Wir haben die vier wichtigsten Konzerne des K-Pop in dieser Blogserie bereits kennengelernt. Drei davon – die sogenannten „Big Three“ – wurden Mitte der 1990er Jahre gegründet. Big Hit Entertainment folgte dann 2005 und stieg mithilfe von BTS zum Marktführer auf. In den nächsten vier Teilen der Serie wollen wir nun hinter die Kulissen dieser Konzerne schauen, um das wirtschaftliche System, das hinter dem K-Pop steckt, besser zu verstehen. Teil 5 befasst sich dabei mit SM Entertainment.
Der wirtschaftliche Aufstieg von SM Entertainment
SM Entertainment und sein Gründer Lee Soo-man sind die eigentlichen Innovatoren des K-Pop-Produktionssystems. SM Entertainment hat TeenagerInnen nach dem Vorbild der US-Boy- und Girl-Groups der 1990er Jahre gecastet und in einem aufwändigen, mehrere Jahre dauernden Trainee-Prozess umfassend ausgebildet und als unverkennbare Marke am Markt positioniert. Dieses Konzept war wirtschaftlich sehr erfolgreich. Bereits im Jahr 2000 konnte SM Entertainment in Südkorea an die Börse gehen und ist seitdem im Technologieindex KOSDAQ gelistet.1 Mit frischem Kapital konnte SM seine Expansion im südostasiatischen Raum beginnen. Bereits im Januar 2001 wurde ein Joint Venture mit dem japanischen Indie-Label Avex Trax geschlossen, in dem nicht nur die erste K-Pop-Solokünstlerin BoA am japanischen Markt vermarktet, sondern mit der SM Entertainment Japan die erste Auslandsniederlassung gegründet wurde, an der auch die japanische TV-Produktionsfirma Yoshimoto Kogyo Holdings Co. beteiligt war.2
Der Beginn der 2. Generation von K-Pop-KünstlerInnen rund um das Jahr 2003 wurde noch stark SM Entertainment mit Acts wie die Boy-Group SHINee oder die Girl-Groups Girls‘ Generation und f(x) geprägt.3 Das wichtigste Merkmal der zweiten K-Pop-Generation war die Expansion in die asiatische Nachbarschaft. In Japan war SM Entertainment bereits tätig und 2008 sollte China folgen, indem mit der Boy-Band Super Junior-M, eine Mandarin-sprachige Untergruppe der koreanischen Formation Super Junior ins Leben gerufen wurde, die im April 2008 bei den Chinese Music Awards ihren Premierenauftritt hatten und dabei den Song „U“ vom Debütalbum „Me“ performten.4 Damit wurde chinesisch-sprachiger K-Pop in China etabliert und der Markt für weitere Produktionen aufbereitet.
Dieses Konzept der Aufsplitterung einer Super-Group in eine koreanisch- und chinesisch-sprachige Sub-Gruppe wurde 2012 auch bei der 12-köpfigen Boy-Group EXO angewandt, die als EXO-K (K steht für Koreanisch) und EXO-M (M steht für Mandarin) auf dem koreanischen und chinesischen Markt positioniert und jeweils getrennt promotet wurden.5 Auch dieses innovative Vermarktungskonzept, das von SM-Gründer Lee Soo-man entwickelt worden war, war wirtschaftlich sehr erfolgreich und wurde von den anderen K-Pop-Konzernen kopiert.6
2016 drang SM Entertainment mit der Schaffung der Boy-Group NCT, ein Akronym für Neo Culture Technology, in neue Dimensionen vor. Die Grundidee bestand darin, eine Super-Formation mit unbegrenzter Mitgliederzahl zu schaffen, die beliebig in Sub-Gruppen unterteilt werden kann und auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Märkte angepasst werden kann. Konkret wurden im April NCT U,7 im Juli NCT 1278 und im August NCT Dream9 mit den jeweiligen Debüt-Releases der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Ziel dieser neuen Strategie war, die unterschiedlichen Boy-Groups auf die Marktbedingungen hin zu designen und damit die Fans besser zu erreichen. SM Entertainment-Gründer Lee Soo-man hat diese neue Strategie selbst ausgearbeitet und im Januar 2016 in einer Präsentation betitelt mit „SMTOWN: New Culture Technology 2016“ in Seoul der Öffentlichkeit vorgestellt.10
Strategische Neuausrichtung und Machtkämpfe im Hintergrund
