Im Rahmen des mica focus widmeten wir uns 2025 in mehreren Veranstaltungen intensiv dem Thema Vernetzung. Den Austausch ermöglichte im Bereich Musiktheater wie inzwischen alljährlich der Austrian Music Theatre Day im Rahmen der Musiktheatertage Wien. Dem Austausch von Ensembles wurde in einer Veranstaltung Anfang des Jahres Rechnung getragen. Zur Vernetzung für Musiker:innen in Wien fanden drei Ausgaben des Schurfix an drei in der Stadt verteilten Orten statt.
Die Online-Artikelserien nahmen intensiv das Thema KI und Musik wie auch der Musik als Spekulationsgut ins Visier; darüber hinaus wurden auch Inklusion, dezentrale Kulturpolitik und die Situation von Medien in unterschiedlichen Bereichen beleuchtet.
Veranstaltungen
Austrian Music Theatre Day 2025
Der Austrian Music Theatre Day bietet heimischen Musiktheaterschaffenden Netzwerkmöglichkeiten und fachlichen Austausch mit nationalen und internationalen Veranstalter:innen. 2025 stand das Thema Inklusion im Mittelpunkt, mit besonderem Fokus auf Gehörlosigkeit. Neben Fragen der barrierearmen und neuen Zugängen auf personeller und struktureller Ebene wurde auch darüber diskutiert, wie Musiktheater künstlerisch so gestaltet werden kann, dass gehörlose Menschen sowohl im Publikum als auch auf der Bühne aktiv teilhaben und ihre Perspektiven in den Kulturbetrieb einbringen können.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit den Musiktheatertagen Wien.
When & Where:
Thursday, 18 September 2025, 09:30–17:30
Friday, 19 September 2025, 09:30–15:00
WUK Project Space
Währinger Straße 59, 1090 Vienna
Event in English
Program
Thursday, 18 September 2025
09:30 Bodywork: Soundpainting with Samu Gryllus
10:00 Breakfast and start into the day
11:00 Welcome words*
11:20 Keynote Helmut Oehring: “nicht ERSTARREN”*
11:50 Break
12:00 Artist Talk Eva Reiter & Ruben Grandits*
12:30 Girolamo Deraco: „The Future ist here: Chamber Opera Festival Lucca“
12:45 Presentations “Call”
– Yoav Chorev
– Aubert Weinzinger
– Siavosh Banihashemi
13:10 Presentation “Ring Award” Deborah Siebenhofer
13:20 Lunch Break
14:15 Welcome Back, Introduction “World Cafe”
14:25 World Cafe
15:25 Summary “World Cafe”
15:45 Break
16:00 Video presentation Jeffrey Döring & Zoom Talk**
16:30 Presentations “Call”**
– Ruth Cerha
– Johannes Brömmel
– Egid Joechl and Stephanie Parth-Lara
16:50 Break
17:05 Presentation Guy Coolen: O. Festival for Opera. Music. Theatre (Rotterdam)**
17:15 Presentation Thomas Desi “Kollapsologie I-IV”
* with Austrian sign language interpreter
** Presentations with subtitles
Friday 19.9.2025
09:30 Bodywork: Shaking meditation with Sarah Vobr
10:00 Breakfast and start into the day
11:00 Welcome***
11:10 Keynote Anna Blaskó (Beat The Silence)***
11:25 Impulse Talk with Martina Gollner and Christina Riedler (FullAccess)***
11:40 Break
12:10 Reflection on the findings of the AMD, conducted by Thomas Desi***
12:45 Break
13:00 Presentations “Call”**
– Šimon Voseček
– Christina Constanze Polzer
– Christian Pusch
13:30 Presentations **
– Simone Keller “Hidden Heartache”
– Studio M.A.R.S “Yum!”
– Spitzwegerich Kollektiv “STYX”
14:00 Lunch
** Presentations with subtitles
*** Sign language interpretation was planned but can unfortunately not be provided
Ankündigung: https://www.musicaustria.at/austrian-music-theatre-day-2025-program/
Ensemble-Tag
Seit etlichen Jahren treffen sich Ensembles der neuen Musik und ihrer Grenzbereiche in unregelmäßigen Abständen zum Austausch über gemeinsame Themen der Arbeit hinter den Kulissen – Fair Pay, Förderungen, Lizenzen und weitere Aspekte stehen dabei auf der Tagesordnung. Nun haben vertretene Ensembles den Entschluss gefasst, eine IG für Ensembles diverser Genres zu gründen, um sich gemeinsam für drängende Themen einzusetzen. Darüber hinaus soll durch die Vernetzung die Sichtbarkeit erhöht werden.
