Die Ökonomie des K-Pop – Teil 4: K-Pop wird international

K-Pop wurde zu einem Phänomen, das die Grenzen Südkoreas sprengte. In einem ersten Schritt expandierten die K-Pop-Konzerne in die Nachbarländer in Südostasien, aber mit Psy und seinem Hit „Gangnam Style“ wurde das südkoreanische Musikproduktionssystem ab 2012 international. Vor allem die Boy-Group BTS von SM Entertainment und die Girl-Group BLACKPINK von YG Entertainment verkörpern den internationalen Erfolg von K-Pop, der sich in Spitzenplatzierung in den internationalen Charts und in ausverkauften Welttourneen niederschlägt.

Teil 4 der Blogserie beschäftigt sich mit der Internationalisierung des K-Pop, die auch vom südkoreanischen Staat massiv finanziell gefördert wird und Teil der koreanischen Welle – „Hallyu“ – ist, die mittlerweile die ganze Welt erfasst hat.

K-Pop erobert Südostasien

Spätestens mit der Etablierung der Solo-KünstlerInnen BoA und Rain ging die Pionierphase des K-Pop zu Ende und 2003 wird von vielen BeobachterInnen als Startjahr für die zweite K-Pop-Generation identifiziert.1 Die Markteinführung der fünfköpfigen Boy-Group TVXQ durch SM Entertainment im Dezember 2003 wird dabei gern als markantes Ereignis genannt.2 Nach der Auflösung von H.O.T. 2001 und nach dem Abgang einer weiteren Boy-Group der ersten K-Pop-Generation, Shinwa, musste SM Entertainment Ersatz finden.3 TVXQ steht für den chinesischen Ausdruck Tong Vfang Xien Qi und bedeutet: „die aufgehenden Götter des Ostens“. Sie hatten ihr Debüt am 26. Dezember 2003 mit dem Song „Hug“ in einem Showcase mit US-Pop-Superstar Britney Spears und BoA, der anschließend im Januar 2004 als Single released wurde.4 Die Platte verkaufte sich ganz gut und erreichte in den koreanischen Single-Jahrescharts 2004 den neunzehnten Platz.5 Und auch die zweite Single „The Way U Are“, die im Juni 2004 released wurde, stieg mit rund 66.000 verkauften Einheiten in den koreanische Monatscharts auf Platz 2 ein.6 Die beiden Songs waren auch auf dem ersten Album von TVXQ „Tri-Angle“ enthalten, das im Oktober 2004 auf den Markt kam und sogleich die monatlichen Charts anführte und schließlich auf Platz 8 der Jahres-Album-Charts landete.7

Diese kommerziellen Erfolge veranlassten SM Entertainment TVXQ, ähnlich wie BoA, auch in Japan unter dem Bandnamen Tōhōshinki auf den Markt zu bringen. Im April 2005 erschien beim Avex-Sublabel Rhythm Zone die Single „Stay with Me Tonight“, die mit einer Tour durch fünf japanische Städte begleitet wurde.8 Der Ausflug von TVXQ nach Japan war ein großer Erfolg und zurück in Südkorea wurde ihr zweites Album „Rising Sun“ ein großer Verkaufserfolg und war eines der meistverkauften Alben des Jahres 2005.9

Der Erfolg von TVXQ in Japan veranlasste SM Entertainment, die Boy Group auch in anderen Ländern der Region bekannt zu machen. Für 2006 wurde daher die „Rising Sun Tour“ organisiert, die von Südkorea über China nach Malaysia und Thailand führte.10 Der Auftritt im Putra Indoor Stadium in Kuala Lumpur am 14. Juli 2006 vor 15.000 jubelnden Fans war überhaupt das erste Konzert südkoreanischer MusikerInnen in Malaysia.11 Insgesamt war die Tour mit rund 69.000 BesucherInnen12 ein voller Erfolg und der erste Schritt dazu, K-Pop über die Grenzen Südkoreas hinaus in Südostasien populär zu machen.

„Hallyu“ – die koreanische Welle

Dabei konnte sich SM Entertainment auf die Unterstützung der südkoreanischen Regierung verlassen. 1999 wurde vom Parlament in Seoul das „Basic Law for Promoting Cultural Industries“ beschlossen, das es der Regierung erlaubte, die Produktion, das Marketing und die Verbreitung koreanischer Popkultur im Ausland finanziell zu unterstützen.13 Dieses Gesetz war Teil einer neuen Kulturpolitik, die die Regierung von Präsident Kim Dae-jung nach seinem Wahlsieg 1998 auf den Weg gebracht wurde. Die Popkultur wurde darin als nationales Exportgut betrachtet, das im Sinn kultureller Softpower im Ausland verbreitet werden sollte.14 Dieser Ansatz war vollkommen neu und sollte mithelfen, die tiefe wirtschaftliche Krise, die 1997 ganz Südostasien erschütterte und als „Asienkrise“ bekannt wurde,15 zu überwinden. Dafür stellte die südkoreanische Regierung beträchtliche Budgetmittel zur Verfügung. Während 1998 das zuständige Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus lediglich KRW 16,8 Millionen für die Kulturindustrie des Landes veranschlagte, waren es ein Jahr später bereits KRW 100,0 Millionen, wodurch der Anteil der Kulturindustrieförderung am Gesamtbudget des Ministeriums von 2,2 Prozent auf 11,7 Prozent hinaufschnellte. In den folgenden Jahren wurden die Mittel zur Förderung der südkoreanischen Kulturindustrie weiter aufgestockt und hatten sich bis 2014 mehr als verdreifacht.16