Damit wurde die neue strategische Ausrichtung von SM Entertainment zum Ausdruck gebracht. Das Unternehmen sollte nicht nur in K-Pop-Produktion aktiv sein, sondern die gesamte Wertschöpfung rund um das popkulturelle Phänomen abdecken. Am 3. Februar 2023 wurde auf YouTube ein Video mit dem Titel „SM 3.0: Producing Strategy Multi ‚Production Center/Label‘ System“ veröffentlicht, in dem die beiden neuen CEOs, Lee Sung-soo und Tak Young-jun, proper in Anzug und Krawatte gekleidet an einem Tisch vor einer Sichtziegelwand sitzend mit einer Verbeugung ankündigten, dass das bisherige Musikproduktionssystem, das ganz auf SM-Gründer Lee Soo-man zugeschnitten war, durch ein neues System mit unterschiedlichen Produktionsteams, die entweder hausintern arbeiten oder von extern hinzugezogen werden, ersetzt werden sollten.11 Aber dieses Multi-Produktion-Center, das die beiden CEOs vorstellten, war nur ein Eckpfeiler der neuen Strategie. Zusätzlich sollten weitere hausinterne Labels aufgebaut und die Zusammenarbeit mit externen Labels international verstärkt werden. Zentral war aber die Gründung eines eigenen Musikverlags, der effektiver die Musikrechte bündeln und besser monetarisieren sollte.12
Die strategische Neuausrichtung von SM Entertainment kann aber auch als ein direkter Angriff auf Lee Soo-man, der trotz seines Rückzugs aus dem Vorstand, weiterhin als Executive Producer die kreative Kontrolle im Konzern ausüben wollte, gelesen werden. Zwar hoben die beiden CEOs die Verdienste des SM-Gründers im Video hervor, aber mit der neuen „SM 3.0.“-Strategie wurde er auf subtile Weise aus den kreativen Produktionsprozessen und letztendlich auch aus dem Unternehmen gedrängt.
Die Antwort von Lee Soo-man sollte nicht lange auf sich warten lassen. Am 6. Februar 2023, also nur fünf Tage nach Veröffentlichung des YouTube-Videos, wurde bekannt, dass die Hybe Corporation und somit der Hauptkonkurrent um umgerechnet US $334 Millionen 14,8 Prozent an SM Entertainment erworben hatte.13 Dieser erste Schritt hin zu einer feindlichen Übernahme war nur möglich gewesen, da Lee Soo-man einen Großteil seines Aktienpaket an SM an Hybe verkauft hatte.14 Allerdings hatte zwei Tage zuvor, im Einvernehmen mit SM, der größte südkoreanische Entertainment-Konzern, Kakao, einen 9,04 Prozentanteil um US $172,8 Millionen an SM erworben und wurde so zum zweitgrößten Anteilseigner am Unternehmen.15 Nur einen Tag später brachte Lee Soo-man eine einstweilige Verfügung gegen SM Entertainment wegen der Ausgabe neuer Aktien und Wandelanleihen zugunsten von Kakao ein und erklärte, dass der Deal ohne seine Zustimmung als größter Anteilseigner erfolgt und somit „illegal“ wäre.16
Mit der Übernahme seines Aktienpakets durch Hybe wurde eine Bieterschlacht ausgelöst, die über das Schicksal von SM Entertainment entscheiden sollte. Anfänglich hatten SM und Kakao schlechtere Karten, weil am 3. März 2023 ein Gericht eine einstweilige Verfügung gegen den Deal zwischen Kakao und SM eingebracht hatte.17 Daraufhin ging Kakao in die Offensive und machte an die AktionärInnen das Angebot, 35 Prozent der Unternehmensanteile um US $966 Millionen kaufen zu wollen und damit seinen Anteil auf 39,87 Prozent zu erhöhen.18 Überraschenderweise zog sich am 24. März 2023 Hybe aus der Bieterschlacht mit dem Argument zurück, dem Sharholder-Value keinen Schaden zufügen zu wollen und kündigte an, seinen Anteil an SM an Kakao verkaufen zu wollen.19 Am 28. März 2023 machte Kakao seine Ankündigung wahr und kaufte 35 Prozent der SM-Aktien. Daraufhin verkaufte Hybe die Hälfte seiner SM-Anteile an Kakao und behielt sich noch 8,81 Prozent am Unternehmen,20 die schließlich am 30. Mai 2025 an den chinesischen Entertainment-Konzern Tencent um rund US $180 Millionen verkauft wurden.21 Damit wurde Tencent, neben dem eCommerce-Giganten, Alibaba, bereits im Februar 2016 einen Minderheitsanteil von 4 Prozent an SM Entertainment erworben hatte,22 zum zweiten einflussreichen Miteigentümer am K-Pop-Konzern.
