Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Marisa Carvalho de Matos. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single und Album Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.
Mel*E – „Fall“ (JazzWerkstatt Records// VÖ 27.02.´26)
Mit „Fall“ veröffentlicht Mel*E die nächste Single aus ihrem kommenden Album „PROUD“. Es ist ein Stück zwischen Zerfallen und freiem Fall. Das Trio verbindet akustische und elektronische Klangwelten zu einer dichten, treibenden Soundlandschaft. Ein warmer, effektierter Bass trifft auf schwebende Synth-Flächen und ein erweitertes Schlagzeug-Setup voller hybrider Texturen. Weite Melodiebögen stehen neben energetischen Grooves und roher Unmittelbarkeit. „Fall“ zieht die Hörenden in einen Sog aus Spannung, Bewegung und klanglicher Tiefe.
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Kimyan – „Colours“ (PlusPlusPlus Music // VÖ: 06.03.´26)
„Colours“ ist die zweite Single von Kimyans kommenden Album und zeigt dabei eine neue Seite. Zum ersten Mal ist auch seine eigene Stimme zu hören, welche ehrlich und nah, getragen von einem warmen, detailreichen Sound, geprägt ist. Kalimba und orchestrale Elemente treffen auf elektronische Energie und schaffen eine farbenreiche Klangwelt. Der Song strahlt eine positive, motivierende Stimmung aus, wie ein sonniger Tag, der sofort gute Laune macht.
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Bon Jour – „How long is forever“ (Morinoko // 06.03.´26)
Mit „How Long Is Forever“ veröffentlicht Bon Jour die gleichnamige Single aus ihrer kommenden EP. Hypnotische Gitarren, antreibende Rhythmen und eine Hook voller Good Vibes treffen auf Psychedelic-Indie mit Pop-Ästhetik. Der Song fängt jenen Moment ein, in dem Gespräche tiefer werden, Nächte länger wirken und das Jetzt alles überstrahlt. Man verliert die Kontrolle und fällt in einen Klangraum voller Intensität. „How Long Is Forever“ ist ein Track über das Verliebtsein als Rausch – ein Zustand, in dem man sich neugierig und mutig fühlt.
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CULK – „twenty, eighteen“ (Siluh Records // VÖ: 04.03.´26)
Mit „twenty, eighteen“ melden sich CULK mit einem neuen Vorboten ihres kommenden Albums zurück. Der Song wird von der besonderen Stimme von Sophie Löw getragen und entfaltet Räume zwischen Euphorie und Leere, Nähe und Entfremdung. Vor dem inneren Auge entstehen Erinnerungsbilder: Konzertlichter auf der Bühne und das Gefühl, gleichzeitig Teil von etwas zu sein und doch irgendwie daneben zu stehen. Musikalisch setzen CULK auf Reduktion und Wiederholung, was dazu führt, dass sich der Song wie ein Trancezustand anfühlt.
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Miss Clit – our bodies our choice (Beatzarilla// VÖ: 05.03.´26)
„Our Bodies, Our Choice“ verkörpert einen kompromisslosen Protest-Track von Miss Clit. Verzerrte Vocals, Spoken-Word-Elemente und ein treibender Beat treffen auf eine Performance, die klar im queer-feministischen Aktivismus verankert ist. Inspiriert von Riot-Grrrl-Energie und Künstlerinnen wie Peaches wird der Dancefloor hier zum Ort für Haltung und Selbstbestimmung. Der Song steht für das, wofür Miss Clit künstlerisch eintritt: Sichtbarkeit, Empowerment und die Entmystifizierung weiblicher* Sexualität. „Our Bodies, Our Choice“ ist laut, direkt und unapologetic – ein Track, der Empowerment und Clubkultur miteinander verbindet.
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Marina & The Kats – „A Star With A Delay“ (Marina & The Kats // VÖ: 05.03.´26)
Mit „A Star With A Delay“ liefern Marina & The Kats eine charmante Hymne über das Älterwerden im Musikbusiness – inklusive einer großen Portion Selbstironie. Zwischen Swing, Pop und lässigem Groove erzählt der Song davon, den eigenen Moment vielleicht erst etwas später zu finden. Die Botschaft: die Bühne zurückerobern, Spaß haben und sich nicht mehr danach richten, was andere erwarten. Begleitet wird der Track von einem humorvollen Musikvideo, das die Idee vom „Star mit Verspätung“ augenzwinkernd aufgreift. Ein Song, der Mut macht und dabei einfach gute Laune verbreitet.
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Patrick Lammer – „When The Light Returns“ (Calm Current Records // VÖ: 05.03.´26)
Die zweite neue Single „When The Light Returns“ von Patrick Lammer handelt vom Loslassen und vom bewussten Rückzug aus einer lauten, schnellen Welt. „I go soft, I put this armour down“ – gleich zu Beginn wird die Rüstung abgelegt und das ständige Funktionieren hinterfragt. Der Song greift die Sehnsucht vieler Menschen nach Echtheit, Ruhe und realer Verbindung jenseits von Social Media und digitalem Lärm auf. Musikalisch setzt Lammer auf warme, erdige Klänge, inspiriert von Singer-Songwriter:innen der späten 60er-Jahre. So entsteht ein reduzierter, atmosphärischer Track über Rückzug, Hoffnung und den Moment, in dem das Licht wieder zurückkehrt.
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Naked Cameo — Ana Take your Time (Naked Cameo // VÖ 27.02.´26)
Naked Cameo begrüßt mit „Ana Take Your Time“ den Frühling. Der Track fühlt sich federleicht an, voller sonniger Wärme und entspannter Zuversicht, die sofort überspringt. Zwischen nachdenklichen Momenten und lässigem Drive entsteht ein Sound, der die Zuhörenden quasi an der Hand nimmt. Der Song zielt nicht auf Social-Media-Tauglichkeit ab, sondern handelt vom Vertrauen in den eigenen Rhythmus. Ein Song, der Raum lässt und gerade dadurch seine Wirkung entfaltet.
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