Seit 2013 wird im Rahmen von Vienna Shorts der Österreichische Musikvideopreis MUVI vergeben – eine Auszeichnung für die spannendsten, mutigsten und kreativsten Musikvideos des Landes. Das diesjährige EXTENDED-Programm widmet sich ganz diesem Preis: In Zusammenarbeit mit Vienna Shorts werden die ausgezeichneten österreichischen MUVI-Gewinnervideos der vergangenen Jahre präsentiert. Die Werkschau bietet die Gelegenheit, in die Vielfalt und Kreativität der heimischen Musikvideo-Szene einzutauchen – und zugleich eine außergewöhnliche Reise durch zwölf Jahre österreichischer Musikgeschichte zu erleben.
„Der Österreichische Musikvideopreis zelebriert die Einheit von bewegtem Bild und Ton. Video und Musik werden von den österreichischen Film- und Musikschaffenden dabei gekonnt erkundet, kombiniert oder gegeneinander ausgespielt.“ Christoph Etzlsdorfer (Kurator des Österreichischen Musikvideopreises MUVI)
Musikvideos sind weit mehr als bloße Begleitung eines Songs. Sie eröffnen einen eigenständigen künstlerischen Raum, in dem Film, Musik und visuelle Kultur aufeinandertreffen. Genau diesem Spannungsfeld widmet sich der Österreichische Musikvideopreis MUVI, der seit 2013 im Rahmen von Vienna Shorts vergeben wird. Wer noch tiefer in die Geschichte und Programmatik des Festivals eintauchen möchte, findet im Interview mit Festivalleiter Max Bergmann weitere Einblicke. Ergänzend dazu stellt MUVI-Kurator Christoph Etzlsdorfer eine persönliche Auswahl seiner Lieblingsfilme vor.
Für das diesjährige Vienna Shorts EXTENDED wurden die österreichischen MUVI-Gewinnervideos der vergangenen Jahre zu einer kostenlosen Playlist zusammengestellt. Die Auswahl umfasst 17 preisgekrönte Musikvideos voller visueller Experimentierfreude, popkultureller Energie und außergewöhnlicher filmischer Ideen und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und spannend das Format Musikvideo sein kann. Mit dabei sind unter anderem Songs von Soap&Skin, Oehl, Nenda und vielen weiteren Acts.
2025 – Jury: Jasmin Hagendorfer, Christina Eckerstorfer, Joel Karppanen
BESTES MUSIKVIDEO
NATEMU නටමු – KVSAL
Kevin Thaliyath
AT 2024, 3 min 27 sek
නටමු, was auf Singhalesisch „wir tanzen“ bedeutet, ist sowohl eine Feier als auch ein Protest. Das Video ist eine surreale Darstellung der Realität von People of Color in Wien. Es taucht tief in das Unterbewusstsein ein und erkundet Themen wie Ausgrenzung, Diskriminierung, Trauma, Gemeinschaft, Widerstandsfähigkeit und Empowerment – und liefert gleichzeitig einen absoluten Banger! (ce)
Jury Statement
Unser Gewinner bricht mit kraftvoller Selbstermächtigung durch. Dieses Video stellt mutig stereotype Darstellungen von Männlichkeit, südostasiatischer Identität und gängigen Vorstellungen von Hip-Hop-Kultur infrage. Es stellt Erwartungen und Erzählmuster auf den Kopf und wird zu einem visuell eindrucksvollen Aufruf, gemeinsam gegen Rassismus und Diskriminierung zu protestieren. Jede Sekunde pulsiert vor Kreativität und vereint durch eine Vielzahl an Techniken sowohl Retro- als auch zeitlose Ästhetiken. Es ist ein filmischer Aufstand und ein Ruf nach einzigartiger Sichtbarkeit – das ist nicht nur ein Musikvideo, das ist eine Bewegung. Also tanzt mit uns.