Die Erklärung, warum sich Hybe aus der Bieterschlacht zurückgezogen hatte, ist einfach: SM-Gründer Lee Soo-man hatte durch dieses Manöver erreicht, wieder als Leiter der A&R-Abteilung von SM Entertainment eingesetzt zu werden und konnte damit die kreative Kontrolle über den Produktionsprozess wiedererlangen.23 Die beiden jungen CEOs, die den Aufstand geprobt hatten, wurden hingegen durch den Finanzchef Jang Cheol-hyuk ersetzt,24 der nun darin ging, die „SM 3.0“-Strategie umsetzen. Im ersten Schritt wurde dafür die Kreation Music Rights als interner Musikverlag im August 2023 gegründet.25 Einen Tag davor wurde zudem in Kooperation mit Kakao in den USA eine neue Auslandsniederlassung – SMKEA – ins Leben gerufen.26 Damit setzte der K-Pop-Konzern seine seit Jahren betriebene Internationalisierung fort, die neben Niederlassungen in Japan, China und Singapur, nun auch eine Vertretung in Nordamerika umfasste.
Die wirtschaftliche Performance von SM Entertainment
Bei genauer Betrachtung von SM Entertainment wird klar, dass der Konzern kein klassischer Musik-Major nach westlichem Vorbild ist, sondern ein integriertes Entertainment-Konglomerat, der aus einer K-Pop KünstlerInnen-Agentur entstanden ist. Aus dem Geschäftsbericht für das Jahr 2021 geht hervor, dass SM Entertainment über 37 verbundene Unternehmen verfügte, von denen sechs an der Börse notierten. Zusätzlich hielt die SM Entertainment Anteile an weiteren 19 Unternehmen,27 diverse Content-Produktionsfirmen (TV, Rundfunk, Theater, Software, Print, virtuelle Realität etc.) aber auch Branding- und Werbeagenturen, ein Architekturbüro und einen Immobilienentwickler sowie eine Venture-Capital-Firma und betriebt sogar einen Convenience-Store-Kette, um die Marken der unter Vertrag stehenden K-Pop-Stars zu monetarisieren. Damit hat SM Entertainment schon früh die integrierte Vermarktung von Rechten aller Art erkannt und ist mit Niederlassungen in Japan, Südostasien, USA und Schweden auch international vertreten.
Abbildung 1: Die Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung der SM Entertainment Group, 2014-2024

Das Wachstum der SM Entertainment in den letzten Jahren bildet sich auch in der Umsatzentwicklung des Konzerns ab. Wie aus Abb. 5.4 hervorgeht, gab es 2018 eine kräftigen Umsatzsprung nach oben, der vor allem mit der Akquisition verschiedener Unternehmen, aus der dann die SM Life Design Group geformt wurde, zu erklären ist. Aber auch die Integration der SM Culture & Content Co. Ltd. in die Konzernstrukturen, die Ende 2017 abgeschlossen worden war, hat das Umsatzvolumen erhöht.28 Der vorübergehende Umsatzeinbruch im Jahr 2020 ist auf die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie zurückzuführen, die vor allem die Umsätze aus dem Konzert-Segment hat einbrechen lassen. Umso massiver war der Umsatzanstieg in den darauffolgenden Jahren. Das Konzertbusiness kam 2022 wieder in Schwung, trug aber nur KRW 23 Milliarden zum Gesamtumsatz von KRW 851 Milliarden bei. Erst 2023 und 2024 hat sich die Konzertsparte mit Umsätzen von KRW 77 Milliarden bzw. KRW 123 Milliarden erholt. Ein starker Anstieg von 155 Prozent zwischen 2021 und 2024 war im Merchandising- und Lizenzgeschäft zu verzeichnen, das 2024 mit KRW 169 Milliarden mehr zum Gesamtumsatz beitrug als das Konzertsegment.
