Mit ihrem zweiten Album „All We Need“ (Kats Records / VÖ: 23.10.) schlagen Soulparlez ein neues Kapitel auf. Was einst vor allem von A-cappella-Gesang geprägt war, hat sich zu einem facettenreichen Bandsound entwickelt, in dem verzerrte Gitarren, markante Basslinien, Synthesizer und treibende Rhythmen den vier Stimmen ein neues Gewicht verleihen. Paula Duschek, Lena Fink, Ulli Grill und Sarah Wolf verbinden Alternative Pop mit Jazz und weiteren musikalischen Einflüssen zu einem eigenständigen Klangbild. Inhaltlich geht es um Wut über gesellschaftliche Missstände, um Selbstermächtigung und die Kraft des Zusammenhalts. Im Gespräch erzählen die vier Musikerinnen, wie sie ihren Sound erweitert haben, was sie beim gemeinsamen Songwriting angetrieben hat und warum Freundschaft eine zentrale Rolle auf „All We Need“ spielt. Im Interview mit Michael Ternai sprechen Paula Duschek, Lena Fink und Sarah Wolf über den Grund für die Hinwendung zu einem neuen Sound, warum dieser ihnen so sehr Freude macht und ihre musikalischen Einflüsse.
Soulparlez wurde lange als A-cappella-Gruppe wahrgenommen, obwohl ihr schon immer auch Instrumente eingesetzt habt. Euer neues Album fällt für mich allerdings eindeutig nicht mehr unter A cappella. Für mich klingt es vielmehr nach einer Band mit vier Sängerinnen. Warum habt ihr euren Sound so stark erweitert?
Paula Duschek: Ich glaube, es war vor allem der Wunsch, lauter zu sein. Unsere Musik sollte fetter klingen. Das, was wir davor gemacht hatten, war uns zu leise.
Lena Fink: Wir haben bei unseren Konzerten gemerkt, dass wir es eigentlich gerne hätten, wenn sich die Leute auch einmal bewegen und tanzen würden, wenn einfach mehr Energie im Raum wäre. Wir genießen es natürlich nach wie vor, A cappella zu performen, weil dabei eine ganz besondere Stimmung entsteht. Aber es ist eben eine sehr sanfte, sehr tiefgehende Stimmung. Wenn man hingegen mit einer vollen Band spielt und einfach ein bisschen mehr drauf scheißt, entsteht eine ganz andere Energie. Das war etwas, worauf wir alle neugierig waren: wie das klingt, wie sich das anfühlt und ob uns das Spaß macht. Neugier war, glaube ich, der Hauptgrund dafür, dass wir das jetzt gemacht haben.
Sarah Maria Wolf: Die Entwicklung hat sich auch über die Jahre ergeben. Am Anfang hatten wir wirklich sehr runde Songs, zum Großteil reine A-cappella-Stücke. Dann sind nach und nach mehr Instrumente dazugekommen, wodurch die Songs langsam auch etwas lauter und voller geworden sind. Das Ganze hat sich irgendwie ganz natürlich entwickelt. Es war ja auch bisher schon so, dass ich Bass gespielt habe, Paula und Ulli Klavier und Synthesizer und Sarah Gitarre. Jetzt ist es quasi fix dazugekommen, dass wir alle Instrumente spielen.
Paula Duschek: Deshalb ist das neue Album eine Art nächster logischer Schritt. Es war irgendwie ganz klar, dass wir es jetzt so machen.
Das heißt, ihr habt die Instrumente tatsächlich selbst eingespielt?
Lena Fink: Bis auf das Schlagzeug. Wir waren auf der Suche nach einer Schlagzeugerin und wollten unbedingt eine FLINTA*-Person dafür haben. Das war uns wichtig. Die Suche hat sich allerdings etwas schwierig gestaltet, weil es einfach nicht so viele gibt. Und diejenigen, die wir gefunden haben, waren alle schon sehr beschäftigt und ausgebucht. Deshalb hatten wir zu dem Zeitpunkt, als wir im Studio waren, noch niemanden gefunden und haben dann Florian Tiefenbacher gefragt, mit dem wir schon unsere erste Single gemacht haben. Das war dann für uns ein guter Kompromiss.
