
2007 startete Ernst seinen musikalischen Roadtrip: In einem ausgeborgten Auto fuhr er beladen mit einem Haufen Instrumenten nach Oberösterreich: Genauer gesagt in das Haus seiner Großeltern nach Aschach. Er schaffte es schlussendlich die Heizung im kalten November in Gang zu bringen und einige Songs aufzunehmen. In der ländlichen Abgeschiedenheit und Einsamkeit wurden von Herrn Tiefenthaler viele Chorpassagen eingesungen, die seine diversen unterschiedlichen Stimmungen transportierten.

It could be the sun, Mr. President wurde in Riedenthal in Niederösterreich aufgenommen, im Haus von Ernsts Bruder Martin, der auch mit ihm gemeinsam sowohl bei Hotel Prestige als auch bei Ernesty International spielt. Die weiteren Musiker der Band hat Ernst aus seinem nächsten Umfeld zusammengewürfelt: Josip Pavic, der auch bei Bell Etage Schlagzeug spielt, sowie Reinhard Gassner vom Quellenchor und von Hotel Prestige am Bass, sowie Alexander Diesenreiter von M185, sowie die Sängerin eloui (Thalija, Brainmanagerz).
Schöne Indiesounds, denen Ernst Tiefenthaler mit seiner markanten Stimme emotional wie textlich Tiefgang verleiht. Ernesty International hat einen Faible für bekannte Persönlichkeiten: Während am Erstling noch Francis Ford Coppola besungen wurde, wird auf dem neuem Album ein Track Fidel Castro gewidmet. Aber auf die politische Gesinnung der Band sollte man dabei nicht schließen, denn wie heißt es so schön auf dem Booklet der CD: Ernesty International is a non-governmental, non profit organization! (me)