Release Radar: YAN NAY, CARUS, BAITS, SCHMUSECHOR uvm.

Aktuelle Veröffentlichungen zusammengefasst von Marisa Carvalho de Matos. Der Release Radar ist eine Auswahl an Single Releases aus dem Bereich Pop/Rock/Elektronik made in Austria. Den Release Radar gibt es auch als Playlist auf Spotify.


YAN NAY – „Everything is free” (JANITOR RECORDS//VÖ: 27.03.´26)

YAN NAY veröffentlicht mit „Everything Is Free“ eine ruhige Indie-Pop-Single mit entspannten Sonnenuntergangs-Vibes. Der Song verbindet eine chillige Atmosphäre mit einer subtilen emotionalen Tiefe. Inhaltlich setzt sich der Track mit Oberflächlichkeit und Selbstinszenierung auseinander. Dabei entsteht ein spannender Kontrast zwischen gelassener Stimmung und kritischer Aussage. Insgesamt wirkt der Song wie ein entspannter, aber nachdenklicher Soundtrack für laue Abende.

YAN NAY

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Nyla Tiara Love – „Such Mich Find Dich“ (Kohlwein Records //VÖ: 27.03.´26)

„Ich such mich und nur dich, hab die Grenzen verwischt“. Der neue Vorbote „Such mich find Dich“ zu Nyla Tiara Loves kommenden Album thematisiert diesen Zustand, wenn sich eine Person in einer Beziehung verliert. Dabei unterstreichen die fetzigen Gitarren in Kombination mit Nyla Tiara Loves roher Stimme diesen Frust, wenn man versucht sich selber zu finden, aber gar nicht mehr weiß, wer man wirklich außerhalb einer Beziehung ist. „Such Mich Find Mich“ ist ein Pop/ Rock Song gemischt aus vielen Gefühlen wie Wut, Liebe und sich verloren fühlen. Da bekommt man richtig Lust, den Song bald live bei Konzerten mitzusingen!

Nyla Tiara Love

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Schmusechor – „Masculinity – Live“ (Ink Music //VÖ: 27.03.´26)

Mit ihrer Interpretation des Songs „Masculinity – Live“ vom französischen Künstler Lucky Love schafft der Schmusechor ein vielfältiges Klangbild, das die gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeit hinterfragt. Der Track versteht sich als klares Statement gegen Stereotype und lädt dazu ein, diese konsequent infrage zu stellen, denn wer hat eigentlich das Recht zu bestimmen, wie Männlichkeit auszusehen hat? Wer dieses atemberaubende Stück live erleben möchte, hat dazu Anfang April die Gelegenheit: Der Schmusechor tritt gleich drei Mal im Volkstheater auf!

Schmusechor

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ROADSIDE ASSISTANCE & AARØN – „Close“ (Magic Productions //VÖ: 27.03.´26)

Mit ihrer gemeinsamen Single „CLOSE“ erschaffen AARØN und ROADSIDE ASSISTANCE eine Klangwelt, die das Gefühl eines nächtlichen Stadtspaziergangs perfekt einfängt. In einer Synergie aus Jeff-Buckley-Vibe und modernem New-Age-Pop wirkt der Song wie das warme Leuchten der Straßenlaternen in der Dunkelheit. Die im Wiener Funkhaus entstandene Aufnahme besticht durch ihre ruhige, organische Atmosphäre, die zugleich lokal verankert und international relevant klingt. Es fängt genau jene spezielle Stimmung ein, wenn die Stadt am Abend zum Leben erwacht.

ROADSIDE ASSISTANCE (Spotify)
AARØN

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SOMERSBY – „All in“ (Somersby // VÖ: 27.03.´26)

Mit „All In“ legt die Salzburger Band Somersby einen stimmungsvollen Indie-Singer-Songwriter-Track vor, der pünktlich zum Frühling Optimismus und Aufbruchsstimmung verströmt. Der Song verbindet eingängige Melodik mit spürbarer Tiefe, getragen von einem reizvollen Wechselspiel zwischen männlicher und weiblicher Stimme. Besonders der warme Refrain entfaltet eine versöhnliche, wohltuende Atmosphäre und bleibt sofort hängen. „All In“ zeigt sich zugänglich und authentisch zugleich – und markiert nebenbei den Auftakt zur gleichnamigen Österreich-Tour im April.

Somersby

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Carus – „Alles Glitzer Glitzer“ (Claudia Carus //VÖ: 27.03.´26)

CARUS taucht mit „Alles Glitzer Glitzer“ tief in eine Welt aus funkelndem Art Pop und performativem Indie ein. Zwischen kindlicher Ästhetik und innerer Leere demaskiert der Song die glänzende Fassade einer überforderten Gegenwart. Was anfangs an ein Kinder-Hörbuch erinnert, entpuppt sich schnell als Reflexion über den Zerfall moderner Ideale. Ein schillernder Vorbote des für 2027 geplanten Debütalbums, der die Risse hinter dem perfekten Feed hörbar macht.

CARUS

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BAITS – „Choose or Lose” (BAITS // VÖ: 27.03.´26)

„I gotta choose“ mit dieser markanten Ansage katapultieren uns BAITS direkt zurück in die Ära der 90er-Jahre-Coming-of-Age-Soundtracks à la „10 Dinge, die ich an dir hasse“. Getragen von Sonja Maiers unverwechselbar kratziger und kraftvoller Stimme, entfaltet der Song eine rohe Energie, die perfekt zwischen nostalgischen Vibes und modernem Punk-Spirit balanciert. Die Produktion fängt genau das Gefühl von Freiheit und Rebellion ein, das man spürt, wenn die Gitarren lauter werden. Nach ihrem Erfolg mit „All Filler No Killer“ beweisen BAITS wieder, dass sie Wut und Melodie zu einem mitreißenden Befreiungsschlag kombinieren können. 

BAITS

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HERR KINSKY – „Zartrosa“ (Herr Kinsky //VÖ: 11.03.´26)

Mit „Zartrosa“ legt die Grazer Indieband Herr Kinsky einen schwebend-melancholischen Indie-Pop-Song vor, der sich in Dialekt und deutscher Sprache sanft entfaltet. Verträumte Gitarren, zurückhaltende Dynamik und ein geschmackvoll eingesetztes Solo verleihen dem Stück Leichtigkeit, die beinahe vom Boden abhebt. Irgendwo zwischen eingängiger Indie-Melancholie und hymnischer Weite angesiedelt, erzählt „Zartrosa“ nicht von klassischer Liebe, sondern vom Verliebtsein ins Verliebtsein – von diesem warmen, flauschigen Gefühl, das alles in sanfte Pastelltöne taucht.

Herr Kinsky

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