Als gutes Umfeld für Musik-Avatare haben sich Videospiele erwiesen. Spieleentwickler wie Epic Games und Roblox haben das Potenzial von menschlichen Superstars, die in ihren Games Konzertauftritte haben, sehr früh erkannt. Die Kooperation zwischen der Games- und Musikindustrie könnte daher eine Win-Win-Situation sein. Die KünstlerInnen können ihre Fanbase durch Auftritte vor der Gamer-Community erweitern und die Umsätze mit Merch-Artikeln und gebrandeten Produkten erhöhen. Die Spieleentwickler erfreuen sich über zusätzliche NutzerInnen-Zahlen und erschließen mit den Konzerten in ihren Games neue Marktsegmente.
Allerdings gibt es auch Reibungspunkte zwischen der Musik- und Games-Industrie, wie die Klage von Universal Publishing und anderer Indie-Musikverlage gegen Roblox belegt, die dem Spieleentwickler Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen hat. Dieses Beispiel zeigt, dass die Kooperation nur dann gelingen kann, wenn die Spieleentwickler nach der Pfeife der großen Rechteverwerter tanzen. Ansonsten müssen die Games-Hersteller, wie das Beispiel Riot Games belegt, ihr eigenes Musikteam und Labelstrukturen aufbauen, um ihre eigenen Musik-Avatare zu kreieren und zu vermarkten, wie im sechsten und letzten Teil der Serie zu „Virtuellen Musikwelten“ gezeigt wird.
Epic Games: Superstar-Avatare in „Fortnite“
Ein Vorgeschmack darauf könnten die Avatare von Popstars sein, die bereits erfolgreich in Videospielen ihren Auftritt hatten. Ein Meilenstein virtueller Konzerte im Rahmen von Games fand am 2. Februar 2019 statt. 10,7 Millionen GamerInnen des Ego-Shooter-Spiels „Fortnite Battle Royale“ fieberten um 14 Uhr US-Ostküstenzeit dem Konzert des DJs Marshmello entgegen, dessen Avatar im virtuellen Pleasant Park zehn Minuten lang seinen Auftritt hatte.1 Der virtuelle Marshmello-Klon performte acht Songs aus seinem Katalog und veröffentlichte zeitgleich das Album „Marshmello Fortnite Extended Set“ auf Apple Music.2 Für den Künstler wie auch für den Fortnite -Entwickler Epic Games, war dieser Auftritt eine Win-Win-Situation. Christopher Comstock, wie der DJ mit dem zylinderförmigen Helm mit dem Smiley-Gesicht, der an ein Marshmallow erinnern soll, im bürgerlichen Namen heißt, konnte neben der Promotion für seine Person noch zusätzlichen Umsatz durch den Verkauf von Merch-Artikeln erzielen. Dieser Erfolg ließ sich auch messen, wie aus einem Billboard-Artikel hervorgeht. Demnach gewann Marshmello kurz nach dem Konzert 147.000 neue FollowerInnen auf Twitter (heute X) dazu, erhöhte die Anzahl der AbonnentInnen seines YouTube-Kanals um 1.800 Prozent und die Aufrufe seiner YouTube-Videos schnellten ebenfalls um 500 Prozent in die Höhe.3 Für Epic Games waren die 10,7 Millionen virtuellen KonzertbesucherInnen ein neuer NutzerInnen-Rekord und erhöhte noch weiter die Popularität des Spiels.
