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AVEC (c) Kidizin Sane

AVEC und SCHMIEDS PULS live in der ARGEKULTUR

Zwei außergewöhnliche Entdeckungen am österreichischen Indie-Himmel gastieren am 22. April 2016 im ROTEN SALON der ARGEKULTUR.

Die junge Oberösterreicherin AVEC gehört mittlerweile zu den gefragtesten Singer-Songwriterinnen Österreichs. Dabei fing alles erst letzten November als FM4-Soundpark-Artist an. Mystisch schön und zart berührend vereint AVEC gekonnt Gänsehautmelodien mit tiefgründigen Texten: manchmal düster, manchmal heiter, jedoch immer mit einer gefühlvollen Leichtigkeit. AVEC beschreibt das Leben, erzählt Geschichten, teilt Erfahrungen, An- und Einsichten und Emotionen. Perfektioniert durch eine weich-raue Stimme, die trotz ihres jungen Alters gleichzeitig eine unglaubliche Reife ausstrahlt. Auf wundersame Weise versteht sie es, verschiedenste Emotionen und Bilder hervorzurufen, ohne dabei auch nur im Geringsten aufdringlich zu wirken. Balsam für die Seele, eingehüllt in zartem Gitarrensound als Fluchtweg aus dem Alltag und der Tristesse.
Nach der Debüt-EP im November 2015 ist für den Frühsommer 2016 das erste Album geplant. Material daraus wird es auch bei ihrem Konzert in der ARGEkultur zu hören geben.

Schmieds Puls sind Mira Lu Kovacs (Gitarre, Gesang), Christian Grobauer (Schlagzeug) und Walter Singer (Kontrabass). Als Mira Lu Kovacs 2011 auf einer Reise von der amerikanischen Ost- zur Westküste begann, Songs zu schreiben, stand sie vorerst als Solo-Act auf der Bühne. 2012 hat sie dann ihre zukünftigen Mitmusiker an Bass und Schlagzeug kennengelernt und eingeladen, sie im Rahmen eines Festivalkonzerts zu begleiten. Das hat so gut funktioniert, dass aus Schmieds Puls eine Band wurde. Im Herbst 2013 erschien dann das Debütalbum „Play Dead“ (Jazzwerkstatt Records). Das aktuelle, hochgelobte Album „I care a little less about everything now“ (Seayou Records) erschien im Oktober 2015.
Ging es auf Schmieds Puls’ Debütalbum noch um große Gefühle, so geht es beim Zweitling um das Abhandenkommen solcher: Apathie, Verwahrlosung, die Leere, die an ihre Stelle tritt, sind die Themen, mit denen sich Schmieds Puls diesmal auseinandersetzt. Mit der Ausweitung der Instrumentierung (Schmieds Puls spielt erstmals auch elektrisch) geht eine kompositorische Reduktion einher, die der inhaltlichen Wandlung den Weg bereitet. Es geht um das Wesentliche – keine verspielten Ornamente, keine unnötige Dekoration. Mira Lu Kovacs findet dazu eine klare, deutliche Sprache, eindringlich und offen. Das ist laut, auch in den stillen Momenten.
Oder wie es Robert Rotifer (FM4) einmal formuliert hat: „Erst noch Mira Lu Kovacs gehört haben, dann möglicherweise sterben. Was diese Frau aus ihren beiden Instrumenten, sowohl ihrer virtuos wandelbaren Stimme als auch ihrer mit klassischer Fingertechnik gezupften akustischen Gitarre herauszuholen versteht, ist auf die ruhigste vorstellbare Weise spektakulär.“

Didi Neidhart

AVEC/Schmieds Puls
22. April 2016, 21:00 Uhr
ARGE Roter Salon/Studio
Ulrike-Gschwandtner-Straße 5
5020 Salzburg

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