BELIEBTESTES MUSIKVIDEO
BrEaK iNtO yOuR hOu$e – Ikan Hyu feat. Drahthaus
Clara Stern, Johannes Hoss
AT 2024, 3 min 30 sek
Eine Frau bricht während der Tour durch eine Villa aus einer starren Touristengruppe aus und nimmt sich das historische Gebäude auf ihre eigene, unbeirrte Art zurück. Mit kraftvollen, freien Bewegungen durchbricht sie stillschweigend etablierte Regeln und füllt den Raum mit Aufbruchsstimmung. Ihr Tanz wird zum Akt des Widerstands. (ce)
2024 – Jury: Sabine Reiter, Andreas Fock, Elli Leeb
BESTES MUSIKVIDEO
The Dream – Oh Alien
Clemens Niel
AT 2023, 3 min 29 sek
THE DREAM visualisiert das Gefühl, dass wir uns selbst immer mehr wie Maschinen behandeln, ähnlich wie Bodybuilder:innen, die in einem dys-/utopischen Finale gegen ihre strengen Über-Ichs rebellieren. Die Obsession mit Selbstoptimierung im Spätkapitalismus wird thematisiert, indem uns Clemens Niel eine Welt zeigt, in der Individuen gegen die Erwartungen kämpfen, die von einer übermäßig leistungsorientierten Gesellschaft auferlegt werden. (ce)
Jury Statement
Mit cineastischer Eleganz, überzeugender Bildsprache und starker Regie erzählt dieses Musikvideo in präziser Klarheit eine humorvolle Geschichte mit ernstem Unterton. Musik und Video bilden eine harmonische Einheit. Das Thema der Selbstoptimierung und der Bruch mit Genderkonventionen werden dabei in äußerst origineller Weise verhandelt.
BELIEBTESTES MUSIKVIDEO
Spiegelverkehrt – Skofi
Law Wallner, Felix Julius Pletzer
AT 2023, 4 min 27 sek
Skofi beschließt, ihr Leben auf die Bühne zu bringen und teilt dieses Stück in drei Akte auf. Vier Hauptdarsteller:innen übernehmen die Rollen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Dabei entfaltet sich eine visuell ansprechende Geschichte, die das Publikum gekonnt unterhält und zum Nachdenken über die Bedeutung von Beziehungen und persönlichem Wachstum anregt. (ce)
2023 – Jury: Dorian Concept, Douwe Dijkstra, Morena Faverin
BESTES MUSIKVIDEO
Painted Pain – W1ZE ft. Lukas Oscar
Sabrina Norte
AT 2022, 3 min 17 sek
Das schillernde Video zu PAINTED PAIN zeigt uns einmal mehr, dass Österreich längst nicht mehr (nur) das Land der übermaskulinen Indie-Gitarrenbands ist. W1ZE und Lukas Oscar beweisen mit diesem Ohrwurm, dass die Verarbeitung von Traumata und der folgende Kampf um Selbstermächtigung auch Eingang in einen super catchy Popsong finden können. Sabrina Norte übersetzt diese Themen in bildkräftige Tableaus, die die Künstler:innen als die Ikonen zeigen, die sie sind. (ce)
Jury Statement
Ein kompromissloses, mutiges Musikvideo mit starken Symbolen und kraftvollen Bildern, das durch ausdrucksstarken Schnitt, bunte Kontraste und furchtlose Performances der Künstler:innen beeindruckt. Die Vision der Regisseurin schafft eine wilde Ästhetik, die die Haltung der Musik unterstreicht. Wie es im Text heißt, haben die Mitwirkenden „keine Höhenangst“ und sind sowohl bei der Lautstärke als auch in ihrer Aufrichtigkeit risikobereit.