Das Marshmello-Konzert wurde damit zum Blueprint für weitere virtuelle Auftritte von Popstars in Videospielen. Die nächste Kooperation ging Epic Games ein Jahr später mit dem US-Rapper Travis Scott ein. Dessen Auftritt am 23. April 2020 in „Fortnite Battle Royale“ unterschied sich aber signifikant vom Marshmello-Konzert. Während der Avatar des DJs noch klassisch auf einer Bühne stand und das virtuelle Publikum ihm zujubelte, wurden die GamerInnen beim Travis Scott-Konzert quasi in dessen Musikvideo „The Scotts“ hineingesogen. Der Avatar des US-Rappers wurde dreidimensional animiert und landete als Hologramm auf einer virtuellen Landkarte, tauchte in die Tiefen des Meeres und schwebte schließlich durchs Weltall, was wohl den Titel des Konzerts „Astronomical“ erklärt.4 Der erste Travis Scott-Auftritt im Fortnite-Game toppte mit 12,3 Millionen Live-ZuseherInnen das Marshmello-Konzert und nach weiteren vier Shows in den darauffolgenden Tagen konnte Epic von insgesamt 27,7 Millionen Unique UserInnen berichten, die die Show 45,8 Millionen Mal angesehen haben.5
Epic Games wollte den Hype nutzen und setzte den Auftritt von Popstar-Avataren in „Fortnite Battle Royale“ mit der „The Rift“-Tour von Ariana Grande vom 6. bis 8. August 2021 fort. In diesem Zeitraum wurde die virtuelle Show fünf Mal gezeigt und die Fans konnten online verschiedene virtuelle Skins der Künstlerin und ihre gebrandeten Kosmetikartikel kaufen.6 Es folgten weitere Auftritt von Avataren in Fortnite-Games durch den US-Rapper Eminem im Dezember 2023,7 der Heavy Metal Band Metallica im Juni 20248 und ein gemeinsames Konzert Ende November 2024 von Eminem mit seinen Rapper-Kollegen Snoop Dogg, Ice Spice und dem 2019 verstorbenen Juice Wrld, der im Spiel quasi „auferstanden“ ist.9
Roblox: Lil Nas X
Der Erfolg von Epic Games wurde bald von anderen Spieleentwicklern nachgeahmt. Ein paar Monate, nachdem Travis Scott seinen virtuellen Auftritt in „Fortnite“ hatte, performte der Avatar von Lil Nas X an zwei Tagen Mitte November in insgesamt vier Shows in einem Game von Roblox vor einem Millionenpublikum, das rund 33 Millionen Views generierte. Roblox verdiente zusätzlich Geld, weil die Fans ihre Avatare vor dem Konzert mit diversen Accessoires wie Cowboyhüten individuell gestalteten.10 Insgesamt hat Roblox einen größeren Aufwand als Epic Games betrieben, indem das Gesicht des Künstlers und sein Körper gescannt und mit der Motion-Capture-Technologie seine Dance-Moves eingefangen wurden.11 Damit ergab sich ein sehr realitätsnaher Avatar, der vier Songs in unterschiedlichen virtuellen Umgebungen interpretierte.12
Für Sony Music Entertainment war der Auftritt von „ihrem“ Künstler ein voller Erfolg und auch Warner, das sich an Roblox mit einem Minderheitsanteil beteiligt hatte,13 war mit dem Event zufrieden. Nur die Universal Music Group schien zu schmollen und führte im Juni 2021 eine Klage gegen Roblox wegen Urheberrechtsverletzungen an, der sich zahlreiche Indie-Musikverlage anschlossen. Darin argumentierten die Kläger, dass Roblox hunderte Millionen Dollar mit dem Upload von Musik auf seine Spieleplattformen durch seine NutzerInnen verdienen würde, die nicht lizenziert worden war.14 Die Klage über US $200 Millionen Schadenersatz wurde von der National Music Publishers Association (NMPA) eingebracht und von Roblox als großes Missverständnis abgetan.15 Offensichtlich konnte das „Missverständnis“ im September 2021 aufgeklärt werden, weil Roblox einem Vergleich mit den klagenden Musikverlagen zustimmte. Zuvor hatte bereits die BMG Rights Management einen Lizenzdeal mit dem Games-Entwickler geschlossen und Sony hatte seine strategische Partnerschaft verlängert.16 Die Klage zeigt aber, dass die Zusammenarbeit zwischen der Games-Industrie und der Musikindustrie nach den Regeln letzterer zu erfolgen hat. Label und Musikverlage schätzen die PR-Funktion, die die Auftritte von Avataren ihrer Stars in Games, mit sich bringen, aber jede Verletzung der Urheberrechte wird sofort geahndet.
