„Es war für mich wirklich auch eine Challenge zu zeigen, dass COSMÓ nicht nur ein ESC-Act und nicht nur ein einziger Song ist, sondern eben ein Künstler.“ – COSMÓ im mica-Interview

Mit seiner Teilnahme am Eurovision Song Contest hat COSMÓ zuletzt für viel Aufmerksamkeit gesorgt, nun legt der Wiener Sänger und Songwriter mit „LIEBER TRÄUM ICH WEITER“ (Töchtersöhne / VÖ: 25.09.) sein Debütalbum vor. Zwischen Pop und tanzbaren Momenten, persönlichen Beobachtungen und großen Gefühlen geht es um das Erwachsenwerden, um Unsicherheiten und die Frage, wie viel Zuversicht man sich trotz einer zunehmend komplizierten Welt bewahren kann. Produziert und geschrieben gemeinsam mit Markus Perner, verbindet das Album eingängige Melodien mit einer persönlichen, direkten Sprache. Im Interview mit Michael Ternai spricht COSMÓ über die Ehrlichkeit in seiner Musik, das Träumen dürfen und den Entertainment-Faktor, der ihm wichtig ist.

Anlass unseres Treffens ist dein Debütalbum. Du hast mit einem Kollegen von mir vor dem Song Contest schon ein Interview gemacht. Damals hieß es noch, dass du ein paar Songs aufgenommen hast, aber einen konkreten Ausblick auf ein erscheinendes Album gab es noch nicht. Das ist jetzt nur wenige Monate her. Wie ist es passiert, dass es dann doch so schnell gegangen ist?

COSMÓ: Ich hatte letztes Jahr mit meinem Produzenten Markus Perner sehr viele Studio-Sessions. Ich habe eigentlich mein Leben lang auf Englisch geschrieben und stilistisch war es auch etwas anders, eher Pop-Rock. Dann haben wir uns im Studio wirklich ausprobiert und gesagt: Probieren wir es einmal auf Deutsch und machen wir etwas ganz anderes. Daraus ist dieser Stil mit Beats, selbst aufgenommenen Gitarren und Klavier entstanden, die ich meist allein in meiner Wohnung aufgenommen habe. So entwickelte sich ein bisschen dieser Bedroom-Pop, weil viele der Tracks zunächst als Demos in meiner Wohnung entstanden sind und jetzt auch auf dem Album gelandet sind.

Mit diesen Demos bin ich dann immer zu Markus gegangen und habe gesagt: Hey, das müssen wir eigentlich noch einmal richtig aufnehmen, alles sauber in einer Studio-Version. Woraufhin er gesagt hat: Wozu? Genau das ist doch die Magie daran, dass es so alleine entstanden ist.

Ich habe natürlich immer gesagt, ich möchte ein Album, ich möchte etwas Großes, ein großes Projekt machen. Aber Markus und Jürgen haben dann gesagt, dafür muss wirklich ein Gesamtbild entstehen. Es ist nicht nur eine Ansammlung von Songs, sondern ein Konstrukt, bei dem es eigentlich um ein zentrales Thema geht. Und so sind dann nach und nach die vielen Songs entstanden – und plötzlich war es ein Album.

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Aber war es ursprünglich wirklich der Plan, das Album so zügig nach dem Eurovision Song Contest herauszubringen?

COSMÓ: Das war schon vor einem Jahr der Plan. Nur war der Song Contest damals noch überhaupt kein Thema. Und „Tanzschein“ gab es auch noch nicht. Ich habe damals eigentlich einfach ins Blaue hineingeschrieben und musiziert. Dann haben wir irgendwann „Tanzschein“ geschrieben, und ich wurde bei „Vienna Calling“ aufgenommen. Da habe ich mir gedacht: Hey, das ist ein super Sprungbrett, so eine österreichische Show mit einem großen Publikum. Das ist doch ein guter Start für COSMÓ und das Album, das wir dann irgendwann nachbringen können.

