, einer schönen Portion Krawall, frei von stilistischen Festschreibungen (Hyper-Pop, Indie-Rock, Synth-Pop und Post-Punk) und dennoch mit hoher Hörbarkeit. Die neue Single „Make Us Crash“ macht da keine Ausnahme. Es geht kompromisslos und laut nach vorne – mit treibenden Drum-Machine-Beats, wilden Synths, verzerrter Gitarre und gepitchten Vocals. Sehr nice. Das Debütalbum des Wiener Duos, „Make Us Crash“, erscheint am 8. Mai.

Cute Aggression (Instagram)

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Fräulein Peter – „Hoppalas“ (Tonherd // VÖ: 17.04.´26)

Mit „Hoppalas“ schlägt Fräulein Peter einen warmen, stimmungsvollen Ton an, der zwischen leiser Melancholie und vorsichtigem Aufbruch pendelt. Ausgangspunkt ist eine persönliche Reflexion von Frontfrau Alina Peter, aus der ein Dialekt-Popsong entsteht, der Vertrauen, Loslassen und die Schönheit kleiner Unvollkommenheiten feiert. Rock, Synthpop und folkloristische Elemente verschmelzen zu einem sommerlich-leichten Sound, während der eingängige Refrain lange nachhallt. „Hoppalas“ erinnert daran, dass nicht Perfektion zählt, sondern Nähe, Lachen und die kleinen Momente, die dem Leben Farbe verleihen.

Fräulein Peter

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Mela Inga – „Little Things“ (OTon Records // VÖ: 17.04.´26)

Gemütliche Kokosnuss-Drums leiten den neuen Song „Little Things“ von Mela Inga ein. Innerhalb der ersten Momente wird man gedanklich an einen Strand versetzt, an welchem man genüsslich Cocktails schlürft und aufs weite Meer schaut. Mela Ingas sanfte Stimme schafft gemeinsam mit der Reggae-Melodie eine entspannte Stimmung. Dieser Chillout-Track ist eine Erinnerung die kleinen Dinge im Leben zu wertschätzen und die Schönheit darin zu sehen.

Mela Inga

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Purple – „Better Off“ (Las Vegas Records // VÖ: 17.04.´26)

„I wouldn’t do it for me if I were in your shoes“. Purple veröffentlicht mit „Better Off“ einen Track in dem zwei Personen, mit Narben aus der Vergangenheit zu kämpfen haben und schließlich deren Beziehung daran zerbricht. Der Song thematisiert das Problem das man, wie sehr man es auch versucht, nicht gemeinsam funktionieren kann und die Wut nach einer Trennung. Obwohl es ein zermürbendes Thema ist, strahlt der Song, durch seine rohen, verzerrten Klänge ein Selbstbewusstsein aus. „Better Off“ zeigt einen akustischen Mittelfinger an alle Menschen, die einer anderen Person nicht gut tun!

Purple (Instagram)

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Filiah – „Method Acting“ (Ink Music // VÖ: 17.04.´26)

Mit “Method Acting” bringt Filiah einen Indie-Pop-Track, der aus der Perspektive eines wütenden Teenagers erzählt wird. Der Song zeigt, wie sich aufgestaute Emotionen ihren Weg nach außen suchen. Musikalisch wird das Lied von Gitarren und atmosphärischen Synths getragen. „Method Acting“ ist eine Einladung, Gefühle zuzulassen.

Filiah (Instagram)

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Jo Nara – „Take it for Granted“ (Independent // VÖ:17.04.´26)

Mit “Take it for Granted” zeigt Jo Nara, wie stark Musik Haltung transportieren kann. Der Song richtet den Blick auf Privilegien, die oft übersehen werden und macht Erfahrungen von Ausgrenzung hörbar. Musikalisch erinnert der Song an den Soundtrack eines Disney-Films. „Take it for Granted“ berührt, stärkt und fordert auf, für Gleichberechtigung einzustehen.

Jo Nara (Instagram)

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Junes Ivy (EP) – „burnt toast theory“ (Junes Ivy Records // VÖ: 17.04.´26)

Junes Ivy meldet sich mit ihrer neuen EP „A burnt toast theory“ zurück und zeigt sich rau und direkt. Antreibende Gitarren und ein bandgeprägter Sound geben den Liedern eine neue Energie. Inhaltlich bewegt sich die EP zwischen Weltschmerz, Alltagsfrust und der leisen Hoffnung, dass aus Rückschlägen etwas Besseres entstehen kann. Die Songs wirken ungefiltert und ehrlich. „A burnt toast theory“ ist moderner Indie-Sound mit Charakter und Tiefe.

Junes Ivy (Instagram)

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NESS – „Das Gute gewinnt“ (Born & Raised/Warner Music Central Europe // VÖ: 10.04.´26)

Die neue Single „Das Gute gewinnt“ von NESS spricht einigen aus der Seele. Sie singt: „Mein Leben fühlt sich an wie ein schlechter Hollywood Film und trotzdem glaub ich dran dass irgendwann das Gute gewinnt.“ Der Song erzählt von diesen Momenten im Leben, wenn irgendwie alle blöden Situationen zusammenkommen und man trotzdem versucht sich nicht unterkriegen zu lassen. Dabei unterstreicht NESS’ einzigartige Stimme mit dem Pop-Gitarren-Sound diese Hoffnung und macht dieses Lied dadurch zum perfekten Soundtrack, wenn es mal nicht so läuft, wie man es will und trotzdem positiv bleibt.

Ness (Instagram)

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Frachild – „This Ain’t A Party“ (Frachild // VÖ: 10.04.´26)

„This Ain’t A Party“ ist Frachilds erster Song der kommenden EP „Songs to Sing to Your Family Instead of Telling them How You Really Feel“. Das Lied thematisiert, das Kondolieren auf Begräbnissen und Erzählungen von anderen Menschen, wie die verstorbene Person so war, nicht ungeschehen machen kann, was passiert ist. Dabei spiegelt das Musikvideo den skurrilen, makaberen Vibe wider und vergleicht eine Geburtstagsparty mit einem Begräbnis. Musikalisch geht der Refrain direkt ins Ohr und lässt einen nicht mehr so schnell los.

Frachild (Instagram)

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Maralin – „Saviour“ (Independent // VÖ: 10.04.´26)

Die in Wien lebende Singer-Songwriterin Maralin veröffentlicht mit ihrer Debütsingle „Savior“ einen Track aus warmen Synthesizern, verträumten Gitarren und einem Pop-Beat. Inhaltlich setzt sich der Song mit dem Dialog zwischen Selbstzweifeln und innerer Stärke auseinander. Bis diese anschließend zueinanderfinden. „Savior“ ist ein poppiges und zugleich tiefgründiges Werk, was gute Laune macht.

Maralin (Instagram)

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