Von diesen Förderungen profitierten anfänglich vor allem die Produzenten koreanischer TV-Serien und Filmen, die zuerst die Nachbarländer eroberten. Bereits 1995 ermöglichte das „Motion Picture Promotion Law“ die Produktionsförderung von Filmen durch Steuererleichterungen.17 Die Folge war, dass die koreanischen Filmproduzenten ihre TV-Serien und Kinofilme billiger als die ausländische Konkurrenz herstellen und dadurch leichter exportieren konnten. Das führte zu einer regelrechten Überschwemmung der Märkte benachbarter Länder mit koreanischen Filmen und TV-Serien, was einen chinesischen Journalisten in der chinesischen Tageszeitung „Beijing Youth Daily“ veranlasste, von einer koreanischen Welle zu sprechen, die über das chinesische Fernsehpublikum hereingebrochen war.18 Der chinesische Begriff „pinyin“ wurde ins Koreanische als „hallyu“ übertragen, was so viel wie Welle oder Flut bedeutet.

Der Begriff „Hallyu“ war nun in aller Munde und wurde auch von der koreanischen Regierung für ihr kulturpolitisches Exportprogramm verwendet.19 Darunter wurden aber nicht nur mehr Filme und TV-Serien (K-Dramas) verstanden, sondern auch Musik (K-Pop), Games und koreanische Comics (Manwhas) subsummiert und schließlich wurde „Hallyu“ auch auf Mode, Kosmetika, Lebensmittel, Bildung (Koreanisch-Sprachkurse) und Kulturtourismus ausgeweitet.20

Die „Koreanische Welle“ lässt sich auch in wirtschaftlichen Größen fassen. So wurde 2014 von der Republik Korea allein Musik im Wert von umgerechnet US $310 Millionen ins Ausland exportiert, was einem Anstieg um das fast 19-fache seit 2008 entspricht.21 In kürzester Zeit war Südkorea zu einer Pop-Musik-Supermacht aufgestiegen, die es nicht nur mit dem japanischen Nachbarn, sondern auch mit den USA aufnehmen konnte.

Mit Psy wird K-Pop international

Am 15. Juli 2012 erschien auf YouTube ein Musikvideo, in dem sich ein leicht Übergewichtiger und Sonnenbebrillter mit einem grotesken Hopser-Tanz durch verschiedene Locations im Seouler Stadtteil Gangnam-gu bewegt und den demonstrativen Luxuskonsum der dort lebenden, meist wohlhabenden Bevölkerung parodistisch aufs Korn nimmt.22 Der Interpret, Park Jae-sang, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Psy, war selbst in Gangnam aufgewachsen und kehrte nach einem abgebrochenen Hochschulstudium in den USA 2000 dorthin zurück, um im Januar 2001 sein erstes Studioalbum „Psy from the Psycho World“ herauszubringen. Das erregte weniger durch Verkaufserfolge, sondern aufgrund „unangemessener Texte“ und einer damit verbundenen Strafzahlung öffentliche Aufmerksamkeit.23 Damit war die Grundlage zum Bad-Boy-Image von Psy gelegt, das er in den Folgejahren mit Skandalen zu pflegen wusste, seien es antiamerikanische Song-Texte und Bühnenperformances oder der Versuch, sich vor dem harschen, 21 Monate lang dauernden Wehrdienst in Südkorea zu drücken.24 Schließlich musste auch Psy seinen Militärdienst ableisten, was seine Karriere zum Stillstand brachte. 2010 wurde er dann von YG Entertainment unter Vertrag genommen, mit dessen Gründer er befreundet war und wo er mit „Gangnam Style“, „Gentlemen“ und „Hangover“ gleich drei Hits produzierte.25

Es war aber vor allem der Song „Gangnam Style“, der Psy nicht nur zum Durchbruch verhalf, sondern K-Pop erstmals international verankerte. Das YouTube-Video ging viral und knackte bereits am 21. Dezember 2012, also sechs Monate nach dem Release, erstmals in der Geschichte von YouTube die Marke von 1 Milliarde Aufrufen.26 Weltweite tanzten die Kids im Gangnam Style und der Song führte im Vereinigten Königreich, aber auch in anderen europäischen Ländern wochenlang die Single-Charts an. In den USA kletterte „Gangnam Style“ auf den zweiten Platz und hielt sich 31 Wochen in den Billboard-Hot-100.27

Es ist allerdings eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet Psy mit „Gangnam Style“, die Internationalisierung von K-Pop einläutete. Der Song ist eher als Parodie vieler K-Pop-Produktionen jener Zeit zu lesen und der damals 35-jährige Psy entsprach mit seinen überschüssigen Pfunden keineswegs dem Idealbild von K-Pop-Idols. Dennoch war „Gangnam Style“ für viele Musikfans außerhalb Südkoreas, insbesondere in Europa und Nordamerika die erste Berührung mit Musik aus Südkorea. Auch wenn einige AutorInnen Psy gar nicht zu den K-Pop-KünstlerInnen zählen,28 ebnete sein Erfolg anderen Acts aus Südkorea den Weg auf die internationale Bühne.