Dann ging es zum ESC, und es war eine so intensive Zeit von Februar bis Mai, dass ich überhaupt keine Zeit hatte, Songs zu schreiben oder am Album zu arbeiten. Das ist alles danach passiert. Ein Großteil war eigentlich schon fertig und geschrieben, aber nach dem ESC mussten wir das Album noch fertigstellen. Ich wollte einfach zeigen, dass COSMÓ noch weitere Geschichten zu erzählen hat, und den Fans einen Act bieten, der auch als Gesamtbild funktioniert.

Der Auftritt beim ESC hat viel Aufmerksamkeit auf dich gelenkt und dich einem großen Publikum bekannt gemacht. Ist dieses Debütalbum für dich jetzt auch der Schritt, mit dem du dich endgültig als eigenständiger Musiker positionierst und zeigst, was musikalisch in dir steckt?

COSMÓ: Genau so ist es. Es war für mich wirklich auch eine Challenge zu zeigen, dass COSMÓ nicht nur ein ESC-Act und nicht nur ein einziger Song ist, sondern eben ein Künstler.

Und das muss man erst einmal etablieren. Das ist ein Prozess und natürlich auch ein gewisses Risiko, weil es hätte auch sein können, dass den Fans die Songs nach „Tanzschein“ nicht gefallen und sie eigentlich nur Disco und Party wollen. Aber Gott sei Dank hat es funktioniert, weil dann weitere Songs kamen, mit denen die Fans gut connecten konnten. „Runterspülen“ zum Beispiel ist etwas völlig anderes, eine emotionale Klavierballade. Und mir war es wichtig, auch diese Seite zu zeigen.

Ich mag es an Künstler:innen, wenn sie vielfältig sein können und eine gewisse Bandbreite zeigen. Weil ich dann merke, dass dahinter ein Prozess steckt und jemand mehrere Gefühle und Geschichten vermitteln kann. Das war dann auch mein Ziel nach dem ESC: auf „Tanzschein“ aufzubauen und weiterhin andere Geschichten zu erzählen.

Du hast jetzt schon zwei Dinge erwähnt, die mir tatsächlich beim Durchhören des Albums aufgefallen sind. Das eine war, was du gesagt hast: dass die Songs in einem sehr ursprünglichen Zustand geblieben und nicht überproduziert worden sind. Beim Opener hatte ich tatsächlich sofort das Gefühl: Das knarzt, aber dann doch ordentlicher, als man es bei einem wirklich glatt polierten Pop-Act erwarten würde. Und das Zweite ist eben diese musikalische Breite, die die Songs abdecken. Es gibt diese Partykracher wie „Tanzschein“, aber ebenso diese intimen, leisen Momente. Ist diese Breite das, was tatsächlich auch dein musikalisches Ich ausmacht?

COSMÓ: Auf jeden Fall. Das wollte ich erreichen: dass nicht alles gleich klingt. Ich wollte aber auch, dass alles nach COSMÓ klingt und dass sich das dann doch irgendwie ausgeht, dass es nicht zu einem Mischmasch wird, sondern sich ein Stil durchzieht. Und dass es manchmal ein bisschen mehr knarzt und unschön ist. Das war für mich diese Ehrlichkeit, die es interessant gemacht hat. Vor allem jetzt, mit so viel KI und den Möglichkeiten, die Computer bieten, finde ich es superwichtig, diese Ehrlichkeit zu bewahren und trotzdem irgendwie modern zu bleiben. Ich finde das supertricky. Aber deswegen ist die Freude dann umso größer, wenn für einen als Künstler alles aufgeht.