Sarah Maria Wolf: Und bei der ersten Single des Albums [„Anger“; Anm.] hat unser Produzent Tobias Wöhrer den Bass eingespielt, sowie Julian Eggenhofer E-Gitarre. Wir wollten einmal ausprobieren, wie es ist, mit einem Produzenten zu arbeiten und ob das für uns überhaupt passt. Das war ein halbes Jahr, bevor wir dann tatsächlich ins Studio gegangen sind. Die erste Single hatten wir also schon viel früher fertig, erst danach ist das gesamte Album entstanden.
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Als ich nach längerer Zeit wieder auf euch aufmerksam wurde, war das durch die Single „Anger“. Da habe ich mir schon gedacht: Oh, da hat sich etwas verändert. Zum einen klingt der Song ziemlich düster, zum anderen habe ich das Gefühl, dass sich darin eure musikalischen Vorlieben widerspiegeln. Zumindest eine von euch muss ein Radiohead-Fan sein.
[Alle lachen.]
Ja.
Aber es ist nicht nur Radiohead. Wenn man sich das Album anhört, merkt man, dass eure Einflüsse aus ganz unterschiedlichen Richtungen kommen. Wie habt ihr es geschafft, diese Vielfalt so stimmig zusammenzuführen?
Paula Duschek: Das Songwriting hat sich tatsächlich verändert. Wir haben das Album zum ersten Mal gemeinsam geschrieben und von Anfang an mit Instrumenten komponiert.
Habt ihr euch diese Offenheit bewusst bewahrt, oder hat sich das einfach so ergeben?
Paula Duschek: Wir haben uns eigentlich keine Gedanken darüber gemacht, ob es ein Pop- oder ein Rockalbum werden soll. Wir haben überhaupt nicht an Genres gedacht. Das ist einfach so passiert.
Lena Fink: Ich glaube, wir haben unseren eigenen Sound stärker gefunden, weil wir diesmal gemeinsam geschrieben haben. Davor war es immer so, dass jede für sich Songs geschrieben und diese zu den Proben mitgebracht hat, wo wir sie dann gemeinsam erarbeitet haben. Es waren also Stücke von unterschiedlichen Menschen, die jeweils ihre eigenen musikalischen Inspirationen mitgebracht haben. Jetzt fließt alles stärker ineinander und wird dadurch vielleicht mehr zu einem Ganzen.
Hat euch diese neue Arbeitsweise manchmal auch überrascht? Seid ihr gelegentlich selbst erstaunt gewesen, was dabei herauskommt?
[Alle lachen.]
Ja, total.
Lena Fink: Wir haben einmal eine Songwriting-Woche gemacht, die für uns alle sehr spannend war. Vieles war neu, aber auch richtig cool, weil man dabei mitbekommt, wie die anderen eigentlich schreiben. Wir haben uns gegenseitig sehr inspiriert. Natürlich sind wir zwischendurch auch einmal angestanden und haben uns gefragt, wie es jetzt weitergehen soll. Manche Ideen haben wir dann wieder verworfen. Das war ein spannender Prozess.
Paula Duschek: Wir waren alle überrascht, wie gut das funktioniert hat. Wir haben in dieser einen Woche fast das gesamte Album geschrieben. Es ging irgendwie Schlag auf Schlag. Wir haben sehr viele Songs entwickelt, von denen dann auch einige auf dem Album gelandet sind.

Welche musikalischen Wurzeln habt ihr eigentlich, und wie habt ihr euch kennengelernt?
Sarah Maria Wolf: Wir waren alle an derselben Universität und haben uns dort kennengelernt. Wir haben alle Gesang studiert und irgendwann angefangen, zu viert zu singen.
Die Instrumente habt ihr euch dann selbst beigebracht?
Sarah Maria Wolf: Ich hatte schon in meiner Jugend Bassunterricht, habe dann aber eine längere Pause gemacht. Erst mit Soulparlez habe ich wieder damit angefangen.
Paula Duschek: Ich habe schon als Kind Klavier gelernt, eigentlich noch bevor ich mit dem Gesang begonnen habe. Beim Songwriting arbeite ich mit dem Klavier, und mittlerweile bin ich eben die Pianistin der Band. Ulli spielt Synthesizer.