Big Hit Entertainment und BTS

Die Hauptprofiteure diese Musik-Exportbooms waren vor allem die „Big Three“ – SM, YG und JYP Entertainment. Aber 2005 stieg mit Big Hit Entertainment eine weitere K-Pop-Agentur in den Markt ein, die nicht nur zum Marktführer in Südkorea aufsteigen, sondern das K-Pop-Business nachhaltig verändern sollte.

Big Hit Entertainment wurde im Februar 2005 von Bang Si-hyuk in Seoul gegründet.29 Bang erhielt einen Studienabschluss in Ästhetik an der Seoul National University, war aber schon während seiner Studienzeit als Songwriter tätig und arbeitete mit Park Jin-young, dem Gründer von JYP Entertainment zusammen, wo er anfangs auch als Komponist, Arrangeur und Produzent arbeitete und für einige Charterfolge verantwortlich zeichnete.30 2005 machte er sich dann mit Big Hit Entertainment selbständig und nahm das Gesangstrio 8Eight unter Vertrag, deren Debütalbum „First“ mit Rang 19 in den Jahrescharts 2007 mäßig erfolgreich war.31 Den Grundstein für den Erfolg von Big Hit Entertainment legte Bang Si-hyuk, als er 2010 den erst 15-jährigen Rapper Kim Jam-joon, besser bekannt unter seinem Künstlernamen RM, unter Vertrag nahm und in landesweiten „Hit-It-Castings“ sechs weitere Sänger und Tänzer rekrutierte, die mit RM die Boy-Group BTS formten.32 BTS sollte der erste koreanische K-Pop-Act werden, der international den Durchbruch schaffte und sogar die US-Charts stürmte.

BTS, was für Bangtan Sonyeondan steht und übersetzt so viel wie „kugelsichere Pfadfinder“ bedeutet, hatten ihre Premiere am 12. Juni 2013 mit der EP „2 Cool 4 Skool“, nachdem die Gruppenmitglieder drei Jahre lang interniert in der Trainings-Akademie von Big Hit Entertainment 15 Stunden pro Tag in Musik, Tanz und diversen Sprachen ausgebildet wurden.33 „2 Cool 4 Skool“ war noch kein durchschlagender Erfolg, einerseits weil die Musik noch sehr Hip-Hop-lastig war, und andererseits weil die Songs sich an Tabu-Themen der südkoreanischen Gesellschaft wie der Leistungsdruck in der Schule, Mobbing und Suizid heranwagten.34 Es bedurfte noch harter Arbeit für BTS, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Im September 2013 folgte die zweite EP „O!RUL8,2?“, was abgekürzt für „Oh! Are you late, too?“ steht35 und im Februar 2014 wurde die sogenannte „Schul-Trilogie“ mit der EP „Skool Luv Affair“ abgeschlossen.36 Das erste Studioalbum von BTS „Dark & Wild“ kam im August 2014 auf den Markt und verkaufte sich wie die ersten drei EPs ganz gut in Südkorea,37 aber für den internationalen Durchbruch reichte das noch nicht, auch wenn die erste Tournee „The Red Bullet Tour“ 2014 und 2015 nicht nur in die asiatischen Nachbarländer, sondern auch nach Australien, Nordamerika und Lateinamerika führte.38

Es dauerte noch bis September 2017, als BTS mit der EP „Love Yourself: Her“ auf die vorderen Ränge der internationalen Charts vordrang, beispielsweise auf Platz 7 der US-Billboard 200 oder auf Platz 3 der kanadischen Album-Charts.39 Der endgültige internationale Durchbruch gelang dann mit dem dritten Studio-Album „Love Yourself: Tear“, das nicht nur die südkoreanischen Album-Charts stürmte, sondern auch die US-Billboard 200 toppte.40 Das war davor noch keinem südkoreanischen Act gelungen. In sechs Ländern erreichte das Album Gold-Status, in Kanada sogar Platin und in Südkorea mit mehr als 3 Millionen Album-äquivalenten Einheiten 3-fach Diamant.41