Bild des Musikers COSMO
COSMÓ © Ellior Sopper

Für mich waren das einerseits die Geschichten eines Jugendlichen, der gerade in dieser Zeit aufwächst, in einer Großstadt lebt, mal sein Leben selbst in die Hand nimmt, die Zukunft für sich gestaltet und weiterträumt, auch wenn irgendwie alles so scheint, als würde in der Welt alles den Bach hinuntergehen. Und andererseits sollte jeder Song so einen kleinen Twist haben. Jeder Song hat immer so ein paar blöde Ideen. Wir haben mit Markus im Studio jeden Blödsinn aufgenommen und später aussortiert, weil ich finde, dass das, was zuerst blöd klingt, irgendwann cool wird.

Und es war auch so, dass sich viele fragten, was ist COSMÓ, was ist ein Tanzschein, warum hat der einen blauen Stern auf? Das ist alles irgendwie ein bisschen weird und komisch. Und dann haben sich Monate später Fans den Stern selbst aufgemalt und den „Tanzschein“ getanzt, und plötzlich wurde es so zum Mainstream. Und das mag ich eben am Mainstream: Man kann den Mainstream mit seiner Kunst und seiner Musik beeinflussen. Mit meinem Album möchte ich ein Zeichen setzen, dass es okay ist, wenn es knarzt und wenn es ein bisschen unschön ist. Hauptsache, es ist ehrlich, und Hauptsache, man kann als Künstler mit den Menschen über die Musik connecten.

Was auch auffällt ist, dass die Songs, trotz der ruhigen und melancholischen Momente, insgesamt ein ziemlich positiver Spirit durchzieht. Die Welt ist, wie du selbst sagst, gerade nicht unbedingt einladend und von vielen Krisen geprägt. Ist es auch deine Idee, mit deiner Musik einen Gegenpol dazu zu schaffen und deinen Fans für diese Momente eine Art Abwechslung zu bieten?

COSMÓ: Auf jeden Fall. Ich möchte wirklich, wie schon der Titel sagt, lieber weiterträumen und Hoffnung schenken. Natürlich ist es wichtig auch die Themen anzusprechen, die belasten: den Druck, dass durch KI Jobs ersetzt werden, dass man sich kein Haus mehr leisten kann, dass man vielleicht drei Jobs gleichzeitig machen muss oder was auch immer. Aber was ich mit „Lieber träume ich weiter“ zeigen möchte, ist, dass wir eigentlich nicht von der Zukunft beeinflusst werden, sondern dass wir als Generation die Zukunft selbst gestalten können.

Deswegen auch immer dieses Träumen. Damit möchte ich nicht sagen, dass man in seiner eigenen Traumwelt lebt und irgendwie von der Welt abgekoppelt ist. Natürlich soll man realistisch denken, aber nicht die Hoffnung aufgeben und nicht aufhören, an seine Träume zu glauben. Ich glaube, genau das ist es, was mich weiterbringt und warum ich morgens aus dem Bett aufstehe: weil ich nicht einfach aufgeben möchte, nur weil irgendwer sagt, dass es nicht geht. Deshalb war es mir immer wichtig, in den Songs diesen Optimismus zu bewahren und trotzdem die Themen anzusprechen, die Jugendliche beschäftigen.

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Inwieweit brauchst du ein korrigierendes oder auch einordnendes Element wie einen Produzenten an deiner Seite? Also jemanden, der deine Ideen noch einmal bündelt, konkretisiert und vielleicht auch kritisch hinterfragt? Du hast eingangs erwähnt, dass du die Songs zunächst zu Hause entwickelt hast und dann noch einmal ins Studio gegangen bist, um daran weiterzuarbeiten. Oder bist du eher der selbstbewusste Musiker, der sagt: Okay, das ist jetzt mein Ding, so möchte ich es haben?

COSMÓ: Für mich ist es immer wichtig, dass der Entertainment-Faktor drinnen bleibt. Und da hat mir Markuswahnsinnig geholfen, weil er die Musik auf das Level gebracht hat, wo sie einen unterhält und auch die Story richtig rüberkommt. Man hätte die Geschichte auch ganz anders präsentieren können, aber vielleicht hätte das Publikum dann nicht damit connected. Markuskonnte das durch seinen Sound und seine Expertise wahnsinnig gut transportieren.

