Die Veranstaltung der mdw–Universität für Musik und darstellende Kunst Wien nimmt am 25. November 2026 vielschichtige Dynamiken genderbasierter Gewalt und Diskriminierung im Kunsthochschulkontext in den Blick.
Lehr- und Lernkontexte im Kunst- und Musikhochschulkontext sind durch spezifische Unterrichtssettings, Hierarchien und Abhängigkeiten geprägt, die eine erhöhte Anfälligkeit für Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch mit sich bringen können. Zugleich sind solche Grenzüberschreitungen – wie auch in anderen gesellschaftlichen Kontexten – im universitären Umfeld häufig von Schweigen begleitet.
Im Rahmen des »Tricky Moments Begleitprogramms« nimmt die Veranstaltung vielschichtige Dynamiken genderbasierter Gewalt und Diskriminierung im Kunsthochschulkontext in den Blick. Ausgehend von den spezifischen Lehr_Lernkontexten an Kunst- und Musikuniversitäten stehen unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Zugänge in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang im Fokus: Welche Diskriminierungserfahrungen werden gemacht? Welche Strategien sind im Umgang mit Grenzüberschreitungen und Machtmissbrauch erprobt? Wie kann Gewalt präventiv begegnet werden und welche institutionelle Verantwortung kommt Kunst- und Musikhochschulen zu?
Durch eine Kombination aus künstlerischem Beitrag und Gespräch treten an diesem Abend Akteur_innen aus den Bereichen der Hochschuldidaktik und Gleichstellung, Studierende sowie Universitätsleitungen verschiedener Kunst- und Musikhochschulen aus dem deutschsprachigen Raum in einen Dialog.
Tricky Relations: Perspektiven auf Machtverhältnisse und genderbasierte Gewalt in künstlerischen Lehr_Lernkontexten
Mittwoch, 25. November 2026 | 17.00 Uhr
Ort | Fanny Hensel-Saal/mdwCampus
Eintritt frei | Link zur Anmeldung, geöffnet bis 24. November 2026
Programm
Begrüßungsworte
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Ulli Mayer
Leitung GGD – Gleichstellung, Gender und Diversität, mdw
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Ulrike Sych
Rektorin der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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Angelika Silberbauer
Vorsitzende Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, mdw
Szenische Lesung eines neuen Textes von Lena Riemer
Studierende des Max-Reinhardt-Seminars – Institut für Schauspiel und Schauspielregie (MRS), mdw
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Autorin
Lena Riemer
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Einrichtung
Johanna Theresa Kainz, Studentin Schauspielregie, 3. Studienjahr
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Begleitung
Sonja Hilberger
Professorin für Rollengestaltung
Alexandra Althoff
Institutsleitung Max-Reinhardt-Seminar
Diskussion
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Dorte Lena Eilers
Vizepräsidentin für Forschung und Diversität, Professorin für Kulturjournalismus & ehemalige Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule für Musik und Theater München
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Gerda Müller
Vizerektorin für Organisationsentwicklung und Diversität, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
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Christine Peham
Senior Scientist, Institut für Gleichstellung und Gender Studies & Stabstelle für Hochschuldidaktik/Organisationsentwicklung, Universität Mozarteum Salzburg
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Jenn Stoll
Referent_in für Gender- und Diversitätsaufgaben in der GGD – Gleichstellung, Gender und Diversität, mdw/ Moderation
Mit Kurzbeiträgen von
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Ingeborg Erhart
Vizerektorin für Kunst und Lehre, Akademie der bildenden Künste Wien
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Gerhild Steinbuch
Vizerektorin für kooperative Disziplinarität, Engagement und Innovation, Universität für Angewandte Kunst Wien
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe #MeToo Kunst: Genderbasierte Gewalt und Machtverhältnisse an Kunsthochschulen statt. Diese zielt auf einen kunstuniversitätsübergreifenden und interdisziplinären Dialog, um die Relevanz im Kunst- und Musikuniversitätskontext in den Fokus zu rücken und Handlungsimpulse zu setzen.
Die Reihe ist eine Kooperation der Akademie der bildenden Künste Wien, der Universität für angewandte Kunst Wien und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.