Jetzt nach fünf Jahren machte sich die harte Arbeit endlich bezahlt. Der internationale Erfolg, der nun folgte, kann nur mehr mit Superlativen beschrieben werden. Die Album-Compilation „Love Yourself: Answer“, die am 24. August 2018 von Big Hit released wurde, stürmte in vier Ländern, darunter auch die USA, auf Platz 1 der Album-Charts42 und das Musikvideo der Single-Auskoppelung „Idol“ brach mit 45 Millionen Klicks den Rekord für die meisten YouTube-Aufrufe innerhalb eines Tages.43 Das nächste EP-Album „Map of the Soul: Persona“, das nach dem ersten Auftritt eines K-Pop-Acts in Saturday Night Live44 am 12. April 2019 released wurde, konnte allein in Südkorea 3,2 Millionen Stück (inkl. albumäquivalente Downloads und Streams) absetzen und brach damit einen 24 Jahre alten Rekord und wurde zum meistverkauften Album des Landes.45 Aber auch in den USA wurde „Map of the Soul: Persona“ ein Verkaufshit und stieg in den Billboard 200 gleich einmal an erster Stelle ein. Damit hatten BTS innerhalb eines Jahres drei Nummer-1-Alben in den USA, was zuvor nur den Beatles und den Monkees gelungen war.46 Das war aber noch nicht alles, denn ein Jahr später im Februar 2020 knackten BTS mit ihrem vierten Studioalbum „Map of the Soul: 7“ mit 4,1 Millionen verkauften Einheiten in nur neun Tagen ihren eigenen Rekord47 und stiegen erneut auf Platz 1 der Billboard 200 ein und hatten damit vier Nr. 1-Alben hintereinander, womit sie mit den Beatles gleichzogen.48 Aber BTS stellten noch einen anderen Rekord der britischen Kult-Band ein. Vom 21. August 2020 mit dem Release der ersten rein englischen Single „Dynamite“ bis zum 24. September 2021, als die Gemeinschaftsproduktion mit der britischen Band Coldplay „My Universe“ auf den Markt kam, hatten BTS insgesamt sechs Nr.-1-Singles in den US-Billboard Hot 100. Das war zuvor nur den Beatles zwischen 1964 und 1966 gelungen.49

Damit waren BTS am Olymp des internationalen Popmusik-Business angelangt und spielten in der gleichen Liga wie Taylor Swift, Beyoncé oder Drake. Der internationale Erfolg spiegelt sich auch in den Welttourneen wider, die BTS noch vor der Corona-Pandemie absolvierten. Während die ersten beiden Konzert-Tourneen, die auch über Asien hinausführten, noch dazu dienten, die Boy-Group überregional bekannt zu machen, war die „Love Yourself World Tour“, die am 25. und 26. August mit zwei Konzerten in Seoul startete, bereits als internationaler Top-Event konzipiert. In den USA waren 14 Konzerte angesetzt, die allesamt ausverkauft waren. BTS spielten aber auch vor ausverkauften Arenen in London, Amsterdam, Berlin und Paris, bevor sie mit weiteren achtzehn Konzerten nach Asien zurückkehrten. Insgesamt sahen 1 Million Fans die Shows, die BTS insgesamt US $71,8 Millionen an Bruttoeinnahmen bescherten.50

Dieser Riesenerfolg veranlasste Big Hit Entertainment dazu, im Februar 2019 anzukündigen, dass die Welttournee unter dem Titel „Speak Yourself Stadium World Tour“ von Mai bis Oktober 2019 verlängert wurde.51 Wieder machten BTS neben Japan und Südkorea in den USA, Europa und in Brasilien Station und spielten sogar als erster südkoreanischer Act am 11. Oktober 2019 in der Saudischen Hauptstadt Riad vor 37.000 Fans.52 Die zwanzig Zusatzkonzerte wurden von 981.000 Fans besucht und brachten mit US $115,7 Millionen noch mehr ein als die vorangegangene Konzertserie.53

Mit BTS war der K-Pop auf der internationalen Bühne angekommen und übertraf wohl alle Erwartungen an die kulturelle Softpower, die von der koreanischen Regierung über Jahre hinweg finanziell unterstützt wurde. BTS wurden von Präsident Moon Jae-in zu Kulturbotschaftern der Republik Korea ernannt, um sich vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) in New York City sich für Kinder- und Jugendrechte einzusetzen.54 In dieser Funktion wurden sie auch am 31. Mai 2022 von US-Präsident Joe Biden im Weißen Haus in Washington D.C. empfangen.55

Ein paar Tage später gaben BTS bekannt, dass sie auf unbestimmte Zeit pausieren wollten,56 was den Aktienkurs der Hybe Corporation, der Konzernmutter von Big Hit Music, auf ein Allzeittief schickte.57 Schon wurden Auflösungsgerüchte laut und Big Hit Music musste mit einem Dementi klarmachen, dass die Auszeit zur Ableistung des obligatorischen Militärdiensts der Gruppenmitglieder dienen sollte.58 Am 20. September 2023 gab die Hybe Corporation bekannt, dass alle BTS-Mitglieder ihre Exklusiverträge verlängert hätten und ein Comeback für 2025 geplant wäre.59 Am 20. März 2026 wurde das neue Studioalbum „Arirang“ veröffentlicht, das mit einer 79 Konzerte umfassenden Welttournee begleitet wird.60 Die Welttournee könnte mit einem geschätzten Umsatz von mehr als US $1 Milliarde sogar die „Eras-Tour“ von Taylor Swift in den Schatten stellen.61

YG Entertainment und BLACKPINK

Im Windschatten von BTS schafften aber auch andere K-Pop-Acts den internationalen Durchbruch. YG Entertainment wollte den Erfolg von BTS auf eine Girl-Group übertragen und stellte am 29. Juni 2016 die vierköpfige Formation BLACKPINK der internationalen Öffentlichkeit vor.62 Das Besondere an dieser Girl-Group war, dass nach einem mehrjährigen Auswahl- und Traineeverfahren vier Mitglieder gecastet wurden, von denen zwei nicht aus Südkorea stammten und ein Mitglied zwar in Südkorea geboren, aber in Neuseeland aufgewachsen war.63 Das spiegelt die internationale Reichweite von K-Pop wider, der nicht nur in Südkorea, sondern auch in anderen Ländern eine große Anziehungskraft für TeenagerInnen hat, die von einer Karriere als K-Pop-Star träumen. Heutzutage werden nicht nur in Südkorea und Südostasien Auditions von den vier K-Pop-Konzernen abgehalten, sondern auch in vielen anderen Weltregionen.