BELIEBTESTES MUSIKVIDEO
We Cry – ARAI
Rupert Höller
AT 2022, 3 min 19 sek
Rupert Höllers Video zu ARAIs WE CRY beginnt als durchaus bekannte Szene des (Wiener) Nachtlebens: ein Lokal, dessen Besucher:innen kollektiv – aber jede:r für sich – ihre Sorgen in Alkohol ertränken. Skurrile sympathische Nachteulen in dem wohligen, mit weinroten Tapeten bestückten „Beisl“. Was folgt, ist eine kollektive Katharsis, die uns mit klugem Humor vor Augen führt, wie wichtig diese vergessenen Orte für viele Menschen nach wie vor sind. (ce)
2022 – Jury: Hanna Bauer, Savina Petkova, Lorenz Uhl
BESTES MUSIKVIDEO
Make Me Cry – On Bells
Matthew Gerges
AT 2021, 2 min 55 sek
In MAKE ME CRY setzt Regisseur Matthew Gerges gemeinsam mit den beiden Performer:innen auf die Kraft des Tanzes, um komplizierte Beziehungsdynamiken auf ästhetische Weise darzustellen. In starken, sich langsam entfaltenden Bildern erleben wir den Schwindel, die Euphorie und die Verwirrung zwischenmenschlicher Interaktion. Und neben alledem liefert uns das Video auch eine der schönsten Golden Showers seit … ever? (ce)
Jury Statement
Oft werden die Grenzen zwischen dem Intimen und dem Obszönen als eindeutig erachtet, doch dieses Musikvideo lässt bereits durch seinen mehrdeutigen Titel anderes vermuten. Wir beobachten intime Lustakte, die Komposition (von Bild und Musik) verleitet auf ihrem unkonventionellen Spielplatz zum Mitmachen.
BELIEBTESTES MUSIKVIDEO / LOBENDE ERWÄHNUNG
Borders – NENDA
Nenda Neururer
GB 2021, 4 min 5 sek
Allround-Talent Nenda Neururer beschäftigt sich in ihrem selbst-inszenierten Video und dem dazugehörigen Song mit der Wirkung, die – oft willkürlich gezogene – Grenzen auf das Individuum haben. Sie verpackt dieses durchaus schwere Thema gekonnt in eine amüsante Geschichte, die trotzdem nie ihre Ernsthaftigkeit verliert, und verknüpft die Story mit Bildern, die sie performend in einer ausladenden Wohnung zeigen. (ce)
2021 – Jury: Pia Reiser, Matevž Jerman, Alexandru Cosarca
BESTES MUSIKVIDEO
BRUMM BRUMM – YUKNO × Oehl feat. Autodrom
Lorenz Uhl
AT 2020, 3 min 5 sek
An einem Strang ziehen, ein gemeinsames Ziel verfolgen, welches man nicht aus den Augen verlieren sollte. Appelle, die einem nur viel zu bekannt vorkommen. In schwerelosen und schwindelerregenden Bildern wird die Innenwelt der Agierenden nach außen getragen und geschickt mit Suspense aufgeladen. Ob die Protagonist:innen von Lorenz Uhls Video wissen, was sie da genau vor der Zerstörung bewahren? (ce)
Jury Statement
Wir drei haben uns augenblicklich in die einfache Idee und die fortwährende leichte Rätselhaftigkeit dieses Videos verliebt. Es ist effektiv, einprägend und hypnotisierend, auch wunderschön beleuchtet – und schafft Bilder und eine Geschichte, die wir so noch nicht gesehen haben. Auch eine Figur mit einer Augenklappe kommt darin vor – und das ist ja immer gut. Der Österreichische Musikvideopreis geht an Lorenz Uhl für BRUMM BRUMM von Yukno.