Das rasche Wachstum und die Diversifikation in andere Branchen haben aber auch die Ausgaben steigen lassen (siehe Abb. 1). Zwischen 2017 und 2024 sind die Gesamtausgaben um 155 Prozent von KRW 354 Milliarden auf KRW 902 Milliarden gewachsen, was vor allem auf die steigenden Umsatzkosten zurückzuführen ist, die 2024 um 174 Prozent höher lagen als noch 2021. Aber auch die Marketing- und Overheadkosten haben sich in diesem Zeitraum verdoppelt. Hauptkostentreiber sind dabei die Personalausgaben. So stieg die Anzahl der Beschäftigten in Vollzeitäquivalenten allein zwischen 2019 und 2024 von 493 auf 723.29
Das hatte auch Auswirkungen auf die Gewinnentwicklung (siehe Abb. 5.4). Zwar konnte das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit nach einem Einbruch im Corona-Jahr 2020 auf KRW 114 Milliarden im Jahr 2023 gesteigert werden, aber 2024 erfolgte ein Gewinnrückgang von 23 Prozent, der das Nettoergebnis auf fast Null drückte, was vor allem auf Verluste bei den verbundenen Unternehmen, insbesondere bei der SM Culture & Content Co. zurückzuführen ist.30
Das zeigt die Verwundbarkeit von SM Entertainment, das in den letzten Jahren sehr stark gewachsen ist und Probleme hat, die zugekauften Unternehmen und Beteiligungen in die Konzernstruktur einzubauen. Dabei soll die schon angesprochene „SM 3.0“-Strategie helfen, in der alle Unternehmensbereiche auch die Schaffung kultureller Werte ausgerichtet werden. Damit soll eine gemeinsame Klammer für die sehr diversen Unternehmensbereiche geschaffen werden. So vorteilhaft die breite Angebotspalette von SM Entertainment ist, so schwierig ist es, diese zu integrieren. Der zukünftige Erfolg des Unternehmens wird also sehr stark davon abhängen, ob gelingt, die unterschiedlichen Unternehmensteile besser zu integrieren und auf ein gemeinsames Ziel auszurichten.
Peter Tschmuck
Dieser Artikel erschien erstmal am 20. April 2026 auf der Seite https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2026/04/20/die-okonomie-des-k-pop-teil-5-sm-entertainment/
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 1: Eine Marktanalyse
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 2: Der südkoreanische Musikstreamingmarkt
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 3: Die Pionierphase des K-Pop
Die Ökonomie des K-Pop – Teil 4: K-Pop wird international
Peter Tschmuck ist Professor am Institut für Popularmusik (ipop) der mdw.
Endnoten
- Yang, Hong-mo. 2000. Garosu.com and four other companies begin trading on KOSDAQ on the 27th. Naver News, 25. April. https://n.news.naver.com/mnews/article/015/0000210471?sid=101. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Gil, Deok. 2001. SM Entertainment „Targeting the Global Music Album and Music Video Market“. Naver News, 7. März. https://n.news.naver.com/mnews/article/015/0000345241?sid=102. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Siehe beispielsweise Atkin. K-Pop. S. 28 ↩︎
- Garcia, Cathy Rose A. 2008. Super Junior-M Debuts in China. The Korea Times, 8. April. https://www.koreatimes.co.kr/lifestyle/people-events/20080408/super-junior-m-debuts-in-china. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Seabrook, John. 2012. Factory Girls. The New Yorker, 1. Oktober. https://www.newyorker.com/magazine/2012/10/08/factory-girls-2. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Bahk, Eun-ji. 2016. SM’s new K-pop band NCT U to debut this week. The Korea Times, 4. April. https://www.koreatimes.co.kr/entertainment/shows-dramas/20160404/sms-new-k-pop-band-nct-u-to-debut-this-week. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Ang, Estee. 2016. (UPDATE) #NCT127: SM Entertainment Unveils Members Of New NCT Sub-Unit. Hybe, 4. Juli. https://hype.my/nct127-sm-entertainment-unveils-members-of-new-nct-sub-unit/. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Moon Wan-sik. 2016. NCT DREAM to debut their first single „Chewing Gum“ on „M Countdown“ on the 25th. Star News, 19. August. https://m.entertain.naver.com/now/article/108/0002548916. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- Jung, Min-kyung. 2016. SM Entertainment’s next boy band to have ‚unlimited‘ members. The Korea Herald, 27. Januar. https://www.kpopherald.com/article/834265. Zugriff 28. Jan. 2026 ↩︎