Gleich mit der ersten Single „Square One“, die die beiden Titel „Whistle“ und „Boombayah“ beinhaltete, katapultierten sich Rosé, Lisa, Jisoo und Jennie auf Platz 1 der Billboard World Digital Songs Charts, was zuvor nur Psy und BTS gelungen war.64 Auch die zweite Single „Square Two“, die am 1. November 2016 veröffentlich wurde, war ein internationaler Hit.65 Schon im Juli 2017 spielten BLACKPINK in Tokio ihr erstes Konzert im ausverkauften Nippon Budōkan vor mehr als 20.000 enthusiasmierten Fans.66 Mit der am 15. Juni 2018 veröffentlichten EP „Square Up“ und dem darauf befindlichen Song „Ddu-Du Ddu-Du“ zogen BLACKPINK auch in die internationalen Charts ein, beispielsweise auf Platz 40 der US-Billboard 200 und Platz 55 der US-Billboard-Hot-100.67 Am 10. November 2018 startete dann in Seoul die erste Welttournee der Girl-Group, die sie durch Südostasien, die USA, Australien und zurück nach Thailand und Japan brachte und von 472.000 Fans weltweit besucht wurde.68 Der Höhepunkt war sicherlich der erste Auftritt eines K-Pop-Acts im Rahmen des Coachella Valley Music & Arts Festival am 12. April 2019. Das war die Nobilitierung für BLACKPINK, die nun internationale Superstars waren.69 2023, während der „Born Pink World Tour“, waren BLACKPINK bereits Headliner beim Coachella Festival.70 Diese zweite Welttournee wurde von rund 1,8 Millionen Fans in fast allen Teilen der Welt besucht und spülte Bruttoeinnahmen von US $330 Millionen in die Kassen der Veranstalter.71

Damit erreichten BLACKPINK 2023 den 10. Rang der Billboard Boxscore-Charts, die von Beyoncé angeführt wurde. In den Top-100-Tourneen des Jahres waren aber noch zahlreiche andere K-Pop-Acts vertreten, die insgesamt einen Marktanteil von 5,12 Prozent am internationalen Musikveranstaltungsmarkt ausmachten (Tab. 1). 2018 lag der K-Pop-Anteil bei lediglich 0,28 Prozent. Das belegt einmal mehr den kometenhaften Aufstieg des K-Pop nicht nur in der phonografischen Industrie, sondern auch im Live-Musikbusiness.

Tabelle 1: Die zehn erfolgreichsten K-Pop-Acts im weltweiten Tournee-Business, Nov. 2022 bis Sep. 2023

K-Pop-ActAnzahl der ShowsAnzahl der verkauften TicketsBrutto-Einnahmen (in Mio. US $)Durchschnittliche Einnahmen pro Show
(in Mio. US $)
BLACKPINK29703.000148,35,1
SUGA26318.00057,12,2
Twice18
345.000
54,23,0
Tomorrow X Together27379.00046,81,7
Seventeen12440.00043,33,6
Enhypen19336.00033,01,7
Stray Kids8114.00016.12,0
Ateez10103.00013,91,4
Le Sserafim977.5007,90,9
NCT Dream436.9007,01,8

Quelle: Eigene Darstellung nach Frankenberg, Eric. 2023. Top 10 Highest Grossing K-Pop Tours of 2023. Billboard, 11. Dezember. https://www.billboard.com/lists/top-k-pop-tours-2023/nct-dream/. Zugriff 26. Jan. 2026

Die KünstlerInnen in der obigen Liste stammen wie BTS und BLACKPINK zum Teil noch aus der dritten Generation des K-Pop, die so um 2017/18 von der vierten Generation abgelöst wurde, und von der Internationalisierung ihrer VorgängerInnen profitierte. Die Stray Kids, Ateez, Enhypen und Le Sserafim musste nicht mehr mühsam am internationalen Musikmarkt eingeführt werden, sondern konnten auf den schon bestehenden Strukturen aufbauen. Diese Strukturen haben vor allem die vier großen K-Pop-Konzerne – SM, YG, JYP Entertainment und Big Hit Entertainment, das später zur Hybe Corporation mutiert ist, aufgebaut, die wir uns noch näher ansehen werden.

Peter Tschmuck

Dieser Artikel erschien erstmal am 13. April 2026 auf der Seite https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2026/04/13/die-okonomie-des-k-pop-teil-4-k-pop-wird-international/


Die Ökonomie des K-Pop – Teil 1: Eine Marktanalyse
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 2: Der südkoreanische Musikstreamingmarkt
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 3: Die Pionierphase des K-Pop


Peter Tschmuck ist Professor am Institut für Popularmusik (ipop) der mdw.