Um gemeinsam an den nächsten Schritten zur Gründung einer IG Ensembles zu arbeiten und sich über zu behandelnde Themen auszutauschen, wurde ein gemeinsamer Ensemble-Tag ein Ensemble-Tag am 31. Jänner 2025 in Salzburg organisiert.
Ankündigung: https://www.musicaustria.at/save-the-date-ensemble-tag-am-31-jaenner-2025-in-salzburg/
Schurfix
Der Schurfix, ein informelles Austauschtreffen für Wiener Musiker:innen, wurde 2023 vom Musiker und Bandleader Lukas Kranzelbinder gegründet. Nach einer längeren Pause wurde er am 10. Juni 2025 wieder zum Leben erweckt, mit Unterstützung von mica – music austria. Ziel war und ist, damit ein Forum zum kontinuierlichen Austausch über aktuelle Themen zu schaffen. Zu diesem Zweck gab es ab Herbst 2025 für jeden Abend ein spezielles Thema, zu welchem auch Personen eingeladen wurden, die in diesem Bereich besondere Erfahrungswerte teilen können.
Termine:
10. Juni 2025, Das Packhaus: „How do we feel?“ rückte die teilnehmenden Musiker:innen und deren Bedürfnisse in den Mittelpunkt, um relevante Themenschwerpunkte für die Zukunft zu definieren.
Ankündigung: https://www.musicaustria.at/schurfix-is-back/
23. September 2025, Kulturhaus Brotfabrik: Das Motto des Abends „Who supports us?“ griff eine oft geäußerte Herausforderung vieler Musiker:innen auf: Sie sehen sich mit einer Vielzahl an Aufgaben allein gelassen. Fehlende Strukturen und mangelnde Unterstützung prägen den Alltag und führen nicht selten zu Überforderung sowie Perspektivlosigkeit.
Ankündigung: https://www.musicaustria.at/schurfix-who-supports-us-part-1/
17. Dezember 2025, minciospace_: Das Motto des Abends lautet „What do we need?“ und stellte folgende Kernfrage: Ist es derzeit möglich, klar zu definieren, was es braucht, um die Szene nachhaltig zu stärken und bestehende Strukturen zu verbessern? Und weiter: Gelten diese Bedürfnisse auch genreübergreifend?
Ankündigung: https://www.musicaustria.at/schurfix-what-do-we-need/
Online-Artikel und -Artikelserien
Ein wahrer Dauerbrenner unter den behandelten Themen war – kaum überraschend – das Thema KI, betrifft es doch sämtliche Bereich des Musiklebens: vom Musikschaffen selbst bis hin zu den Strukturen wie Verwertungsgesellschaften. Darüber hinaus gibt es aber natürlich noch weitere Aspekte, die das “Leben von der Musik” betreffen, seien es etwa der Blick in andere Länder, wenn es um das Arbeitslosenmodell für Kunstschaffende in Frankreich geht oder welche Rolle der Musikjournalismus in unterschiedlichen Bereichen spielt.
Musik und Künstliche Intelligenz/Von der Musik Leben
Virtuelle Musikwelten. 6-teilige Artikelserie von Peter Tschmuck
Mit dem Vormarsch generativer KI im Musikbusiness ist es ein Leichtes geworden, virtuelle MusikerInnen zu schaffen. Nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild kann durch künstliche Intelligenz designed werden, sondern auch die Songs, die sie interpretieren bis hin zum Video können mithilfe entsprechender KI-Tools erstellt werden. Allerdings gibt es virtuelle KünstlerInnen schon viel länger und ihre Ursprünge reichen noch in die Zeit vor der digitalen Revolution in der Musikindustrie zurück. Diese Blog-Serie wird daher die historische Entwicklung virtueller MusikerInnen von den 1960er Jahren bis heute nachzeichnen und Rolle, die KI dabei spielt, analysieren.
Virtuelle Musikwelten – Teil 1: Ein historischer Rückblick
Virtuelle Musikwelten – Teil 2: Hatsune Miku
Virtuelle Musikwelten – Teil 3: ABBA Voyage
Virtuelle Musikwelten – Teil 4: KI-generierte KünstlerInnen
Virtuelle Musikwelten – Teil 5: Die Musik-Majors in den virtuellen Musikwelten
Vitruelle Musikwelten – Teil 6: Musik-Avatare in Videospielen
„Wer verhandeln will, braucht Beweise!” – CAROLINE BONIN (SACEM) im mica-Interview
Caroline Bonin ist Chief Legal Officer der französischen Verwertungsgesellschaft SACEM. Als solche beschäftigt sie sich viel mit den Auswirkungen von KI auf die Einkommen von Musker:innen. Mit Markus Deisenberger sprach sie darüber, wie man verhindert, dass urheberrechtlich geschützte Werke von der KI genutzt werden, wie man die entsprechenden Big Player an den Verhandlungstisch zwingt, wenn sie einmal genutzt wurden, und was es braucht, will man Musiker:innen ermöglichen, weiterhin von ihrer Musik leben zu können.