Ich finde es spannend, dass auf dem Album jedes Lied für sich steht und eine eigene Stimmung vermittelt. „Anger“ klingt für mich, wie schon gesagt, düster, es ist ein Song, der ganz der Wut gewidmet ist. Die übrigen Stücke nehmen einen mit auf eine Achterbahnfahrt durch unterschiedliche Stimmungen. Es gibt sehr sanfte, ruhige und romantische Passagen, dann wieder fast jazzige, experimentelle Parts. Das Schöne daran ist, dass sich all diese unterschiedlichen Elemente trotzdem zu einem stimmigen Gesamtklang verbinden, der von euren vier Stimmen getragen wird. Der musikalische Unterbau ist dabei von Song zu Song ein anderer.
Lena Fink: Ich glaube, dass das Album zu einem großen Teil auch wegen unseres Produzenten Tobias Wöhrer so geworden ist, wie es ist. Wir haben uns mit ihm auf eine Reise begeben, weil wir diese Art der Zusammenarbeit vorher noch nicht kannten. Es hat ganz neue Türen geöffnet, mit jemandem zu arbeiten, der Fähigkeiten mitbringt, die wir selbst nicht haben, und Sounds einbringt, auf die wir allein vielleicht nie gekommen wären. Ich glaube, dadurch hat sich alles so organisch weiterentwickelt.
Sarah Maria Wolf: Die gesamte Studioarbeit hat das Album noch einmal entscheidend geformt. Tobias Wöhrer hat viel experimentiert und uns dadurch wiederum inspiriert.
Paula Duschek: Es war übrigens auch das erste Mal, dass wir mit einem Produzenten gearbeitet haben. Davor hatten wir alles selbst gemacht.
Wenn ich euch zuhöre, habe ich den Eindruck, dass viel Brainwork in das Album geflossen ist und es alles andere als ein Schnellschuss war.
Lena Fink: Ich würde gar nicht sagen, dass so viel Brainwork dahintersteckt. Das Album ist nicht zerdacht, sondern doch mehr gefühlsbetont. Wir haben aber viel ausprobiert und experimentiert.
Sarah Maria Wolf: Es hat einfach Spaß gemacht, und wir konnten uns richtig austoben. Wir haben kaum etwas lange durchdacht. Dafür hatten wir auch gar nicht genug Zeit.
Paula Duschek: Wir hatten unsere Studiotage, und da war klar, dass wir die Songs in dieser Zeit fertigbekommen mussten. Mir hat das extrem viel Spaß gemacht. Wir sind nach den Aufnahmen immer wieder hinausgegangen und haben gesagt: „Ja, das ist so geil!“ Es war einfach toll, einmal gemeinsam auf diese Weise an den Songs zu arbeiten. Das war ein ganz anderes Gefühl als bei unserer bisherigen Arbeitsweise.
So viel Spaß ihr an der Produktion eurer Songs hattet, so ernsthaft sind oft deren Texte. Es geht um persönliche Themen und gesellschaftspolitische Fragen. Auch die Erfahrungen von FLINTA-Personen und die Rolle von Frauen in der Gesellschaft spielen eine große Rolle. Welche Geschichten erzählt ihr auf dem Album?
Sarah Maria Wolf: Ich glaube, vieles davon kommt daher, dass wir mittlerweile seit fünf Jahren gemeinsam Musik machen und uns auch als Freundinnen begleiten. Wir teilen unsere Themen miteinander und erleben über die Jahre viele Dinge, die uns prägen und beschäftigen. Das haben wir auch beim Schreiben gemeinsam verarbeitet. Während unserer Songwriting-Woche haben wir uns einfach hingesetzt und darüber gesprochen, was uns gerade am Herzen liegt. Dabei sind bestimmte Themen immer wieder aufgekommen. Deshalb gibt es auf dem Album auch einige Songs, die sich damit auseinandersetzen.