2020 – Jury: Patryk Senwicki, Emilia Mazik, Theresa Ziegler
BESTES MUSIKVIDEO
Über Nacht – Oehl
Rupert Höller
AT 2019, 4 min 38 sek
Wie es sich anfühlen kann, den ganzen Tag alleine zu Hause zu verbringen, wissen die meisten mittlerweile nur allzu gut. Ähnlich der Protagonistin in Rupert Höllers kunstvollem Schwarzweiß-Video nehmen wir Geräusche, Gefühle und Bewegungen verstärkt war und können in der Isolation dahinter schon mal Übersinnliches vermuten. Gibt man diesem Gefühl eine manifeste Form, könnte es durchaus aussehen wie in dieser schönen Arbeit. (ce)
Jury Statement
Das Gewinnervideo stellte sich ein Jahr nach seiner Veröffentlichung als messerscharfe Prognose unseres Alltags heraus: Eine Frau in der Einöde geht in ihrem Haus und im Garten banalen Tätigkeiten nach. Was jedoch ihre Quarantäne von unserer unterscheidet, ist das riesige stilvolle Haus, das ihr ganz allein zur Verfügung steht. Durch die elegant-magische Entschleunigung und die entsexualisierte Darstellung der Protagonistin sticht der Film in diesem Wettbewerb heraus.
2019 – Jury: Inja Korac, Anita Brunnauer, Marlene Engel
BESTES MUSIKVIDEO
Italy & (This is) Water – Soap&Skin
Anja Plaschg, Ioan Gavriel
AT 2018, 5 min 27 sek
Das epische zweiteilige Video von Ioan Gavriel und Anja Plaschg spielt mit Gegensätzen auf allen Ebenen: die sehr konträren Musikstücke führen von einer sonnendurchfluteten, erdigen Welt in das gedämpfte, dunkle Nass. Von der Zweisamkeit im geschützten Wohnwagen in die unsichere Unterwasserwelt, in der man auf sich allein gestellt ist. Ein audiovisueller Trip, dessen Nachwehen einen noch Tage verfolgen können. Reach me. Release me. Secretly. (ce)
Jury Statement
Fantastische Kameraführung vermischt mit subtilen Details vermitteln den ZuschauerInnen das Gefühl, in einem audiovisuellen Kokon gefangen zu sein – gefangen in Augenblicken, die zart und zärtlich unter die Oberfläche und unter die Haut gehen, distanziert aber in einem gemeinsamen Fluss. Mutig in der Zeitdarstellung und im Timing. Unter Verwendung von Symbolen wird ein nostalgischer Zufluchtsort geschaffen, aber auch zum Sprung von der Klippe animiert. Was folgt ist der Preis für das couragierte Werk ITALY & (THIS IS) WATER für SOAP&SKIN von Anja Plaschg und Ioan Gavriel.
2018 – Jury: Agnese Logina, Eva Fischer, Florian Kindlinger
BESTES MUSIKVIDEO
Frizzle Frizz – KIDS N CATS
Patryk Senwicki, Dominic Spitaler
AT 2017, 3 min 57 sek
Das Tierreich findet auch in diesem Werk von KIDS N CATS wieder seinen Weg auf die Leinwand. Dabei wird die oberflächlich-bunte Gesellschaft von Insekten durchdrungen, die zeigen, dass auch hinter jeder noch so schönen Fassade das Gleiche und manchmal auch etwas Ekliges steckt. Statt Ästhetik bis zur Perversion wird hier der schöne Schein mit Ekel durchbrochen – das Kräftemessen der Eitelkeit wird durch Spaß abgelöst. (vk)
Jury Statement
Das beste Video des Jahres ist innovativ und wurde mit großer Liebe zum Detail produziert. Verstörend, provokant und gleichzeitig wunderschön spielt das Video auf zahlreichen Ebenen mit den Erwartungen der ZuschauerInnen. Zudem kombiniert es viele verschiedene technische Verfahren auf wirkungsvolle und professionelle Weise. Der Gewinner des diesjährigen Österreichwettbewerbs heißt Frizzle Frizz von KIDS N CATS.
