Release Radar: OSKAR HAAG, BAMLAK WERNER, DONNA SAVAGE & SKOFI, HIKEE BIKINI, FRÄULEIN ASTRID uvm.

Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Sophia Olesko und Marisa Carvalho-de-Matos. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.


FRAEULEIN ASTRID – „SAG MIR DU ERINNERST DICH“ (FRAEULEIN RECORDS // VÖ: 13.02.´26)

Eine von zehn Personen mit Uterus leiden an Endometriose – der Weg zur Diagnose ist geprägt von Umwegen und dauert im Durchschnitt bis zu zehn Jahre. In ihrem ersten deutschsprachigen Song thematisiert Fraeulein Astrid diese Erkrankung sowie das damit verbundene Medical Gaslighting. Der Song entstand für den FM4 Protestsongcontest 2026, bei dem sie den vierten Platz belegte. „Ich habe sehr viel Wut und Frust in diesen Song gepackt, den ich alleine geschrieben, recorded und produziert habe“ schreibt die Künstlerin, die selbst von Endometriose/Adenomyose betroffen ist. Fraeulein Astrid veröffentlichte im vergangenen Jahr u.a. eine Remix-EP mit dem Titel „my therapist says you should dance“ und ist am 29. Mai ist beim Uni Vibes 2026 in Graz zu sehen.

Fraeulein Astrid (Instagram)

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B WELCOME – „TALKING“ (BETTINASCHUREK // VÖ: 13.02.´26)

They keep on talking, talking, talking … and my feet just keep on walking”, singt Bettina Schurek alias B welcome in ihrer ersten englischsprachigen Single “Talking”. Es ist ein Pop-Tune mit Dance-Feeling der sich anfühlt wie ein Befreiungsschlag. Produziert, gemixt und gemastert wurde die Single von Michael Schatzmann der als Drummer unter anderem mit Julian Le Play oder Elis Noa auf der Bühne steht und als Produzent mit Künstler*innen wie Ebow oder Ankathie Koi zusammenarbeitet. Der Release wird heute mit einem Konzert im Du Konzeptstore in Wiengefeiert und von zwei weiteren Auftritten begleitet: am 21. Februar bei den Kammerlichtspielen Klagenfurt sowie am 8. März im Loop Wien.

B welcome (Instagram)

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OSKAR HAAG – „Surf Song“ (Lullaby Records / Sony // VÖ: 06.02.´26)

 Vier Jahre nach „Stargazing“ und einem kometenhaften Aufstieg meldet sich Oskar Haag mit voller Wucht zurück. Seine neue Single „Surf Song“ ist der erste Vorbote des kommenden Albums „LOST CAUSE“ und alles andere als ein leises Comeback. Statt verträumtem Indie-Pop liefert Haag einen Rock’n’Roll-Banger mit Surf-Vibes, lässig treibendem Beat und einer Jingle-Jangle-Gitarre, die sich sofort festsetzt.

„Surf Song“ klingt schlicht arrangiert, aber maximal wirkungsvoll. Zwischen Sehnsucht und Selbstironie steigert sich Haag in einen dringlichen Liebesappell, der hängen bleibt. Die Hooks sitzen, die Melodie erinnert an Wellen, die Energie stimmt. Man hört den geborenen Entertainer, der längst bewiesen hat, dass er Bühne und Publikum im Griff hat.

Nach ausverkauften Touren, Chart-Erfolgen und großen Bühnenmomenten zeigt Haag mit „Surf Song“ eine neue, selbstbewusste Facette. Ein Song, der 2026 früh Anspruch auf den Titel „Single des Jahres“ anmeldet und Lust macht auf das, was mit „LOST CAUSE noch kommt.

Oscar Haag (Instagram)

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BAMLAK WERNER – „We Are Not Just One Thing“ (Warner Music Central Europe // VÖ: 06.02.´26)

Mit „WE ARE NOT JUST ONE THING“ entsteht ein Sound, der Grenzen bewusst hinter sich lässt. Zwischen unterschiedlichen musikalischen Welten entfaltet sich ein Stück, das sich nicht festlegen will und genau darin seine Stärke findet. Der Titel ist dabei Programm: Identität ist vielschichtig, wandelbar und niemals nur eine einzige Facette.