Lena Fink: Wir sind FLINTA*-Personen in der Musikszene und haben in diesem Zusammenhang schon einiges erlebt. Immer wieder machen wir Erfahrungen, die schwierig sind, begegnen respektlosem Verhalten und merken, dass noch viel Arbeit notwendig ist. Es wird nach wie vor zu wenig darüber gesprochen, und es gibt noch immer zu wenige Bands, die jene Sichtbarkeit bekommen, die sie verdienen. Das war, glaube ich, ein wichtiger Teil dieses Albums. Es ging auch darum, uns bewusst zu machen: Wir haben eine Stimme und nutzen sie. Wir dürfen sagen, was wir denken, ohne uns aus Rücksicht auf gesellschaftliche Erwartungen einschränken zu müssen. Es war uns wichtig, die unterschiedlichen Facetten dieser Thematik – also was es bedeutet, eine FLINTA*-Person und eine Frau in dieser Gesellschaft zu sein – auf dem Album möglichst realistisch abzubilden.

Was für negative Erfahrungen habt ihr in den vergangenen Jahren gemacht?
Lena Fink: Ein Klassiker ist, dass du zu einem Konzert kommst und dir jemand erklärt, wie du deine Geräte anschließen musst. Dabei weißt du natürlich selbst, wie das funktioniert – schließlich ist es dein Job. Trotzdem werden dir diese Grundlagen erklärt, weil Männer davon ausgehen, dass Frauen sich damit nicht auskennen. Oft wird man nicht als Mensch wahrgenommen, sondern auf ein sexualisiertes Objekt reduziert. Das sind solche Situationen, in denen man merkt, dass man nicht so ernst genommen wird wie Männer. Das ist sehr frustrierend.
Sarah Maria Wolf: Ich glaube, es war uns auch wichtig, diese Wut – angesichts dessen, wie es Frauen und FLINTA*-Personen auf der Welt generell geht – in Musik und Energie umzuwandeln und etwas Gutes daraus zu machen. Wir alle fühlen uns angesichts vieler Dinge, die gerade passieren, oft ohnmächtig. Die Musik war für uns eine Möglichkeit, diese Gefühle aufzugreifen und in etwas anderes zu verwandeln.
Lena Fink: In unserer Community gibt es so viel Frustration und Wut. Wir wollen diese Gefühle als Energie nutzen, denn als Gemeinschaft sind wir stark. Wir möchten viel mehr feiern, was möglich ist, wenn wir zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen und stärken. Gemeinsam können wir so viel erreichen. Das ist die zentrale Botschaft unseres Albums: Lasst uns diese Gemeinschaft feiern.
Darum geht es auch in unserer Single „All We Need“: Wir müssen nicht unbedingt auf Männer angewiesen sein, vieles können wir auch untereinander klären. Unsere Freundinnen sind immer für uns da, egal, was passiert. Sie beschützen uns und bestärken uns. Wir wollen mehr Energie in diese Beziehungen und in diesen Zusammenhalt investieren.
Was waren eure wichtigsten musikalischen Einflüsse?
Sarah Maria Wolf: Das kann ich für mich gar nicht so genau beantworten, weil alles einfließt, was ich jemals geliebt, gehört und gesungen habe. Bei mir ist das so vielfältig, dass es sich nicht eindeutig definieren lässt.
Lena Fink: Radiohead sind für mich auf jeden Fall eine wichtige Inspirationsquelle, weil es mich schon seit Ewigkeiten zu ihrer Musik hinzieht und ich sie immer wieder höre. Eine weitere große Inspirationsquelle ist Sophie Hunger. Was mir erst kürzlich aufgefallen ist: In den vergangenen Jahren habe ich – abgesehen von Radiohead – eigentlich keine Band gehört, bei der nicht eine FLINTA*-Person im Mittelpunkt steht. Das ist nicht bewusst passiert, sondern eher unbewusst.
Es klingt vielleicht ein bisschen kitschig, aber gerade während unserer Songwriting-Woche haben wir gemerkt, wie unterschiedlich wir schreiben und welche verschiedenen Inspirationen jede von uns mitbringt. Genau das inspiriert uns gegenseitig. Das Schöne daran ist, dass bei uns alle gleichermaßen dazu beitragen, wie sich die Songs anfühlen und was wir musikalisch einbringen. Das ist in Bands gar nicht so selbstverständlich. Bei diesem Album war dieser gemeinsame Anteil besonders ausgeprägt.