Für mich ist es halt auch wichtig, dass es immer Entertainment und auch eine Show ist. Darauf schauen wir auch bei der Tour. Wir möchten die Songs nicht nur runterspielen, wie wir es im letzten Jahr noch getan haben, sondern wirklich eine Show anbieten, die die Geschichten richtig präsentiert, als Gesamtbild, als Gesamtshow, sodass man dann auch wirklich unterhalten und mitgerissen wird. Das ist, finde ich, das Ausschlaggebende, wenn man mit einem Experten wie Markus zusammenarbeitet.

Es ist ja nicht selten vorgekommen, dass es einem Eurovision-Song-Contest-Act nicht wirklich gelungen ist, anschließend eine größere Musikkarriere zu starten. Inwieweit hast du das Gefühl, dass sich diese Entwicklung bei dir anders gestaltet?

COSMÓ: Ich spüre den Druck natürlich auch, und das ist eben etwas, womit, glaube ich, jeder Musiker und jede Musikerin heutzutage zu kämpfen hat. Durch Social Media, Viralität und Hype ist alles wahnsinnig kurzlebig geworden. Ein Hit reicht nicht mehr aus. Es muss immer weitergehen, weil alles so kurzlebig ist. Genauso, wie ein Hype und eine große Viralität einem helfen können, können diese Dinge nach ein paar Wochen auch wieder verschwinden.

Um das zu verhindern, möchte ich immer schauen, dass COSMÓ eine Konstante bleibt. Ich glaube, das ist für meine Fans am wichtigsten: dass COSMÓ nicht das Risiko hat, zu verschwinden. Auch wenn ein Song jetzt nicht gut performt, möchte ich trotzdem weiterhin COSMÓ bleiben.

Ich habe jetzt wirklich gemerkt, wie wichtig diese Persona COSMÓ für Fans und Menschen ist. Ich hatte letztens ein Fantreffen, wir haben gerade eine Autogrammstunde gemacht, und ein kleiner Junge hat gesagt: „Für Ben, bitte.“ Worauf ich entgegnete: „Hey, ich heiße auch Ben.“ Und dann hat er gesagt: „Aber du heißt doch COSMÓ.“ Da hatte ich wirklich das Gefühl, dass ich für ihn ein bisschen die Magie zerstört habe. Und ich finde, das ist für mich so das Ausschlaggebende: dieses Storytelling und dass man für die Fans eine Konstante ist, egal, was passiert.

Das möchte ich auch für meine Fans sein. Ich möchte für sie immer da sein. Auch als ich im August mein mentales Tief hatte und einmal gesagt habe: „Hey, ich kann jetzt keine Videos drehen, ich kann jetzt nicht auf Social Media total aktiv sein.“ Ich wollte unbedingt ehrlich sein und habe ein Video gepostet, in dem ich meinen Fans gesagt habe: „Hey, mir geht es gerade so und so.“ Die Unterstützung und die Dankbarkeit, die sie mir dann gezeigt haben, haben mir wirklich gezeigt, dass ich diese Verpflichtung gegenüber meinen Fans habe, immer für sie da zu sein. Und das möchte ich auch.

Die Aufmerksamkeit, die dir durch den Song Contest zugutegekommen ist, ist natürlich trotzdem eine gute Starthilfe. Die ist für deine Tour durch Österreich und Deutschland sicher hilfreich. Was ist für dich eigentlich wichtiger oder schöner, wenn du es irgendwie werten müsstest: das Songschreiben, in dem du deine Seele und dein Innerstes offenbarst, oder auf der Bühne zu stehen und ganz einfach diesen Entertainment-Faktor rüberzubringen?

COSMÓ: Ich möchte, dass es immer ehrlich ist und dass es immer eine Geschichte ist, die auch wirklich so passiert ist, wie auf dem Album. Eigentlich ist alles, was ich schreibe, etwas, das passiert ist. Und das muss so sein, damit man wirklich damit connecten kann und andere Jugendliche sich darin wiederfinden und verstanden fühlen.