- SMTown. 2023. SM 3.0: Producing Strategy – Multi ‚Production Center/Label‘ System. YouTube, 3. Februar. https://www.youtube.com/watch?v=n4WSs3ebprw&list=PL_ndMPzmGNt3v3RUs1K20LOyG8oec472d. Zugriff am 30. Jan. 2026 ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Stassen, Murray. 2023. HYBE has now spent $600m+ in one week, as it buys 14.8% stake in K-Pop rival SM Entertainment for $334m. Music Business Worldwide, 10. Februar. https://www.musicbusinessworldwide.com/hybe-acquires-14-8-stake-in-k-pop-rival-sm-entertainment-for-334m1/. Zugriff am 30. Jan. 2026 ↩︎
- Ibid. ↩︎
- Dalugdug, Mandy, 2023. South Korea’s Kakao buys 9.05% stake in K-Pop giant SM Entertainment worth $172.8m. Music Business Worldwide, 7. Februar. https://www.musicbusinessworldwide.com/south-koreas-kakao-buys-9-05-stake-in-k-pop-giant-sm-entertainment-worth-172-8m/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Herold Muse. 2023. Lee Soo-man threatens legal action against SM Entertainment: ‘Kakao’s acquisition of SM shares is unlawful’ (official statement). 7. Februar. https://www.heraldmuse.com/article/3056777. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Dalugdug, Mandy, 2023. In victory for HYBE, SM Entertainment ends Kakao deal as court blocks firm from issuing new shares. Music Business Worldwide, 6. März. https://www.musicbusinessworldwide.com/in-victory-for-hybe-sm-entertainment-ends-kakao-deal-as-court-blocks-firm-from-issuing-new-shares/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Dalugdug, Mandy. 2023. HYBE’s SM Entertainment takeover plan falls short, Kakao launches $960m offer for controlling stake. Music Business Worldwide, 7. März. https://www.musicbusinessworldwide.com/hybes-sm-entertainment-takeover-plan-falls-short-now-kakao-launches-960m-offer-for-controlling-stake/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Ingham, Tim. 2023. HYBE pulls out of bid to acquire 40% stake in SM Entertainment: ‚The market has been showing signs of overheating due to our competition with Kakao.‘ Music Business Worldwide, 7. März. https://www.musicbusinessworldwide.com/hybes-sm-entertainment-takeover-plan-falls-short-now-kakao-launches-960m-offer-for-controlling-stake/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Yim, Hyunsu. 2023. Kakao’s stake in K-pop agency SM climbs to 40%, HYBE retains 8.8%. Reuters, 28. März. https://www.reuters.com/business/media-telecom/kakao-reaches-40-stake-k-pop-agency-sm-hybe-keeps-88-2023-03-28/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Stassen, Murray. 2025. HYBE is selling its entire stake in K-Pop rival SM Entertainment to Tencent Music for nearly $180m. Music Business Worldwide, 27. Mai. https://www.musicbusinessworldwide.com/hybe-to-sell-entire-stake-in-k-pop-rival-sm-entertainment-to-tencent-music-for-nearly-180m/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Kang, John. 2016. Why Alibaba Bought $30M Stake In K-Pop Giant SM Entertainment, Home To EXO And Girls‘ Generation. Forbes, 11. Februar. https://www.forbes.com/sites/johnkang/2016/02/11/why-alibaba-bought-30m-stake-in-k-pop-giant-sm-entertainment-home-to-exo-and-girls-generation/#7e130efda556. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Lee, Eun-young. 2023. Former SM CEO Lee Sung-soo, who pledged to step back, returns to C-level position. ChosunBiz, 14. April. https://n.news.naver.com/mnews/article/366/0000893605. Übersetzt mit DeepL. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Kwaak, Jeyrup S. 2023. SM Entertainment Appoints New CEO & Board as K-Pop Giant Looks to the Future. Billboard, 31. März. https://www.billboard.com/pro/k-pop-label-sm-entertainment-appoints-new-ceo-board/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Dalugdug, Mandy. 2023. SM Entertainment to launch music publishing subsidiary, Kreation Music Rights. Music Business Worldwide, 10. August. https://www.musicbusinessworldwide.com/sm-entertainment-to-launch-music-publishing-subsidiary-kreation-music-rights/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- Schneider, Marc. 2023. SM Entertainment and Kakao Launch Joint Division in North America. Billboard, 1. August. https://www.billboard.com/pro/sm-entertainment-kakao-north-america-launch-partnership/. Zugriff 30. Jan. 2026 ↩︎
- SM Entertainment. 2022. SM Entertainment Business Report 2021. S. 328-332 (übersetzt mit DeepL) ↩︎
- SM Entertainment. 2022. SM Entertainment Business Report 2021., S. 14 (übersetzt mit DeepL) ↩︎
- SM Entertainment. 2022. SM Entertainment Sustainability Report 2021. S. 52 und SM Entertainment. 2025. SM Entertainment Sustainability Report 2024. S. 90 ↩︎
- Siehe dazu die Quartalsberichte der SM Entertainment für das Jahr 2024 ↩︎