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Ich merke, wie sehr ihr selbst von diesem Album begeistert seid. Wie geht es für euch musikalisch weiter? Ist der neue Sound eure Richtung für die Zukunft, oder wollt ihr euch alle Möglichkeiten offenhalten und erst einmal schauen, wie die Songs live funktionieren?
Sarah Maria Wolf: Wir gehen in zwei Wochen auf Tour und was ich gerade besonders feiere, ist, dass wir wirklich zu 100 Prozent live spielen. Es gibt keine Einspielungen, sondern es ist genau das zu hören, was wir selbst spielen und singen. Das macht uns gerade unglaublich viel Freude. Seit wir das Album aufgenommen haben, entstehen auch schon wieder neue Songs. Es geht also einfach weiter, und ich kann mir vorstellen, dass in dieser Energie noch einiges entsteht.
Lena Fink: Ich glaube nicht, dass es unser Plan ist, uns einzuschränken und zu sagen: Okay, das funktioniert, das machen wir jetzt für immer. Wir sind alle viel zu neugierig, um uns so festzulegen. Wenn wir in zwei Jahren Lust auf Metal bekommen oder auf etwas ganz anderes, wären wir alle offen dafür, das auszuprobieren. Das ist ja das Schöne am Musikmachen. Wir wollen uns die Freiheit bewahren, gemeinsam kreativ zu sein, miteinander zu musizieren und herauszufinden, was alles möglich ist.
Paula Duschek: Wir sind gerade einfach ganz im Moment und denken noch gar nicht darüber nach, wie es weitergeht oder wie wir in Zukunft klingen werden. Dafür ist momentan überhaupt kein Platz. Natürlich werden wir auch weiterhin A-cappella-Konzerte spielen, weil das nach wie vor ein Teil von uns ist. Das wird auch so bleiben.
Das Album erscheint jetzt, und ihr habt eine Tour zusammengestellt, die euch nicht nur durch Österreich, sondern auch durch die Schweiz und Deutschland führt.
Paula Duschek: Wir haben es einfach versucht. Wir machen unser Booking selbst, und diesmal war es ein bisschen schwierig, weil wir zu dem Zeitpunkt, als wir die Veranstalter kontaktiert haben, noch nichts veröffentlicht hatten. Wir hatten eigentlich nur eine Demo und mussten irgendwie vermitteln, dass wir jetzt ganz anders klingen – und zwar auf eine gute Art. Manche waren dann mutig genug, zu sagen: „Ja, passt, macht das, spielt bei uns!“ Jetzt lassen wir uns überraschen.
Eines der Highlights der Tour dürfte das Konzert im Radiokulturhaus am 13.11. sein. Was darf sich das Publikum erwarten?
Sarah Maria Wolf: Ich glaube, es wird eine Reise durch die Geschichte von Soulparlez, mit einem besonderen Fokus auf den neuen Sound. Das kann man bei diesem Konzert erleben. Wir haben uns die gesamte Show überlegt, und es wird auf jeden Fall einige Überraschungsmomente geben. Hoffentlich macht es einfach Spaß.
Lena Fink: Wir wollen das Konzert richtig zelebrieren und gemeinsam mit allen feiern, die dabei sind.
Paula Duschek: Es ist ein Stehkonzert. Das war auch einer der Gründe, warum wir in diese Richtung gegangen sind. Weil A cappella und Stehkonzert? Da war für uns klar, dass wir mit Band spielen wollen. Wir wollten einfach, dass die Leute tanzen können. Früher haben wir auf der Bühne manchmal gesessen, irgendwann sind wir dann aufgestanden. Jetzt sollen alle aufstehen. It’s gonna be amazing!
Vielen Dank für das Interview.
Michael Ternai
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Soulparlez live
22.10. Freiraum Übersee, TRAUNSTEIN, DE
23.10. Ann&Pat, LINZ, AUT
26.10. Roxy Music Bar, ZÜRICH, CH
28.10. Urgence Disk Records, GENF, CH
31.10. Dreieinigkeitskirche, NÜRNBERG, DE
13.11. Radiokulturhaus, WIEN, AUT
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