Endnoten

  1. Siehe beispielsweise Aitkin. K-Pop. S. 8, Hallyu AutorInnen-Team. The K-Pop Phenomenon. S. 40, Lie. K-Pop. S. 102 und der K-Pop-Blog von Shaikh, Eram. 2025. Generations of K-Pop: 1st to 5th Generation Groups. K-Pop been, 22. Oktober. https://kpopbeen.com/generations-of-k-pop/. Zugriff 13. Jan. 2026 ↩︎
  2. Aitkin. K-Pop. S. 30 ↩︎
  3. Ibid. ↩︎
  4. Ibid. ↩︎
  5. Recording Industry Association Korea (RIAK). 2004. Song of the Year 2004. https://web.archive.org/web/20080701144104/http://www.miak.or.kr/stat/kpop_2004.htm. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 14. Jan. 2026 ↩︎
  6. Recording Industry Association Korea (RIAK). 2004. Music Album Sales 2004.06. https://web.archive.org/web/20080607111130/http://www.miak.or.kr/stat/kpop_200406.htm. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 14. Jan. 2026 ↩︎
  7. RIAK. Song of the Year 2004 ↩︎
  8. KBS World. 2005. TVXQ Officially Debuts in Japan. 27. April. https://world.kbs.co.kr/service/contents_view.htm?lang=e&menu_cate=enternews&id=&board_seq=161878. Zugriff 14. Jan. 2026 ↩︎
  9. Recording Industry Association Korea (RIAK). 2005. Year 2005- Total Closing Album Sales ↩︎
  10. Wikipedia. o.D. List of TVXQ concert tours. 13. Juni. https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_TVXQ_concert_tours#Rising_Sun_Tour. Zugriff 13. Jan. 2026 ↩︎
  11. Joy News. 2006. Fifteen thousand fans gather for a show! 16. Juli. https://www.joynews24.com/view/214719. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 13. Jan 2026 ↩︎
  12. Wikipedia. List of TVXQ concert tours ↩︎
  13. Jin, Dal-yong. 2014. New Korean Wave. Transnational Cultural Power in the Age of Social Media. University of Illinois Press. S. 50 und Nye, Joseph und Youna Kim. 2013. Soft power and the Korean Wave. In The Korean Wave: Korean Media Go Global, Hg. Youna Kim. Routledge. S. 31-42 ↩︎
  14. Jin, Dal-yong. New Korean Wave. S. 51 ↩︎
  15. Eine gute Analyse zur Finanzkrise in Südostasien Ende der 1990er Jahre bieten Hunter, William C., George G. Kaufman und Thomas H. Krueger. 1999. The Asian Financial Crisis: Origins, Implications and Solutions. Springer ↩︎
  16. Ibid., S. 55-56 ↩︎
  17. Shim, Doobo. 2008. The Growth of Korean Cultural Industries and the Korean Wave. In East Asian Pop Culture: Analysing the Korean Wave, Hg. Beng Huat Chua und Koichi Iwabuchi, S. 15–32. Hong Kong University Press. ↩︎
  18. Kim Ji-myung. 2012. Serious turn for ‚hallyu 3.0‘. The Korean Times, 3. August. https://www.koreatimes.co.kr/opinion/20120803/serious-turn-for-hallyu-30. Zugriff 14. Jan. 2026 ↩︎
  19. Walsh, John. 2014. Hallyu as a Government Construct: The Korean Wave in the Context of Economic and Social Development. In The Korean Wave: Korean Popular Culture in Global Context, Hg. Yasue Kuwahara. S. 13-31. Palgrave Macmillan ↩︎
  20. Eine Begriffsklärung findet sich in Shin, Haerin. 2014. Hallyu (Korean Wave). In Asian American Society: An Encyclopedia, Hg. Mary Yu Danico. S. 419-422. SAGE Publications ↩︎
  21. Jin, Dal-yong. New Korean Wave. S. 176 ↩︎
  22. Officialpsy. 2012. PSY – GANGNAM STYLE. YouTube, 15. Juli. https://www.youtube.com/watch?v=9bZkp7q19f0&list=RD9bZkp7q19f0&start_radio=1. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  23. Carbone, Nick. 2012. Gangnam Rile: Psy’s Past Anti-American Performances Stir Controversy. Time, 8. Dezember. https://newsfeed.time.com/2012/12/08/gangnam-rile-psys-past-anti-american-performances-stir-controversy/. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  24. Ibid. ↩︎
  25. Herman, Tamar. 2018. Psy Exits YG Entertainment After 8 Years. Billboard, 15. Mai. https://www.billboard.com/music/music-news/psy-leaves-yg-entertainment-8456233/. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  26. Gruger, William. 2012. PSY’s ‚Gangnam Style‘ Video Hits 1 Billion Views, Unprecedented Milestone. Billboard, 21. Dezember. https://www.billboard.com/music/music-news/psys-gangnam-style-video-hits-1-billion-views-unprecedented-milestone-1483733/. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  27. Wikipedia. 2026. Gangnam Style. 20. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/Gangnam_Style. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  28. Beispielsweise Atkin. K-Pop. S. 22 ↩︎
  29. Han, Eun-hwa. 2016. Independence is key to K-pop success: Once overlooked, BTS are a global hit. Korea JoongAng Daily, 8. November. https://koreajoongangdaily.joins.com/2016/11/08/features/Independence-is-key-to-Kpop-success-Once-overlooked-BTS-are-a-global-hit/3025956.html. Zugriff 20. Jan. 2026 ↩︎
  30. Bruner, Raisa. 2019. The Mastermind Behind BTS Opens Up About Making a K-Pop Juggernaut. Time, 8. Oktober. https://time.com/5681494/bts-bang-si-hyuk-interview/. Zugriff 20. Jan 2026 ↩︎