2017 – Jury: Florian Pochlatko, Amira Ben Saoud, Krzysztof Sienkiewicz
BESTES MUSIKVIDEO
Bulletproof – VENTIL
Florian Kindlinger, Peter Kutin, Johannes Gierlinger, Helene Heiss
AT 2016, 9 min 13 sek
Als VENTIL kombinieren Florian Kindlinger und Peter Kutin ihre Musik stets mit visuellen Formaten. BULLETPROOF ist nun ein Ableger ihres neuen Filmprojekts THE FIFTH WALL, das eine Panzerglasscheibe als mediales Display inszeniert, hinter dem soziale Kämpfe ausgetragen werden. Im Video wird die Scheibe ebenfalls massiv angegriffen, der kugelsichere Schutz hält vorerst – doch die Zerstörungsversuche hinterlassen ein aufgekratztes Gefühl … (ad, de)
2016 – Jury: Thomas Edlinger, Una Gunjak, Jessica Manstetten
BESTES MUSIKVIDEO
God of Ghosts/Nu Renegade – Zebra Katz x DJ Leila
Florian Pochlatko, Randy Sterling Hunter
AT 2015, 12 min
Unheimliche Szenarien und düsterer Hip-Hop. Kultische Verehrung erfährt der Protagonist in diesem Musikfilm von Florian Pochlatko, das vom religiösen Ritual (Nu Renegade) über die kollektive Ekstase (Fucking Beast) hin zur elektrisierenden Erweckung (What U Want) führt. Zebra Katz agiert dabei als unheilvoller Priester und Verführer, der im Bann des geisterhaften Tänzers Edivaldo Ernesto zur besessenen Heiligenfigur im Stil einer Jeanne d’Arc mutiert.
2015 – Jury: Lydia Beilby, Christian Pausch, Leo Riegler
BESTES MUSIKVIDEO
Tristes Déserts – A robots tale – August feat. Austrian Apparel
Dominik Traun, Sebastian Wasner, Stephanie Winter
AT 2015, 8 min
Tenor August Schram und Duo Austrian Apparel interpretieren Tristes Déserts von Marc-Antoine Charpentier neu. Barock und Elektronik treffen da auch im dazugehörigen Kurzfilm aufeinander. Ein rosa Pudel und ein Oktopus nehmen uns mit auf eine Reise zwischen Wunderland und Weltall.
2014 – Jury: Violetta Parisini, Jonas Vogt, Daniel Moshel
BESTES MUSIKVIDEO
Maschin – Bilderbuch
Antonin B. Pevny
AT 2013, 3 min 30 sek
„Steig jetzt in mein Auto, steig jetzt in mein Auto ein. Sieben Türen, 70 PS, vorne geht der Wind so sehr“ – wir würden sofort auf eine Spritztour in die knallgelbe Maschin einsteigen, selbst bei heruntergelassenem Fenster und starkem Wind.
Jury Statement
Endlich ein objektifiziertes Objekt. Die Maschin. Dieses Musikvideo schafft es, mit Selbstironie und hart an der Grenze zur Peinlichkeit, ohne je peinlich zu sein, einen richtig guten Song richtig gut in ein Video umzusetzen. Hier stimmt einfach jedes Detail. Wir haben genug schöne Frauen(ärsche) in schön ausgestatteten Räumen gesehen. Hier werden sie würdig ersetzt durch: die Maschin.
2013 – Jury: Verena Soltiz, Alexei Dmitriev, Andreas Gstettner
BESTES MUSIKVIDEO
Metube: August sings Carmen ’Habanera’ – August Schram
Regie: Daniel Moshel
AT 2016, 5 min
Das Projekt MeTube bezeichnet das Cross-Over aus Operngesang, elektronischen Klängen und raffiniert skurriler Selbstinszenierung. Wissend, dass Tenor August Schram sich gerne zwischen Gesang, Kunst und neue Medien bewegt, fusionieren der Filmemacher und der Opernsänger. Das Ergebnis ist die Verbindung zeitgenössischer Interpretation von klassischem Operngesang, neuen Medien und künstlerisch, raffinierter Selbstinszenierung mit einer Portion Selbstironie gelungen.
Jury Statement
The main prize goes to the film that depicts all our favourite things: gag-balls, Steven Hawking and fat men in latex. It is a sharp and humorous hommage on our self-expression generation with a brilliant main character, who puts himself in a heart-warming vulnerable position.
