Der Film „Aufbruch der Frauen – Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung“ mit Musik von Gabriele Proy

Am 6. März strahlt 3sat anlässlich des anstehenden 100. Internationalen Frauentags um 12 Uhr Walter Wehmeyers Film „Aufbruch der Frauen – Acht Wegbereiterinnen der österreichischen Frauenbewegung“ aus. Die Musik des Films stammt aus der Feder der österreichischen Komponistin Gabriele Proy. Neben dem eigens für den Film komponierten Auftragswerk „Alchemilla vulgaris“ für Flöte und Streichtrio, gespielt vom Ensemble die reihe, sind auch „Kokoro“ (Philharmonischer Chor München), „Kigen“ (Piano: Manon Liu Winter) sowie ihre Soundscape Kompositionen „Lagom“, „Schlachthof“ und Waldviertel“ (Österreichauftrag im EU-Japan-Jahr 2005) zu hören.

Es war im Zuge der Revolution 1848 als in Österreich die ersten Frauen auf die Straßen gingen und für gleiche Rechte protestierten. Mit ihrem Langzeitprojekt, welches von Walter Wehmeyer in diesem Film porträtiert wird, will die in Wien lebende Foto- und Performancekünstlerin Irene Andessner auf die Schicksale von acht Frauen, die eine bedeutende Rolle in der österreichischen Frauenbewegung der österreichischen Frauenbewegung eingenommen haben, aufmerksam machen. Unter ihnen sind Marianne Hainisch, Initiatorin des ersten Mädchengymnasiums, Bertha Pappenheim, die gegen den Mädchenhandel kämpfte, die Fotografin Alice Schalek, die Weltreisende Ida Pfeiffer und Irene Harand, die eine Widerstandsbewegung gegen Hitler begründete.

Die Filmmusik von Gabriele Proy entstand im Auftrag des Vereins Mäzenatentum und des Filmemachers Walter Wehmeyer. Die 1965 in Wien geborene Komponistin und Klangkünstlerin zählt in Österreich zu den Pionieren im Bereich der Soundscape-Kompositionen. Ihre Kompositionen werden in Europa, Australien, Japan, Kanada, Lateinamerika und den USA aufgeführt. Unter anderem Werke von ihr bereits zur Aufführung gebracht haben renommierte Ensembles wie das Köhne Quartett, Philharmonischer Chor München, das Ensemble die reihe und das Mozart Trio Salzburg. Neben Lehraufträgen an der Donau-Universität Krems und an der Universität Wien lehrt sie seit 1999 an der Schule für Rundfunktechnik SRT in Nürnberg Klangkomposition und Sound Design. Seit 2001 ist sie Präsidentin des Europäischen Forum Klanglandschaft FKL.

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