Symposium: Adele, Katy, Sasha & Co. Pop-Frauen der Gegenwart

Frauen in der Pop-Musik: Stark und Dominant wie Lady Gaga und Lady Bitch Ray, die mit ihren Bildern von Weiblichkeit spielen und die Deutungshoheit zurückverlangen. Oder ausgenützt und sexualisiert wie Brenda Lee, die als dreizehnjährige mit der Textzeile „one hour of love tonight just knocks me out like dynamite“ in die Pop- und Folk Charts kam, oder Britney Spears die als 18-Jährige in Schulmädchen-Uniform sang „Baby, Hit Me One More Time“?

Das Zentrum für Geschlechterforschung der Kunst Uni Graz lädt im Rahmen eines Symposiums vom 6. bis zum 8. Juni 2013 namhafte und aufstrebende WissenschaftlerInnen ein, um über Implikationen von Körperdarstellungen, Stimme und Image zu referieren. Sheila Whiteley, erste Professorin für „Popular Music“ in Großbritannien und Autorin und Herausgeberin zahlreicher Bücher zu Pop und Gender zeigt mit der Keynote die politischen und kulturellen Implikationen von Gender-Unausgeglichenheit im Pop-Bereich auf. Beathe Flath, die sich in ihrer Dissertation empirisch über den Einfluss von Musik auf die Imagebildung durch Fernsehwerbung beschäftigt hat, führt in den Begriff des Image und seinen Besonderheiten in der Pop-Musik ein. Eine ganze Reihe von ForscherInnen befasst sich mit der Stimme als Ausdrucksmittel, so auch Klein, die der Frage nachgeht wie sexuelle Konnotationen im Gesang musikalisch eigentlich transportiert werden. Am 8. Mai findet in der Aula der Kunstuniversität eine Abschlussdiskussion mit TeilnehmerInnen und ReferentInnen des Symposiums statt.

Donnerstag, 6. Juni, 19:00 bis Samstag 8. Juni
KUG – Kunstuniversität Graz

 

http://genderforschung.kug.ac.at/fileadmin/media/geschforsch_72/Dokumente/Pop-Frauen_Tagung_ZfG_Ank%C3%BCndigung.pdf
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