Riot Games: Pentakill, KD/A, True Damage
Um diese Probleme zu umgehen, hat Riot Games, ein Spieleentwickler mit Sitz in Los Angeles, einen anderen Weg gewählt. Das Unternehmen war mit dem Spiel „League of Legends“ sehr erfolgreich geworden, was 2011 zur Übernahme durch den chinesischen Entertainment-Konzern Tencent führte.17 2014 schuf Riot Games die virtuelle Heavy Metal Band Pentakill, von der GamerInnen die Skins im Spiel erwerben konnten. Hinter den Band-Mitgliedern – Karthus, Kayle, Mordekaiser, Olaf, Sona und Yorick – standen echte MusikerInnen wie beispielsweise der Drummer Tommy Lee von der Heavy-Metal-Formation Mötley Crue.18 Die erste Single von Pentakill „Lightbringer“ war Dank des Videospiels ein großer Erfolg und das offizielle Audio erreichte mit Stand September 2025 39 Millionen Aufrufe.19 Auch die drei Alben von Pentakill, deren Musik von einem hauseigenen Musikteam produziert wurde, erreichte ein breites Publikum.20
Der Erfolg von Pentakill wurde dann aber von der 2018 geschaffenen virtuellen K-Pop Girl Group K/DA weit in den Schatten gestellt. Der Launch von K/DA erfolgte im Rahmen der Eröffnungszeremonie des Spiels „League of Legends World Championship“ mit dem Song „Pop/Stars“, in dem GamerInnen auch die Skins der vier Bandmitglieder – Ahri, Akali, Evelynn und Kai-sa – kaufen konnten.21 Hinter diesen vier Kunstfiguren standen allerdings die menschlichen Sängerinnen Madison Beer, Jairan Burns, Miyeon und Soeyeon, letztere von der K-Pop Girl Group (G)-Idle.22 Bei der Premiere am 3. November 2018 performten die vier Sängerinnen gemeinsam mit ihren Avataren in der Live-Show dank der Motion-Capture-Technologie.23 Die Debüt-Single ging sowohl auf YouTube als auch beim Musikstreaming durch die Decke. Bereits am Tag der Veröffentlichung des Musikvideos auf YouTube wurde „Pop/Stars“ 5 Millionen Mal aufgerufen und war somit das meistgesehene Debüt-Video eines K-Pop-Acts.24 Billboard berichtete zudem, dass der Song in kürzester Zeit auf Platz 1 der World Digital Song Sales Chart kletterte.25 Mittlerweile (Stand: September 2025) weist das Musikvideo auf YouTube 643 Millionen Klicks auf26 und auf Spotify wurden fast 401 Millionen Streams seit November 2018 erfasst.27 Ein Blick auf die Spotify-Streams zeigt aber auch, dass die später produzierten Songs vom 2020 veröffentlichten Album „All Out“, niedrigere Streamingzahlen als „Pop/Stars“ aufweisen.28 Seit 2020 wurden auch keine neuen Songs von KD/A mehr veröffentlicht.
Das könnte auch daran liegen, dass Riot Games seine Aufmerksamkeit auf ein neues, virtuelles Band-Projekt gelegt hat. Im November 2019 hatte die Hip-Hop-Formation True Damage in der neuen Ausgabe von „League of Legends World Championship“ mit dem Song „Giants“ ihren ersten Auftritt. Hinter den an die Gorillaz erinnernden Band-Mitgliedern Akali, Ekko, Qiayana, Senna und Yasuo steckten wieder menschliche SängerInnen. Der Lead-Sängerin Akali verlieh Soyeon, die bereits bei KD/A als Rapperin performt hatte, ihre Stimme. Unterstützt wurde sie von Becky G, Duckwrth, Thutmose sowie Keke Palmer.29 True Damage konnte aber an den Erfolg von KD/A nicht anschließen. Zwar verzeichnete die Hip-Hop-Formation auf YouTube bislang (Stand: September 2025) 225 Millionen Aufrufe,30 aber auf Spotify wurden seit November 2019 „nur“ rund 165 Millionen Streams ausgewiesen.31
Im Gegensatz zu anderen Spieleentwicklern versucht sich Riot Games auch als vollwertiges Musiklabel zu positionieren. In einem Interview mit dem Billboard Magazine anlässlich des ersten Auftritts von KD/A Anfang November 2018, sagte die Kreativdirektorin des Spieleentwicklers, Viranda Tantula: „We’ve invested in building our internal music team with both an artist focused creative studio full of composers, songwriters and producers, as well as people who can perform all the services that you would see at a standard music label, such as distribution, A&R and promo.“32
Hinter den virtuellen Musikgruppen steht Patrick Morales und sein Musikteam, die bei der Produktion der Musikvideos durch die künstlerische Leiterin, Janelle Jimenez, ergänzt wird.33 Sie bilden den Kern der Riot Music Group, die auf YouTube einen eigenen Musikvideo-Kanal bespielt, der aber mit rund 700.000 AbonnentInnen und 82 Videos eher bescheiden performt.34 Die Zahlen belegen, dass die Musikprojekte von Riot Games bislang nicht über die GamerInnen-Community hinaus, wirksam werden konnten.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Games ein sehr guter Verstärker und PR-Kanal für MusikerInnen sein können, wie die Auftritte von Stars wie Travis Scott in „Fortnite“ von Epic Games oder Lil Nas X bei Roblox belegen. Neben den Skins der KünsterInnen-Avatare, die im Spiel direkt verkauft werden, dienen Videospiele vor allem als Branding-Plattformen. Es ist aber wesentlich schwieriger, neue virtuelle und letztendlich auch KI-generierte Acts in Spielen aufzubauen, wie Riot Games belegt, die mit KD/A zwar einen Achtungserfolg erzielen konnten, an den sich allerdings nicht mehr anschließen konnten. Auch das Ziel, sich als Musiklabel nachhaltig zu etablieren, scheint nur in Ansätzen gelungen zu sein. Dennoch ergänzen sich die Games- und Musikindustrie und mit der weiteren Entwicklung der KI-Technologie könnten noch neue Formen der Zusammenarbeit entstehen.