Klanglich bewegt sich der Release zwischen atmosphärischer Tiefe und klarer Energie. Dichte Momente treffen auf offene Flächen, Intimität auf Weite. Die Produktion wirkt durchdacht, ohne an Spontaneität zu verlieren, und schafft eine Stimmung, die gleichzeitig nach innen führt und nach außen strahlt.

„WE ARE NOT JUST ONE THING“ ist mehr als ein Song, es ist ein Statement. Ein musikalischer Zwischenraum, der zum Hinhören einlädt und dessen Energie lange nachklingt.

Bamlak Werner (Instagram)

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DONNA SAVAGE & SKOFI — „Kim Possible“ (Wave Planet Records // VÖ: 06.02.´26)

Mit „Kim Possible“ liefern DONNA SAVAGE & Skofi den perfekten Soundtrack für durchgetanzte Nächte. Die neue Single katapultiert einen ab der ersten Sekunde in einen überhitzten Club, in dem der Bass drückt, die Crowd vibriert und die Energie greifbar wird. Auf einem bouncenden Beat von Skyfarmer verbinden die beiden Wiener Deutschrap-Artists selbstbewusste Attitude mit lässigem Flow und erinnern dabei an die ikonischen Rap-Love-Vibes der Y2K-Ära.

„Kim Possible“ ist verspielt, direkt und voller Charisma. DONNA SAVAGE und Skofi zeigen, wie man mit Stil performt, Präsenz zeigt und dabei keinen Zweifel daran lässt, wer hier das Sagen hat. Zwischen Nostalgie und zeitgemäßem Sound entsteht ein Track, der sofort ins Ohr geht und live garantiert für Eskalation sorgt. Ein Song der die kalte Jahreszeit ordentlich aufheizt.

Donna Savage (Instagram)
Skofi (Instagram)

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HAYFEVER — „Insomniac” (HayFever // VÖ: 13.02.´26)

Mit „Insomniac“ schlagen HayFever ein intensives neues Kapitel auf. Die Hard-Rock-/Metal-Band aus dem Salzburger Land verbindet in ihrer neuen Single eindrucksvolle Gitarrenriffs mit atmosphärischen Synth-Flächen und schafft damit einen Sound, der zugleich hart und überraschend zugänglich wirkt. Zwischen Grunge-Vibes, emotionaler Direktheit und moderner Produktion entsteht ein Spannungsfeld, welches die innere Unruhe des Songs hörbar macht.

„Insomniac“ erzählt von schlaflosen Nächten, kreisenden Gedanken und Liebeskummer. Von Momenten, in denen Stille plötzlich laut wird. Die Mischung aus roher Energie und melodischer Tiefe verleiht dem Track eine besondere Dynamik: kraftvoll im Ausdruck, verletzlich im Kern. Ein Song, der sich langsam aufbaut, emotional verdichtet und lange nachhallt. Ideal für alle, die intensive Gitarrenmusik mit Gefühl suchen.

HayFever (Instagram)

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HIKEE BIKINI – „TEAMWORK“ (BUST-A-MOVE // VÖ: 29.01.´26)

Wie ein Wirbelsturm fegt Hikee Bikini mit „Teamwork“ ins Trommelfell und bringt dessen dünne Membran zum Schwingen: das klingt dann so in etwa als würden Glass Animals, Daft Punk und Vulfpeck gemeinsam eine Party schmeißen. Dass der Dresscode zum Single-Release „overdressed“ war, ist bezeichnend für die fünfköpfige Gruppe. Das gewisse Etwas, das Hikee Bikini auf die Bühne mitbringen, zeigt sich auch auf Social Media. So kommentierte Conchita Wurst eines ihrer Instagram-Videos schlicht mit „geil!“. Thematisch dreht sich die neue Single nicht, wie der vermuten lässt um erfüllende Zusammenarbeit, sondern das Getuschel hinterrucks: „Es geht um Tratsch, um das kollektive Flüstern, um dieses seltsame Hobby, fremde Herzen gemeinsam zu sezieren – aus sicherer Entfernung, versteht sich“.

Hikee Bikini (Instagram)

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