
„Erwarten sie das Unerwartete“, heißt es in einem der früheren Pressetexte der fünfköpfigen Formation. Eine Aussage, die den Nagel schon auf den Kopf trifft. Was die Vorarlberger Andreas Broger (Saxophon, Klarinette, Flöte, Gesang), Bartholomäus Natter (Trompete, Flügelhorn, Gesang), Johannes Bär (Tenorhorn, Tuba, Posaune, Gesang), Philipp Lingg (Akkordeon, Gitarre, Gesang) und Stefan Bär (Tuba, Tenorhorn, Gesang) nämlich auf den Weg bringen, lässt sich mit den sonst so üblich verwendeten Begrifflichkeiten nur eher schwer beschreiben. Die Band übt sich im kunstvollen musikalischen Grenzgängertum und lässt sich in keinster Weise von irgendwelchem traditionellen Denken oder festgesetzten Konventionen einschränken.
Ausgehend von der Volkmusik schlagen die Musiker in erfrischend undogmatischer und innovativer Crossover-Manier Brücken hin zu anderen Spielformen, wie etwa dem Pop, Rock und Jazz. Auch den Klängen des Balkans zeigt sich der HMBC keineswegs abgeneigt. Die Kunst, die die fünf experimentierfreudigen und eigenwilligen Freigeister vortrefflich beherrschen, ist, alles wie aus einem Guss erklingen zu lassen. Ihre Musik befindet sich so richtig schön im Fluss, sie hat Witz, geht über vor Spielfreude, ist von einer sehr vielfältigen und lebendigen Note und vereinigt auf mitreißende und vor allem authentische Weise ländlich-bodenständigen Charme und urbanes Lebensgefühl. Ein musikalischer Bogen, der in dieser Form, wirklich nur selten anzutreffen ist. (mt)
Termine:
06.03. Wirtschaft, Dornbirn (A)
08.03. Stadthalle, Sigmaringen (GER)
09.03. Parktheater, Augsburg (GER)
27.03. Zuzgen (CH)
28.03. Zuzgen (CH)
30.04. Freudenhaus, Bregenz (A)
Foto HMBC: Adolf Bereuter
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