
Nachdem die Jury, bestehend aus Jim McNeely, John Hollenbeck und Jörg Achim Keller, aus der Beratungssitzung zurückgekehrt war, verkündete sie das Ergebnis: Den 1. Preis, dotiert mit € 5.000, erhielt Malte Schiller aus Deutschland für das Stück „Night Quiet“, € 3.000 gingen mit dem 2. Preis an Julia Maier (Österreich) für „New Shores Ahead“, und der 3. Preis, dotiert mit € 2.000, wurde David Grottschreiber (Schweiz) für seine Komposition „The Zone“ verliehen. Der eigens ausgewiesene Spezialpreis für weibliche Komponistinnen über € 2.000 ging ebenfalls an Julia Maier. Auch das Publikum konnte mitreden: Es entschied über einen zusätzlichen Preis in einer Höhe von € 1.000, der für Julia Maier der dritte Preis des Abends wurde.
Kompositions-Wochenende
Insgesamt 30 Bewerbungen aus zwölf Nationen Europas sowie aus Kanada waren zum erstmals ausgeschriebenen Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Jazzkomposition „Jazz – Comp – Graz“ eingegangen, anschließend wurden neun Finalkompositionen selektiert.Die neun KandidatInnen wurden zu einem gemeinsamen Jazzkompositions-Wochenende Anfang April nach Graz eingeladen, bei dem die Jurymitglieder sie unterstützten und in Workshops berieten. Sie kamen aus sechs verschiedenen Nationen, zwei Österreicherinnen waren mit im Rennen. Aus dem Konzertmitschnitt des ORF wird nun auch eine CD in der KUG-Reihe „Klangdebüts“ entstehen.
Mit dem triennal veranstalteten und 2010 zum ersten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb „Jazz – Comp – Graz“ möchte der dafür gegründete Förderverein „Pro Jazz Graz” die Jazzszene in der steirischen Hauptstadt um einen weiteren Fixpunkt bereichern, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Jazz der KUG und mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Graz.
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Kunstuniversität Graz