Bild des Musikers COSMÓ
COSMÓ © Ellior Sopper

Aber ich möchte eben auch eine gewisse Magie beibehalten, und das finde ich auf der Bühne so spannend. Auf einer Bühne hat man Sound, Licht, Kostüme und Stage-Design, und wenn man das alles kombiniert, kann man wirklich eine Welt schaffen, in der man die Außenwelt einmal ein bisschen ausblenden kann. Deswegen würde ich auf der Tour bei den Konzerten gerne einen Safe Space für das Publikum und die Fans schaffen, in dem man die Außenwelt einmal hinter sich lassen kann. Einerseits haben sie sich das auf jeden Fall verdient, und andererseits ist das für mich eigentlich das, was Musik ausmacht: ein bisschen in eine andere Welt zu schlüpfen und sich verzaubern zu lassen. Deswegen versuche ich, diese beiden Seiten zu balancieren.

Du sprichst sehr viel von Ehrlichkeit und davon, dass du diese auch transportieren willst. Inwieweit musstest du dich dabei vor denjenigen schützen oder abgrenzen, die dir sagen wollten, was das Richtige ist, wie ein Song zu klingen hat oder wie er klingen muss, damit er hundertprozentig ins Radio kommt? Wie sehr musstest du dich davon freimachen?

COSMÓ: Sehr. Als ich angefangen habe, Musik zu schreiben, wollte ich immer einen Radio-Hit schreiben und so klingen wie die Hits. Irgendwann habe ich dann aber bemerkt, dass für mich Künstler besonders große Einflüsse waren, die selbst mit ihren Hits den Mainstream beeinflusst und andere inspiriert haben. Charli XCX zum Beispiel hat eine ganze Generation beeinflusst, weil sie total ihr Ding durchgezogen hat.

Und das finde ich am coolsten: Wenn man wirklich voll und ganz sich selbst präsentiert und seine Musik einzigartig macht. Dann ist es für mich am authentischsten, am ehrlichsten und auch am coolsten, weil es zeigt, dass die Person das zu hundert Prozent verkörpert und präsentieren kann.

Dafür war es notwendig, diese Hit-Geschichte einmal auszublenden und nur auf das Bauchgefühl zu hören. Andererseits braucht es auch ein bisschen Mut, weil „Tanzschein“ zum Beispiel am Anfang eine superweirde Idee war. Auch COSMÓ mit seinem blauen Stern. Bei „Vienna Calling“ haben wir einfach unser Ding durchgezogen. Wir haben alles andere ausgeblendet und den Song so präsentiert, wie wir ihn uns vorgestellt haben.

Ich habe da eben sehr hohe Erwartungen, und denen möchte ich gerecht werden – auch den Erwartungen der Fans. Ich bereite mich so vor, dass ich immer schaue: Wenn ich das jetzt als Fan zum ersten Mal erleben würde, wie würde ich das empfinden? Ich überlege, wie ich die Songs platziere, damit das einen roten Faden hat, und wie ich einen möglichst unvergesslichen Abend für das Publikum gestalten kann.

Für mich bedeutet das zum Beispiel, dass alles dabei sein soll, wie auf dem Album: dass man tanzt, lacht, weint, wütend ist und dass all diese Emotionen an einem Abend vorkommen. Genau das möchte ich mit der Tour und den Konzerten erreichen.

Vielen Dank für das Interview.

Michael Ternai

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COSMÓ live:
04.10. Hamburg – Nachtspeicher
05.10. Berlin – Privatclub
06.10. München – Kranhalle
08.10. Wien – Flex Café
09.10. Linz – Posthof (mit AUT of ORDA)
10.10. Graz – Orpheum Extra
14.10. Salzburg – Rockhouse Bar
15.10. Innsbruck – Maria Theresia
16.10. Dornbirn – Conrad Sohm

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