  31. Recording Industry Association Korea (RIAK). 2007. Music Sales 2007.September. https://web.archive.org/web/20081207035016/http://www.miak.or.kr/stat/kpop_200709.htm. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 20. Jan. 2026 ↩︎
  32. Cuvism Magazine. The Boys Who Stop the World’s Bullets Group BTS. 22. Juli. https://web.archive.org/web/20150606161844/http://cuvismmag.com/b/interview/2922. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 20. Jan. 2026 ↩︎
  33. Sprinkel, Katy. 2021. BTS: One. Triumph Books. S. 46-47 ↩︎
  34. Wikipedia. 2025. 2 Cool 4 Skool. 2. Dezember. https://en.wikipedia.org/wiki/2_Cool_4_Skool. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  35. Wikipedia. 2025. O!RUL8,2?. 8. Dezember. https://en.wikipedia.org/wiki/O!RUL8,2%3F. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  36. Wikipedia. 2025. Skool Luv Affair. 8. Dezember. https://en.wikipedia.org/wiki/Skool_Luv_Affair. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  37. Wikipedia. 2025. Dark & Wild. 8. Dezember. https://en.wikipedia.org/wiki/Dark_%26_Wild. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  38. Wikipedia. 2026. The Red Bullet Tour. 13. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/The_Red_Bullet_Tour. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  39. Wikipedia. 2026. Love Yourself: Her. 16. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/Love_Yourself:_Her. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  40. Kreps, Daniel. 2018. On the Charts: BTS Become First K-Pop Act to Reach Number One. Rolling Stone, 27. Mai. https://www.rollingstone.com/music/music-news/on-the-charts-bts-become-first-k-pop-act-to-reach-number-one-629174/. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  41. Wikipedia. 2026. Love Yourself: Tear. 15. Januar. https://de.wikipedia.org/wiki/Love_Yourself:_Tear. Zugriff 21. Jan. 2026 ↩︎
  42. [42] Wikipedia. 2026. BTS albums discography. 20. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/BTS_albums_discography. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  43. Herman, Tamar. 2018. BTS‘ ‚Idol‘ Has Biggest YouTube 24-Hour Debut of All Time. Billboard, 27. August. https://www.billboard.com/music/pop/bts-idol-youtube-24-hour-debut-8472359/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  44. Vera, Amir. 2019. BTS performed on ‚SNL‘ and fans went crazy. CNN News, 14. April. https://edition.cnn.com/2019/04/14/us/bts-snl-performance. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  45. Herman, Tamar. 2019. BTS‘ ‚Map of the Soul: Persona‘ Confirmed as Best-Selling Album in South Korean History: Guinness World Records. Billboard, 25. Juni. https://www.billboard.com/pro/bts-map-soul-persona-best-selling-album-korea-guiness/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  46. Caulfield, Keith. 2019. BTS Meets the Beatles and the Monkees in Billboard Chart History With ‚Map of the Soul: Persona‘. Billboard, 21. April. https://www.billboard.com/pro/bts-beatles-monkees-billboard-chart-history/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  47. Kim, Yeon-ji. 2020. „Map of the Soul: 7“ sold 411 million copies – new record. Naver News, 12. März. Übersetzt mit DeepL. https://m.entertain.naver.com/home/article/241/0003009896. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  48. Caulfield, Keith. 2020. BTS Achieves Fourth No. 1 Album on Billboard 200 Chart With „Map of the Soul: 7“. Billboard, 1. März. https://www.billboard.com/pro/bts-fourth-no-1-album-map-of-the-soul-7/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  49. Neben „Dynamite“ und „My Universe“ toppten auch „Savage Love“, „Life Goes On“, „Butter“ und „Permission to Dance“ die US-Single-Charts. Siehe: Suacillo, Amgela P. 2021. Coldplay and BTS‘ ‚My Universe‘ debuts at Number One on Billboard Hot 100. NME, 5. Oktober. https://www.nme.com/news/music/coldplay-bts-my-universe-number-one-hot-100-billboard-debut-3062591. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  50. Wikipedia. 2026. Love Yourself World Tour. YouTube, 13. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/Love_Yourself_World_Tour. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  51. Hybe Labels. 2019. BTS World Tour ‚Love Yourself: Speak Yourself‘ Spot. YouTube, 19. Februar. https://www.youtube.com/watch?v=r-uN2VzsfXU. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  52. Ibid. ↩︎
  53. Wikipedia. 2026. Love Yourself World Tour. ↩︎
