LUCY FAIR veröffentlicht am 16. Oktober 2026 ihr Album “Cinematic Bubble Grunge”. Der Sound des Albums ist eine Hommage an die 90er-Jahre, gebrochen durch ein futuristisches Prisma. Auf der einen Hand schwebt die Seifenblase: süß, schön, zerbrechlich. Auf der anderen hält sie längst die Sicherheitsnadel. Und ja, sie wird sie platzen lassen.
Hinter der Kunstfigur Lucy Fair steht Valentine Romanski. Mit dem Namen Valentine ist sie bereits seit 2005 in der deutschen Musikszene unterwegs. Bekannt wurde sie durch ihr Debütalbum “Ocean Full Of Tears”. Erster Plattenvertrag mit 14, dann Chart-Releases und Momente vor der Kamera. Es erschienen Artikel im Spiegel, Stern und der Bravo, ebenso wie Fernsehauftritte bei Stefan Raabs TV Total und ZDF-Fernsehgarten. Paul McCartney meinte einmal über sie: “This girl is amazing.” Nach dem zweiten Album endete die Zusammenarbeit mit ihrer Plattenfirma und sie stand ohne Aussicht auf einen neuen Vertrag da. Erst 2010 erscheint das dritte Album “Love Like Gold”. Später steht sie als Livemusikerin von bekannten deutschen Acts auf der Bühne. 2024 folgt das Rebranding und Valentine Romanski veröffentlicht ein Album unter dem Namen Lucy Fair. Die Songs ergründen die eigenen Unsicherheiten, aber versuchen sich auch daran, die eigene künstlerische Kreativität bedingungslos umzusetzen.
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Ihr neuestes Album “Cinematic Bubble Grunge” kombiniert etwas Süßes, Schönes und Zerbrechliches mit einer gewissen Härte und Unflexibilität. Wie ein Engel und ein Teufel auf den eigenen Schultern, die miteinander flirten. Hier treffen himmlische Hooks auf düstere Grooves, Streicher auf außerirdische Texturen, Melancholie auf Augenzwinkern und Selbstironie. Das Ganze fühlt sich an wie der Soundtrack zu einer Liebesgeschichte kurz vor dem Absturz. Irgendwo zwischen David Lynch, Sailor Moon und einem sehr realen inneren Abgrund.
Das Medium Film spielt in ihrer Musik eine zentrale Rolle. In Zeiten von verkürzten Aufmerksamkeitsspannen und der weitverbreiteten Annahme, Musikvideos seien tot, produziert sie gleich einen ganzen Musikfilm, um der Vergänglichkeit etwas entgegenzusetzen. „Meine Songs erzeugen Kopfkino und verleihen dem eigenen Leben Soundtrack-Vibes.“ Mit ihrem Musikfilm zu “Broken Hearted” erzählt sie eine Geschichte, die im Aufbau mehr an eine Rom-Com erinnert und das in nur knapp sieben Minuten.
Bei Lucy Fair geht es nicht nur ums Hören. Sie nimmt ihr Publikum mit in ihre Welt, die sich anfühlt wie ein Kinofilm. Lucy Fair ist ein Perspektivenwechsel. Pop, der nicht gefallen will und es trotzdem tut. Ein Album, das einlädt mitzusingen und mitzufühlen.
Anna Ploy
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