Peter Tschmuck
Dieser Artikel erschien erstmal am 10. November 2025 auf der Seite https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2025/11/03/virtuelle-musikwelten-teil-5-die-musik-majors-in-den-virtuellen-musikwelten/
Virtuelle Musikwelten – Teil 1: Ein historischer Rückblick
Virtuelle Musikwelten – Teil 2: Hatsune Miku
Virtuelle Musikwelten – Teil 3: ABBA Voyage
Virtuelle Musikwelten – Teil 4: KI-generierte KünstlerInnen
Virtuelle Musikwelten – Teil 5: Die Musik-Majors in den virtuellen Musikwelten
Peter Tschmuck ist Professor am Institut für Popularmusik (ipop) der mdw.
Endnoten
- Rolling Stone, „Why Marshmello’s Fortnite Show Will Prove ‚Revolutionary‘ for the Music Industry“ von Tim Ingham, 22. Februar 2019, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- Wikipedia, „Marshmello Fortnite Extended Set“, Version vom 13. Juli 2025, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- Billboard, „Marshmello’s Fornite Concert: Breaking Down The Social Impact“, 6. Februar 2019, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- YouTube, „Travis Scott and Fortnite Present: Astronomical (Full Event Video)“, 26. April 2020, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- Forbes, „A Staggering Number Of People Saw Fortnite’s Travis Scott ‚Astronomical‘ Event“, 28. April 2020, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- The Verge, „Ariana Grande’s Fortnite tour was a moment years in the making“, 9. August 2021, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- The Verge, „Fortnite’s Eminem concert teased the future of the game“, 2. Dezember 2023, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- The Verge, „Fortnite’s Metallica concert showed how sprawling the game has become“, 29. Juni 2024, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- The Verge, „How to watch Fortnite’s big Juice WRLD, Snoop Dogg, Eminem, and Ice Spice concert“, 30. November 2024, Zugriff am 10.09.2025. ↩︎
- BBC News, „Lil Nas X performs his first virtual concert on Roblox“, 16. November 2020, Zugriff am 11.09.2025. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- YouTube, „The Lil Nas X Full Roblox Concert“, 14. Dezember 2020, Zugriff am 11.09.2025. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Warner Music Group joins $520m investment round in video game platform Roblox“, 7. Januar 2021, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Roblox sued for $200m+ by music publishers, who allege copyright infringement“, 9. Juni 2021, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Roblox says $200m+ copyright lawsuit is based on a ‘fundamental misunderstanding’. Music publishers disagree“, 10. Juni 2021, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Roblox strikes deal with music publishers“, 27. September 2021, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Reuters, „Tencent acquires majority stake in Riot Games“, 5. Februar 2011, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Meet the virtual artists backed by some of the world’s biggest entertainment companies“, 22. Mai 2023, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- YouTube, „Pentakill – Lightbringer [OFFICIAL AUDIO] | League of Legends Music“, 28. Mai 2014, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Wikipedia, „Pentakill“, Version vom 18. Dezember 2024, Zugriff am 15.09.2025. ↩︎
- Dot Esports, „Riot puts on an augmented reality K-Pop concert for Worlds in tandem with a brand-new music video“, 3. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Digiverse, „A short history of virtual artists“, 12. Oktober 2022, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Billboard, „‚League of Legends‘ Unveils Virtual K-Pop Girl Group K/DA, Looks to Future of Music in Esports“, 5. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Fox Sports, „League of Legends K-POP group K/DA’s debut music video hits record-breaking 13 million views on YouTube“, 6. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Billboard, „‚League of Legends‘ Girl Group Earns Madison Beer, (G)I-DLE & Jaira Burns No. 1 on World Digital Song Sales Chart“, 13. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- YouTube, „K/DA – POP/STARS (ft. Madison Beer, (G)I-DLE, Jaira Burns) | Music Video – League of Legends“, 3. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Spotify, „KD/A“, o.D., Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Music Business Worldwide, „Meet the virtual artists backed by some of the world’s biggest entertainment companies“, 22. Mai 2023, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- YouTube, „True Damage – Giants (mit Becky G, Keke Palmer, SOYEON von (G)I-DLE, DUCKWRTH, Thutmose)“, 10. November 2019, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Spotify, „True Damage“, o.D., Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- Billboard, „‚League of Legends‘ Unveils Virtual K-Pop Girl Group K/DA, Looks to Future of Music in Esports“, 5. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- INVEN Global, „Interview With Patrick Morales, Janelle Jimenez, and Toa Dunn; the Creators of the Global Sensation, K/DA-POP/STARS“, 27. November 2018, Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
- YouTube, „Riot Games Music“, o.D., Zugriff am 16.09.2025. ↩︎