  54. Maresca, Thomas. 2021. BTS named special presidential envoy by South Korea. UPI, 21. Juli. https://www.upi.com/Top_News/World-News/2021/07/21/skorea-BTS-President-Moon-Jae-in-special-envoy/6491626854465/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  55. Regan, Jenny und Hannah Dailey. 2022. BTS Visit the White House & Meet With President Joe Biden: Photos. Billboard, 1. Juni. https://www.billboard.com/photos/bts-at-white-house-joe-biden-meeting-1235079570/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  56. Kaufman, Gil. 2022. BTS Announce They’re ‚Going on Hiatus‘: ‘We Have to Accept That We’ve Changed‘. Billboard, 14. Juni. https://www.billboard.com/music/music-news/bts-announce-hiatus-1235087020/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  57. Da Silva, João. 2024. K-pop agents charged with insider trading over BTS. BBC News, 28. Juni. https://web.archive.org/web/20240703004152/https://www.bbc.com/news/articles/c1vd7y5rnnwo. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  58. Choi, Soo-hyang. 2022. K-pop stars BTS to serve military duty. Reuters, 17. Oktober. https://www.reuters.com/lifestyle/bts-members-serve-military-duty-hybe-2022-10-17/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  59. Legaspi, Althea. 2023. BTS Renew Contract with HYBE and BIG HIT Music. Rolling Stone, 20. September. https://www.rollingstone.com/music/music-news/bts-renew-hybe-bighit-music-exclusive-contract-1234828545/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  60. Cragg, Michael. 2026. BTS: Arirang review – the world’s biggest pop band return with dumb fun and downright weirdness. The Guardian, 20. März. https://www.theguardian.com/music/2026/mar/20/bts-arirang-review-the-worlds-biggest-pop-band-return-with-dumb-fun-and-downright-weirdness. Zugriff 26. Mär. 2026 ↩︎
  61. Suskind, Alex. 2026. BTS Set Massive 2026-27 World Tour. Pitchfork, 13. Januar. https://pitchfork.com/news/bts-2026-world-tour-dates/. Zugriff 22. Jan. 2026 ↩︎
  62. KPop Herald. 2016. YG Entertainment unveils K-pop group BlackPink. The Korea Herald, 9. August. https://www.kpopherald.com/article/1046733. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  63. Rosé, mit bürgerlichem Namen Roseanne Park, wurde in Neuseeland geboren und wuchs in Australien auf, wo sie 2012 in Sydney als 15-jährige erfolgreich an einer Audition von YG Entertainment teilgenommen hatte. Lisa (Lalisa Manobal) stammt aus Thailand und wurde bereits 2010 von YG in Auditions in Thailand entdeckt und zog als 13-jährige, ohne ein Wort Koreanisch zu verstehen, nach Seoul. Jennie (Kim Je-ni) wurde 1996 im südkoreanischen Seongnam geboren, übersiedelte aber als 8-jährige nach Neuseeland, wo sie in einer Gastfamilie aufwuchs. 2010 kehrte sie nach Südkorea zurück und nahm im gleichen Jahr erfolgreich in einer Audition von YG in Seoul teil. Lediglich Jisoo (Kim Ji-soo) wurde in Südkorea geboren und wuchs in Gunpo auf. 2011 entdeckte sie YG in einem landesweiten Casting. Siehe dazu Koreaboo.com. o.D. Here’s How Each BLACKPINK Member Was Discovered And Signed To YG. https://www.koreaboo.com/lists/heres-blackpink-member-discovered-signed/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  64. Benjamin, Jeff. 2016. Blackpink’s Major Debut: New K-Pop Girl Group Lands No. 1 & 2 on World Digital Songs Chart. Billboard, 16. August. https://www.billboard.com/pro/blackpink-debut-boombaya-whistle-world-digital-songs-chart/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  65. Benjamin, Jeff. 2016. Blackpink Earn Second No. 1 on World Digital Songs, Debut on Social 50. Billboard, 9. November. https://www.billboard.com/pro/blackpink-playing-with-fire-no-1-world-digital-songs-social-50-chart/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  66. Be, So-dam. 2017. BLACKPINK, 1st on the Oricon Weekly Chart on the day. Naver News, 5. September. https://m.entertain.naver.com/now/article/109/0003612002. Übersetzung mit DeepL. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  67. Zellner, Xander. 2018. BLACKPINK Makes K-Pop History on Hot 100, Billboard 200 & More With ‚DDU-DU DDU-DU‘. Billboard, 25. Juni. https://www.billboard.com/pro/blackpink-k-pop-history-hot-100-billboard-200/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  68. Wikipedia. 2026. In Your Area World Tour. 24. Januar. https://en.wikipedia.org/wiki/In_Your_Area_World_Tour. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  69. Ginsberg, Gab. 2019. Blackpink Rule Coachella With Electrifying Debut Performance. Billboard, 13. April. https://www.billboard.com/music/music-news/blackpink-coachella-performance-recap-8506999/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  70. Havens, Lyndsey. 2023. BLACKPINK Make History With Celebratory Headlining Set at Coachella 2023. Billboard, 16. April. https://www.billboard.com/music/pop/blackpink-historic-headliner-coachella-2023-recap-1235302813/. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎
  71. Hwang, You-mee. 2025. Blackpink shares ticket dates for first leg of world tour. The Korea Herald, 8. April. https://www.koreaherald.com/article/10460473. Zugriff 26. Jan. 2026 ↩︎