
Wenn zwei oder mehrere Sinnesreize zueinander in Verbindung stehen und immer in Zusammenhang auftreten, ist das Synästhesie. Eine spezielle Form dieses Phänomens erlaubt es der betroffenen Person Klang in Verbindung mit Farben wahrzunehmen. Jeder Klang beziehungsweise jede Tonhöhe lässt eine andere Farbe vor dem inneren Auge eines Synästhetikers erscheinen. Auch Menschen ohne dieser Gabe nehmen Abstufungen wie hell und dunkel in der Musik wahr. Music about colors in sound. (Vincent Pongracz)
Man muss sich nur einmal die Namen der MusikerInnen, welche sich der in Wien geborene Vincent Pongracz für sein Projekt um sich geschart hat, ansehen, um zu erkennen, dass es sich hier tatsächlich um eine Truppe am Start ist, die wirklich einiges erwarten lässt. Der Klarinettist, der unter anderem auch federführend bei der Jazz-Hip Hop-Soul Formation No Home For Johnny mitwirkt, schlüpft in diesem Oketett in die Rolle des Arrangeurs und musikalischen Leiters, der seine aus Clemens Salesny (Saxophon), Alois Eberl (Posaune), Maria Holzeis Augustin (Flöte), Richard Köster (Trompete), Peter Rom (Gitarre), Manuel Mayr (Bass) und Lukas König (Schlagzeug) bestehende Formation, dazu einlädt, sich mit ihm auf eine spannende Klangreise durch die weite welt des Jazz und über diese hinaus zu begeben.
Was tatsächlich auf dem Programm steht, lässt aufgrund der musikalischen Biographien der einzelnen Mitglieder dieses Ensembles, nur schwer vorhersagen. Einzig vielleicht, dass die achtköpfige Truppe sich wohl im stilistischen Grenzgängertum zwischen den verschiedenen Formen des Jazz und anderen Genres üben wird, dass sie ebenso sich Kompositionen, wie auch dem freien Spiel widmen und auch nicht vor musikalischen Experimenten zurückschrecken wird.
Voraussetzungen, bei denen wohl allen passieren kann und auch wird. Spontanes, Vertracktes, Schräges und Komplexes wird wohl daher genauso auf dem Programm stehen, wie etwas leichter Zugängliches und Gefälliges. Man muss sich also schon überraschen lassen. (mt)
Termine:
13.02., 24.03