Link: https://www.musicaustria.at/wer-verhandeln-will-braucht-beweise-caroline-bonin-sacem-im-mica-interview/
GEMA holt Etappensieg gegen Open AI
In der Klage der deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA gegen Chat-GPT-Betreiber Open AI hat das Landgericht München nun zugunsten der GEMA entschieden und damit einer kostenlosen Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte durch KI-Systeme eine klare Absage erteilt. Nutzt eine Anwendung Künstlicher Intelligenz Liedtexte, ohne dafür eine Lizenz zu besitzen, verletzt der Entwickler das deutsche Urheberrecht, so das Gericht. Doch was bedeutet das in weitere Folge?
Link: https://www.musicaustria.at/gema-holt-etappensieg-gegen-open-ai/
Die Magie der KI – Thomas Fosters aktuelles Buch über Künstliche Intelligenz in der Musikproduktion
In seinem aktuellen Buch „Künstliche Intelligenz in der Musik- und Audioproduktion“ erklärt der erfolgreiche Musikproduzent Thomas Foster, wie Künstliche Intelligenz bereits heute die Musik- und Audioproduktion revolutioniert und welche kreativen Möglichkeiten sie bietet. Das Buch ist ein Muss für all jene, die sich einen Überblick verschaffen wollen, was bestimmte Tools können und was sie kosten.
Link: https://www.musicaustria.at/die-magie-der-ki-thomas-fosters-aktuelles-buch-ueber-kuenstliche-intelligenz-in-der-musikproduktion/
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – 5-teilige Artikelserie von Peter Tschmuck
Vor zwei Jahren erschien die Blogserie „Musik als Investment“, in der ich den Musikrechteboom seit 2019 analysiert habe. Dabei standen die neuen Musikrechte-Unternehmen wie die BMG Rights Management, Primary Wave, Hipgnosis Teil 1 und Teil 2 und Reservoir Media Management im Zentrum der Betrachtung. Diese neuen Musikrechteverwerter haben hunderte Millionen an Dollar für den Erwerb von Musikkatalogen ausgegeben, wodurch Musik zu einem Anlage- und Spekulationsgut wurde. Aber wer stellt eigentlich das Kapital für diese Rieseninvestments zur Verfügung? Woher kommt das Geld, das den Musikrechte-Boom noch immer antreibt? Um diese Fragen beantworten zu können, sollten wir dem Rat „Follow the Money!“ von dem Whistleblower mit dem Decknamen „Deep Throat“ folgen, den er den Investigativjournalisten Carl Bernstein und Bob Woodward von der Washington Post zur Lösung des Watergate Skandals mit auf den Weg gab. Diesem Rat folgen auch wir, wenn wir hinter die Kulissen des aktuellen Musikrechteverkaufsboom blicken.
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – Teil 1: Ein kurzer historischer Abriss
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – Teil 2: Die Rolle der Finanzkonzerne
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – Teil 3: Shamrock Capital Advisors
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – Teil 4: Das Geschäftsmodell von Private-Equity-Firmen
Follow the Money! Musik als Spekulationsgut – Teil 5: Die Sekurisation von Musikrechten
Das französische Arbeitslosenversicherungssystem Intermittence du spectacle
Bietet das französische System die Lösung für eine verbesserte soziale Absicherung von freischaffenden Musiker:innen in Österreich? Paula Duschek gibt Einblicke und stellt Überlegungen an, ob bzw. wie das System in Österreich übernommen werden könnte.
Link: https://www.musicaustria.at/das-franzoesische-arbeitslosenversicherungssystem-intermittence-du-spectacle/
Musik und Medien
Medien bieten die Möglichkeit der Information, der Reflexion und Dokumentation von Musik und stellen somit einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren des Musiklebens. Dennoch sind sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten – wie auch diverse Medien in anderen Bereichen – unter Druck geraten. Über die Bedeutung und auch die Neugründung von Medien geben zwei Interviews in ganz unterschiedlichen BereichenAufschluss.
„Wollen wir als Gesellschaft, dass es noch Menschen gibt, die professionell schreiben?“ – Alfred Pranzl und Frank Jödicke (skug) im mica-Interview
Seit 35 Jahren steht skug für kritische Musikkultur jenseits des Mainstreams. Das Wiener Magazin hat früh verstanden, dass Klang auch Denken ist – und dass Subkultur mehr bedeutet als Stilfragen. Statt Trends hinterherzulaufen, widmet sich skug jenen Stimmen, Sounds und Szenen, die sonst leicht überhört werden. Ob experimentelle Elektronik, politische Kunst oder lokale Avantgarde – hier wird über Musik als gesellschaftlichen Prozess gesprochen. Zum Jubiläum am 7. November feiert das Magazin im Rhiz mit einem Salon skug: einer Mischung aus Diskussion, Konzert und Clubnacht, die einmal mehr zeigt, dass Underground immer auch von Leidenschaft und Engagement lebt. skug-Gründungsmitglied und Herausgeber Alfred Pranzl und Chefredakteur Frank Jödicke sprechen im Interview mit Michael Ternai unter anderem über die Anfänge des Magazins, das aufregende an der Nische und welche große Herausforderungen Musikjournalismus bevorstehen.
Link: https://www.musicaustria.at/wollen-wir-als-gesellschaft-dass-es-noch-menschen-gibt-die-professionell-schreiben-alfred-pranzl-und-frank-joedicke-skug-im-mica-interview/
Das neue „International Journal of Music Mediation“
Im Jänner 2025 erschien die erste Ausgabe des „International Journal of Music Mediation“ (IJJM) sowohl online, als Open-Source-Publikation, als auch in einer gedruckten Fassung. Dafür arbeiten drei internationale Musikuniversitäten mit Vermittlungsschwerpunkt zusammen: die mdw–Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, die Université de Montréal (Kanada) und die Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Marie-Therese Rudolph hat anlässlich der Präsentation an der mdw zwei der Herausgeber:innen getroffen: Axel Petri-Preis, Initiator des Journals und Professor für Musikvermittlung und Community Music am Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis und dessen stellvertretender Leiter sowie Irina Kirchberg von der Université de Montréal und Co-Leiterin des dort beheimateten Musikvermittlungs-Lehrgangs. Dritte im Bunde ist Irena Müller-Brozović vom Lehrgang an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Link: https://www.musicaustria.at/musikvermittlung/das-neue-international-journal-of-music-mediation/
Musik und Gesellschaft/Musik und Gesundheit
The end of normal – über (Un-)Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen in der Musik
In ihrem Beitrag geht Christina Riedler auf die Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen in diversen musikalischen Genres ein und legt dar, dass Menschen mit Behinderungen auch einen beträchtlichen Teil des meist nicht angesprochenen potenziellen Publikums ausmachen.
Link: https://www.musicaustria.at/the-end-of-normal-ueber-un-sichtbarkeit-von-menschen-mit-behinderungen-in-der-musik/
„Sensibilisieren ohne zu belehren“ – ANNA BLASKÓ (BEAT THE SILENCE) im mica-Interview
„Wir wollen Musik für alle Ohren machen”, sagt ANNA BLASKÓ und meint: BEAT THE SILENCE, ein Konzertformat, das die Kulturmanagerin und Chorsängerin 2023 mit MARIANN GRUNENWALD gestartet hat. Das Projekt soll „akustische Barrierefreiheit” schaffen, also: Musik anbieten für Menschen, die sie eigentlich nicht hören können.
Die Konzerte würden aber für alle funktionieren, so BLASKÓ. „Auch Menschen, die hören können, erkennen den künstlerischen Wert unserer Events.” Bisher fanden Veranstaltungen im Konzerthaus, im WUK oder in der Sargfabrik statt. Am 10. April 2025 findet das erste Mal ein Event von BEAT THE SILENCE in Niederösterreich statt. Über Konzept und Kunst hat ANNA BLASKÓ aufgeklärt.
Link: https://www.musicaustria.at/sensibilisieren-ohne-belehren-anna-blasko-von-beat-the-silence-im-mica-interview/
Kultursommer Wien – gelebte dezentrale Kulturpolitik
Gegründet wurde der Kultursommer Wien aus der Not heraus – Corona hatte die Kulturszene besonders schwer getroffen und so wurden Auftrittsmöglichkeiten gesucht. Der Kultursommer hat weiterhin Bestand. Nicht nur, aber vor allem auch in dezentralen Stadtteilen mit niedrigerem Durchschnittseinkommen, die ansonsten über wenig Kulturprogramm verfügen. Wer also besucht die Veranstaltungen, wie kommen sie an und welchen Einfluss haben sie auf die Kulturszene? Paula Duschek begab sich auf Spurensuche.
Link: https://www.musicaustria.at/kultursommer-wien-gelebte-dezentrale-kulturpolitik/
